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Nur Mut! Was wir angesichts des Ukraine Krieg

Nur Mut! Was wir angesichts des Ukraine Krieg sofort tun können (inkl. Coaching-Prozess)

Autor

Martin Weiss

Datum

19 März 2022

Kategorien

Während viele Experten noch darüber streiten, ob Putin den Ukraine-Krieg gewinnen kann, wird meines Erachtens ein Sieg übersehen, den Putin bereits eingefahren hat: Uns zu ängstigen.

Das muss aufhören.

Wie genau, erkläre ich Dir in diesem Artikel (inklusive Praxisanleitung).

Aber zuerst das Warum: Es gehört zu der Strategie eines jeden Autokraten oder Diktators, sein Volk und das der gegnerischen Staaten durch zwei Emotionen zu beherrschen: Angst und Scham.

Beispiel gefällig? Putins Ansprache vom 17.03.2022. Wer sich ihm nicht beugen will, ist in seinen Augen Abschaum und ein Verräter (= Beschämung) , die man wie eine Mücke ausspuckt, die einem versehentlich in den Mund geflogen ist (= Angstmache).

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Was das für seine Gegner bedeutet, ist hinlänglich dokumentiert: Gefängnis oder Schlimmeres. 

Und wie Putin uns ängstigen kann, hat er ebenfalls bereits unter Beweis gestellt: Wenn wir nicht spuren, dreht er den Gashahn zu oder wirft eine Atombombe auf uns ab. So einfach geht das – und es funktioniert. Unsere Bundesregierung zuckt vor Widerstand zurück. Und in meinem Bekannten- und Freundeskreis häufen sich die Fälle von Schlafmangel, Depressionen und ganz offensichtlichen Angstzuständen. 

Wie gesagt: Das muss aufhören.

Nicht die Sorge. Aber die Angst.

Die Sorge, dass wir einen Flächenbrand entfachen, wenn wir im Ukrainekrieg kämpfen, ist meines Erachtens berechtigt. Die Sorge, dass wir massive wirtschaftliche Verwerfungen riskieren, die soziale Unruhen, Armut und Hunger nach sich ziehen, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

Aber Angst? Die lähmt uns. Und sie polarisiert, wie wir bereits bei Corona erlebt haben. 

Wenn wir Angst haben, können wir nicht in Ruhe nachdenken – geschweige denn Kontakt zu unserer intuitiven Intelligenz (Innere Stimme) herstellen, um Lösungen zu finden. Denn unser Nervensystem ist bei Angst auf die rudimentären Funktionen wie Flüchten, Anpassen (Freeze) oder Angreifen heruntergeschaltet.

Kurz: Angst macht uns hilflos und konfus. Und genau das bezweckt Putin. 

Es wird Zeit, dass wir ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Wie Du Deine Angst überwinden kannst

Angst entsteht in Dir. Und deswegen kannst Du sie lösen.
Die gute Nachricht vorab: Nichts und niemand kann uns in Angst versetzen. Nur wir selbst.

Natürlich kommt es uns anders vor. Denn Angst ist eine Reaktion unseres autonomen Nervensystems, das, wie der Name sagt, autonom – also ohne unser bewusstes Zutun – auf äußere Impulse reagiert. Wir sehen etwas, und wir spüren Angst. Als ob das Gesehene eine magische Kraft hätte. Hat es aber nicht. Angst ist immer selbstgemacht. 

Dabei gilt jedoch: Angst ist unangenehm, aber nützlich. Manchmal sind schnelle Reaktionen gefragt. 

Dass Angst ein Zeichen von Schwäche oder Feigheit sein könnte, ist allerdings ein dummes und im übrigen auch gefährliches Märchen. Gefühle sind die Sprache unseres Nervensystems. Sie signalisieren, was wir in unseren tieferen Schichten jenseits der Worte denken. 

Angst ist lediglich eine Warnung, dass etwas gefährlich sein könnte – aber es ist keine Aussage darüber, ob es auch gefährlich ist. Dazu brauchen wir unseren Verstand.

Angst zu haben, ist also in Ordnung. Problematisch wird es nur, wenn wir sie bekämpfen, verdrängen oder betäuben wollen. Das führt nur dazu, dass die Angst stärker wird. Denn sie will, ja, sie muss ihre Botschaft absetzen, denn es ist ihr Job, uns zu schützen.

Coaching-Technik »Loslassa«
Die Coaching-Technik »Loslassa« nutzt diesen Umstand, in dem wir die Angst eben nicht eindämmen, sondern ihr Raum geben. Das führt paradoxerweise, aber vollkommen verlässlich dazu, dass sie schwächer wird oder ganz zur Ruhe kommt.

Am Ende verwenden wir den Ma-Blick, eine bestimmte Sehtechnik, die uns für Intuitionen öffnet. So können oft erste Lösungsansätze zu uns kommen.

Probiere das Ganze am besten selbst aus.

Was ebenfalls gegen Angst hilft: Wir-Gefühl

Dass sich die Ukrainer so vehement (und zumindest bis heute auch erfolgreich) wehren, obwohl sie es mit einer Übermacht zu tun haben, zeigt mir, was wir von ihnen lernen können: Gerade jetzt uns nicht von unseren Angstgefühlen unterjochen zu lassen, sondern zusammen zu halten.

Dazu am 24.03.2022 mehr an dieser Stelle.

Bitte schreib mir doch, was Du darüber denkst.

11 Kommentare

  1. Carmen

    Hallo Martin, ich finde deinen Artikel sehr sehr hilfreich und erinnert daran – zumindest mich – stärker wieder auf mich zu achten und verstärkt Sachen zu tun, die mir gut tun. Zur Zeit verstärkt, damit ich wieder in meine Kraft komme.

    Liebe Grüße
    Carmen und Danke dir

    Antworten
    • Martin Weiss

      Gerne. Nur wenn wir in unserer eigenen Kraft sind, können wir gut für Andere da sein.

      😉

      Martin

  2. Sabine

    Lieber Martin,

    danke für diesen wertvollen Hinweis zum Umgang mit Ängsten.

    Ich stelle fest, dass es für mich einen großen Unterschied macht, ob ich an mich und die möglichen Konsequenzen eines atomaren Krieges für uns alle denke (das kann leicht Angst kreieren) oder ob ich mich meiner Mitgefühlspraxis zuwende zum Wohle anderer.

    Wie Du richtig sagst, ist Gemeinschaft ein sehr wirkungsvoller Faktor, vor allem, wenn die Gemeinschaft zu etwas Gutem in der Welt beitragen will.

    Ich habe regelmäßige Herzkohärenz-Gruppentreffen online, in denen wir uns verbinden und gemeinsam Frieden, Liebe und Mitgefühl an alle Beteiligten dieses Krieges schicken.
    Das generiert ein spürbares Feld positiver Energie, zumal klar ist, dass weltweit viele Menschen ebenfalls praktizieren.
    Auch für mich alleine tue ich das zur Zeit regelmäßig bevor ich den Tag richtig anfange.

    Insofern kann ich das nur weiterempfehlen: nicht zu viel über Worst-Case-Szenarien zu grübeln, sondern die Energie dazu nutzen, durch Aufbau eines starken positiven Kraftfeldes einen Ausgleich zu Hass und Gewalt zu schaffen.
    Es unterstützt den Frieden, den wir uns alle wünschen und zugleich kreiert es ein kraftvolles Gemeinschaftsfeld das zeigt, das man nicht so machtlos ist wie es zunächst scheinen mag.

    We are all in this together!
    Sabine

    Antworten
    • Martin Weiss

      »Durch Aufbau eines starken positiven Kraftfeldes einen Ausgleich zu Hass und Gewalt zu schaffen.«

      Das mag ich sehr, Sabine.

  3. Jürgen Rathje

    Putin ist ein gewähltes Staatsoberhaupt und auch kein „Machthaber“. Er ist ein Geo-Stratege. So wie die Einmärsche 56 und 68 betrachten wir das doch aus 2070 oder 2080.
    Fakt ist einfach, das diese Welt oder unser Bild davon nicht mehr stimmt, wir sind enttäuscht, das Ende einer Täuschung.
    Das problem liegt überwiegend in uns selbst. Und Ängste vor Atomszenarien hat es auch während des Eisernen Vorhanges gegeben. Das Problem sind die verzogenen Wohlstandskinder,
    Alles tun können bei wenig Arbeit und hohen Ansprüchen.
    Meine Kriegskinder-Eltern sind tatsächlich getriggert, völlig logisch. Die sind aber beinhart. Punkt. Und nach dem morphogenetischem feld können wir nur Einfluss im Umkreis von 11 Metern haben
    (das kann auch die Tastatur für eine Spende sein).
    Es ist völlig absurd, sich mit Dingen jenseits des eigenen Einflussbereiches zu beschäftigen. Es ist wie es ist.
    Die spannenede Frage wäre auch, ob das beim ach so bösen Trump anders gelaufen wäre, aber wieder ein Szenario. Konzentration und Kontemplation auf die eigenen Dinge – als Selbstschutz. Das hat nichts mit Egoismus zu tun.
    Nochmal: Konzentirer dich auf dein Leben und deine Möglichkeiten. Und bis 2070 haben wir wohl den Westen gegen
    den Osten mit China in vielerlei Hinsicht. UND die Bedeutung des Westens nimmt weiter ab – wie schon 2014 mit der Krim.
    Das gefällt dem Westen nicht – das ist aber den anderen egal. Es ist so. Richten wir unseren Blick auf die Macroperspektive – das tut Putin leider auch und mit ungedachten Mitteln. Dann sind wir wieder beim Weltbildschaden bzw. einer Korrektur der Sicht.
    Die langfristigen Auswirkungen wird er wohl unterschätzt haben,
    sein falsches Szenario und nicht in unserem Einflussbereich –
    kein Grund, der konstruierten Ohnmacht zu erliegen, sondern die Faktische anerkennen. Ohne Angst. Punkt..

    Antworten
    • Sabine

      Lieber Jürgen,

      falls Du Lust hast, Dich über die möglichen Wirkungen von Gruppenintentionen erfahrungsbasiert zu informieren, so empfehle ich Dir Lynne McTaggart und ihre „Intention Experiments“ kennenzulernen. (Ihr Blog, Bücher, YouTube).
      Ich habe schon welche live bei ihr mitgemacht und auch die Auswirkungen mitbekommen. Sehr spannend! 🙂

    • Manfred

      Ich bin da absolut bei dir, Jürgen, dass man sich auf den eigenen Einflussbereich konzentrieren sollte. Es gibt zig Belege dafür, dass das eigene morphogenetische Feld nicht mehr als 11 Meter umfasst. Die Annahme, dass man mit dem Senden positiver Empfindungen quasi direkten Einfluss auf das Weltgeschehenen haben soll, ist auch in meinen Augen illusionäres Wunschdenken. Und die angeblichen Wirkungsbelege auch lediglich Behauptungen. Warum gibt es immer noch Krieg, wenn doch friedvolle Gedanken helfen sollen? Wünsche an das Universum sind in meinen Augen der gleiche Unsinn.

    • Martin Weiss

      Du schreibst: »Putin ist ein gewähltes Staatsoberhaupt und auch kein „Machthaber“.«

      Ich habe das Wort im Sinne von »derjenige, der die Macht innehat« gewählt und benutzt.

    • Martin Weiss

      Du schreibst: »Es ist völlig absurd, sich mit Dingen jenseits des eigenen Einflussbereiches zu beschäftigen«

      Und Du schreibst weiter: ». Und nach dem morphogenetischem feld können wir nur Einfluss im Umkreis von 11 Metern haben«

      Wenn Putin uns droht, eine Atombombe auf uns zu werfen, wenn wir nicht so spuren, wie er das möchte, ist er auch in meinen und deinem Einflussbereich gelandet. Zwar halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass er das wirklich tut, aber immerhin: Gesagt ist gesagt.

      Die Drohung Putins und auch sein Krieg in der Ukraine ist meines Erachtens leider eine Widerlegung der 11-Meter Aussage. Alleine, dass wir uns über das Thema unterhalten, zeigt, wie weit die Einflussphäre gehen kann.

      Und auch wenn es ein wenig abgelutscht ist (was es ja deswegen nicht unwahr macht), erinnere ich an den Schmetterlingsschlag in Afrika, der in den USA einen Hurrikan auslöst. Das ist natürlich übertrieben, aber die Grundaussage stimmt: Alles ist vernetzt und wenn sich 1 Sache in einem System ändert, ändern sich oft auch viele andere beteiligten Komponenten.

      ; )

      Martin

    • Martin Weiss

      Du schreibst: »UND die Bedeutung des Westens nimmt weiter ab – wie schon 2014 mit der Krim.«

      Diese Aussage höre ich schon seit langem, und ich halte sie für offen gesagt für verfehlt.

      Wie sich der Westen entwickelt, ist nicht festgeschrieben. Zukunft kann nicht prognostiziert werden. Zukunft wird gemacht. Von uns.

      Beispiel: Von 2002 bis 2006 war Deutschland auf dem absteigenden Ast (falls sich jemand noch daran erinnert). Dann kam die WM 2006 und viele Leute weltweit fanden die Deutschen supercool.

      Dann kam die Finanzkrise 2009 und wird sind da viel schneller als viele andere Länder wieder rausgekommen und haben viel eher als andere Länder eine ganz neue Blüte in unser Land gezaubert.

      Was ich damit sagen will: Es liegt an uns, was wir aus einer Situation machen.

      Wenn wir jetzt uns nicht bangemachen lassen, sondern die Krise, die jetzt da ist, als Chance begreifen, werden wir was Gutes daraus machen können.

      Ich stimme Dir zu: Erstmal ist es wichtig, die Faktenlage anzuerkennen. Ohne Jammern. Ohne Wehklagen. Und schon gar nicht ohne Weggucken.

      Annehmen, was ist.

      Aber danach ist unsere Zuversicht, unsere Innovationsfreude, unser Fokus auf das, was wir erreichen wollen, gefragt.

  4. Gabriela

    Sehr aufbauende, starke Zeilen, vielen Dank euch!

    Ich denke auch, und wenn die ganze innere Arbeit, besonders in den letzten Jahren, genau dafür genutzt wird: In der Kraft der Verbundenheit und der universellen Lebensenergie zu stehen.
    Denn die Angst ist ja runtergerechnet nichts anderes als die Angst vor dem eigenen Tod. Und was stirbt? ..

    Wir haben gelernt, worauf es wirklich ankommt – jetzt ist die Zeit, dies zum Wohle aller anzuwenden. In wilder Entschlossenheit und liebe-vollem Gewahrsein. (Ich war grad unsicher, ob ich in der Wir- oder Ichform schreiben soll 😉 )

    Ich wünsche uns das Allerbeste

    Gabriela

    Antworten

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