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Geld verdienen

Ist es ok, mit seiner Berufung richtig viel Geld zu verdienen?

Autor

Martin Weiss

Datum

01 April 2012

Kategorien

Ich gebe es zu: Darauf war ich nicht vorbereitet.

Vor ein paar Tagen habe ich meinen neuen Kurs Quest-Kurs veröffentlicht und wurde dabei von mehreren Seiten mit ein und der gleichen Frage konfrontiert.

Ist es ok, mit seiner Berufung einen Haufen Geld zu verdienen?

Nicht etwas Geld.

Sondern richtig viel.

Will die Innere Stimme, die eigene Intuition das eigentlich? Oder will sie nicht viel lieber, dass wir alles Weltliche abstreifen und fürderhin in Armut und Demut und Bescheidenheit leben?

Ich verstehe den Konflikt. Ich habe lange Zeit sehr ähnlich gedacht.

Wenn ich zum Beispiel an meine Anfangstage als Trainer und Coach zurückdenke, fallen mir Situationen ein, wo ich mir von meiner Freundin Geld für Lehrbücher aus den USA geborgt habe – und zugleich Manschetten davor hatte, Geld für meine Coachings zu verlangen.

Irgendwann kapierte ich, dass da was faul dran war und begann, Geld für meine Arbeit zu nehmen. Aber der innerliche Konflikt blieb: Etwas Geld verdienen war ok. Viel dagegen nicht.

Bis ich eines Tages eine Geschichte hörte, die mich zum Umdenken gebracht hat.

Bevor ich sie erzähle, will ich jedoch kurz darlegen, warum es meiner Meinung nach tatsächlich etwas „ungesundes“ zum Thema Geld gibt.

Wie Geld viele Menschen in ein Drama hineintreibt
Viele Leute glauben, dass Geld glücklich machen kann. Nach dem Motto: kleiner Kontostand = kleines Glück, und hoher Kontostand = großes Glück.

Ich kenne beide Arten des Kontostandes und weiß heute: Das ist Blödsinn.

Und ich bin kein Einzelfall: Unter meinen Freunden und Bekannten gibt es einige Millionäre und sogar Multimillionäre. Und keiner von ihnen ist glücklicher als die „Normalen“. Aber auch nicht unglücklicher.

Und doch ist der Glaube weit verbreitet, dass man glücklicher wird, wenn man viel Geld hat. Anders ist die Flut an Reichtums- und Erfolgsseminaren in meiner Branche nicht zu erklären.

Aber die Überzeugung, „wenn ich erstmal xxx Geld habe, dann bin ich glücklich“, hat zur Folge, dass man jetzt unglücklich sein muss. Das Geld ist ja noch nicht da. Es fehlt. Und darum fehlen auch die Glücksgefühle, die Freude, der Spaß, das Vergnügen, die Liebe zur Arbeit.

Tatsächlich läuft der Hase aber umgekehrt: je mehr Optimismus, Freude, Lebenslust, Enthusiasmus, Begeisterung und Liebe jemand in seine Tätigkeiten hineinbringt, desto erfolgreicher kann er sein. (Nicht „wird er sein“, sondern „kann“, denn es gehören noch ein paar mehr Faktoren dazu, wie ich gleich noch darlegen werde).

Dummerweise machen es aber viele genau anders rum: Sie verdienen ihr Geld, in dem sie einem Beruf nachgehen, den sie nicht mögen.
Für die meisten wird so der Beruf zu einer Last. Einem Unglückstal. Für manchen sogar zur Hölle.

Und das Geld mag die Rechnungen bezahlen können, den Mangel an Erfüllung kann es indes nicht stopfen. Und weil der Mythos vom Geld als Glücksbringer so verbreitet ist, denken viele, dass sie einfach nicht genug Geld verdienen. Vielleicht bin ich glücklich, wenn ich Huntertausend auf dem Konto habe. Oder eine Million.

So wird eine Gier geboren, eine Sucht, deren bittere Folgen wir in den letzten Jahren als Finanzkrisen miterleben durften.

(Wen es interessiert, dem empfehle ich den Spiegel Artikel über Andrew Schiff, einem Investmentbanker, der sich in Amerika zum Gespött machte, weil er während eines Interviews ausrastete. Sein Problem: „Dass er mit seinem Grundgehalt von 350.000 Dollar nicht weit komme. Dass er seine Kinder damit nicht wie geplant auf die Privatschule schicken könnte. Dass er auf „engen“ 111 Quadratmetern hausen müsse. Dass er sich das neue Haus für 1,5 Millionen Dollar jetzt kaum mehr leisten könne. All das kulminierte in einem dramatischen Stoßseufzer: „Ich kann mir nicht vorstellen, was ich jetzt machen soll.“)

Das sind einige der Schattenseiten, die mit Geld zu tun haben. Und es ist in meinen Augen kein Wunder, dass viele Menschen deswegen sehr skeptisch auf das Thema schauen.

Nun aber zu der Geschichte, die mein Denken über Geld und die Innere Stimme ziemlich verändert hat.
Sie handelt von J.K. Rowling, der Autorin von Harry Potter.

In Ihrer Abschluss-Rede vor Harvard-Absolventen, schildert sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte, aber ihre Eltern meinten, dass sie etwas „anständiges“ lernen sollte.

Rowling gab nach, und ihr Leben wurde in einen furchtbaren Abwärtsstrudel gezogen: “Sieben Jahre nach dem Ende meine Studiums hatte ich komplett versagt. Eine sehr kurze Ehe war gescheitert, ich hatte keinen Job, ich war eine einsame Mutter und so arm, wie man in England nur arm sein kann. Fast an der Grenze zur Obdachlosigkeit.”

“Ich will diese Zeit nicht schön reden“, so Rowling in der Harvard-Ansprache. „Dies war eine dunkle Phase meines Lebens. Und ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte.”

Aber: “Versagen bedeutet, alles Unwesentliche loszulassen. Ich gab mir gegenüber endlich zu, das ich diejenige war, die ich nun mal war und hörte auf, den anderen etwas vorzuspielen.”

Die Konsequenz: “Ich konzentrierte meine ganze Energie in die eine Sache, die mir wirklich was bedeutete.”

Und jetzt wird es interessant. Als sie eines Tages in dieser Lebensphase mit dem Zug nach London fuhr, hielt dieser wegen eines technischen Defekts plötzlich mitten auf der Strecke an. Für mehrere Stunden. Weil Rowling zu müde war, um zu lesen oder zu schreiben, beobachtete sie eine Gruppe von Kühen, die auf einer Wiese vor ihrem Abteil grasten.

Und das war der Augenblick, der Ihr ganzes Leben verändern sollte.

Rowling beschrieb diesen Wendepunkt später in einer Rede vor der School of Library“ wie folgt:: „Ich saß im Zug und starrte auf die Kühe, ein nicht gerade sehr inspirierender Anblick. Und plötzlich erschien vor meinem geistigen Auge die Idee von Harry Potter. Ich habe keine Ahnung, was das ausgelöst hat, aber ich sah einfach dieses Bild von Harry und der Zauberschule. Ich hatte plötzlich diese simple Idee von einem Jungen, der nicht wusste, wer er war.“

Der Rest ist Geschichte: Sie folgte dieser Idee, schrieb in einsamen Cafés an ihrem Harry Potter Roman, während sie den Kinderwagen ihres Babys schuckelte.

Sie fand einen Verleger, der Roman schlug ein wie eine Bombe und zog einen märchenhaften Erfolg nach sich: Millionenfache Verkäufe. Fans, die ungeduldig um Mitternacht vor Buchgeschäften Schlange standen. Große Hollywood-Premieren.

Ein gigantischer Erfolg.

Und der für mich springende Punkt an der Geschichte: Woher kam diese Idee?

Rowling wusste es nicht. Und sie hatte auch an jenem denkwürdigen Tag in dem Zug nicht die leiseste Idee, dass dieser spontane Einfall einen ganzen Kosmos an Charakteren und Geschichten eröffnen würde.

Woher kam dieser mächtige Epos mit seinen vielen tausend Seiten?

Nicht aus Rowlings bewussten Verstand.

Sondern aus einer anderen Quelle.

Ich nenne sie die Innere Stimme. Andere würden es ihre Kreativität nennen. Oder ihre Intuition. Ihr Muse. Oder was auch immer.

Spielt keine Rolle.

Denn da sind ja nur Etiketten.

Fakt ist: Etwas in ihr hatte die Idee, wartete auf einen günstigen Augenblick, bei dem sie offen war für Eingebungen – und lieferte dann den Einfall aus.

Und offensichtlich hatte dieses etwas nicht die Bohne eines Problem damit, dass Rowling erfolgreich war. Im Gegenteil: Sie steigerte sich mit jedem Roman – bis sie am Ende im siebten einen fulminanten Höhepunkt hinlegte.

Diese Geschichte stimmte mich sehr nachdenklich.

Und sie führte mich zu einer anderen Frage: Wie viel meiner Erfolge waren eigentlich allein nur auf meine Arbeit, mein Engagement und meinen Intelligenzquotienten zurückzuführen?

Ich durchscannte meine Vergangenheit nach Erfolgserlebnissen und deren Ursachen: Und eins ums andere Mal musste ich zugeben, dass mein Anteil sehr gering war.

Früher, als ich noch Marketing gemacht habe, kamen mir die Ideen für eine Kampagne zugeflogen. Klar, ich hatte recherchiert, ich hatte nachgedacht. Aber die Lösung flatterte mir als Inspiration einfach in den Kopf.

Wenn ich Artikel wie diese hier schreibe, bin ich die meiste Zeit etwas weggetreten. „Flow“ nennen das die Wissenschaftler. Einen Zustand, in dem man ganz in seiner Aufgabe aufgeht. Und wenn ich dann aus meiner Schreiberei auftauche und den Text redigiere, kommt es mir oft vor, als ob ich die Zeilen eines Fremden lese.

Und wenn ich coache, bin ich eh immer in einer leichten Form der Trance. Klar, ich höre zu, ich bin achtsam und mit voller Aufmerksamkeit dabei. Aber meine Intervention lege ich mir nicht zurecht, ich denke sie mir auch nicht aus – sie kommen mir einfach in den Sinn.

Woher?

Aus einer tiefen Quelle.

Ist das meine Quelle? Habe ich sie angelegt oder geschaffen?

Nein.

Und doch kann ich aus ihr schöpfen.

Dieses innere Eingeständnis, dass ich diese Prozesse nicht steuern oder erzwingen kann, sondern dass ich mich lediglich für sie öffnen kann, hat mich zu etwas geführt, dass ich in früheren Jahren eher verächtlich behandelt habe.

Demut.

Demut als Gewissheit, dass nicht ich, mein Ego, mein Wille, mein Verstand der Macher meiner Erfolge ist. Sondern dass ich immer wieder von etwas partizipiere, das größer ist als ich.

Und doch muss man sich nicht klein machen.

Rowling zum Beispiel hat früh Geschichten geschrieben. Schon als kleines Mädchen. Ich bin sicher, dass diese frühe Schulung ihres Talentes notwendig war, weil sie sonst ein solches Epos niemals hätte stemmen können.

Ich habe meine Leidenschaft für die Psychologie mit 17 entdeckt. Keine Ahnung, wie viel Bücher ich gelesen, wie viel Seminare ich besucht und wie viele Menschen ich gecoacht habe. Aber ich würde sagen, es waren einige Tausend.

Ohne diese Praxis, ohne diese vielen Erfahrungen könnte ich die Inspirationen von Innen nicht umsetzen.

Ich kenne das nämlich auch umgekehrt: Wenn ich nebenbei etwas Musik mache, höre ich oft in mir Melodien und Songs. Aber mein Können ist zu gering, sie umzusetzen. Mir fehlt das jahrelange Üben.

Und das bringt mich zum letzten Punkt: Ist es ok, mit seiner Berufung auch richtig, richtig viel Geld zu verdienen?
Darauf lasse ich meine Intuition antworten (Ehre, wem Ehre gebührt): Ihr ist es egal, ob ich reich bin oder arm. Das sei meine Entscheidung. Wichtig wäre nur, dass ich ein Leben führe, dass aus dem Herzen kommt. Bei dem ich mir selbst treu bin. In dem ich meinen Leidenschaften und Passionen folge.

Und Reichtum wäre dann in solchen Fällen eher eine Frage der Mathematik.

Ich erreiche mit meiner Arbeit Tausende. Und so fiele halt auch mein Einkommen aus.

J.K. Rowling beschert durch ihre Bücher Millionen von Menschen viele Stunden voller Spannung, Unterhaltung, Inspiration und auch Tiefgang. Millionen von Nutznießern, die für ein Buch einen vergleichsweise kleinen Betrag berappen, verursachen unterm Strich dann eben Millionen auf dem Konto.

Wie gesagt: Reine Mathematik.

Das Glück, die Erfüllung, die Freude, der Lebenssinn liegt jedoch darin, zu tun, was man liebt.

Und die finanzielle Belohnung ist so gesehen eine Nebenwirkung. Wenn auch eine höchst erfreuliche.

Und nun Du: Was denkst Du darüber?

Kennst Du auch solche Situationen, in denen Du durch eine Inspiration zu einem Erfolg geführt wurdest?

Wie hoch schätzt Du den Anteil dieser Inspirationen an Deinen Erfolgen insgesamt?

Geht es Dir wie mir? Oder siehst Du es anders?

33 Kommentare

  1. Jan

    Hallo zusammen,
    mein Weg führt mich gerade weg vom Geld. Für mich ist Geld ein Ersatz für Vertrauen. Machen wir uns die engsten Kreise bewusst, in denen wir Leben, Familie und gute Freunde, dort nehmen wir was wir brauchen und geben was wir möchten. Im Vertrauen darauf und mit dem Wissen, dass unsere Liebsten ebenso handeln. Idealerweise, meinetwegen auch utopischerweise, könnte jede Gemeinschaft und Gesellschaft so funktionieren, dass jeder das nimmt, was er braucht und das gibt, was er möchte. Aufgrund der Komplexität unseres modernen Lebens ist es verständlich, dass Vertrauen auf der Strecke bleibt. Ich kenne weder die Menschen hinter all den Produkten und Dienstleistungen, die ich brauchen will, und noch weniger ihre Absichten. Geld ist hier also eine Alternative dafür, dass es mir uns unter diesen Umständen nahezu unmöglich ist meinen Mitmenschen meine Ansicht von Geben und Neben zu unterstellen.
    Dennoch möchte ich es versuchen und sehe eine große persönliche Freiheit darin nicht auf Geld angewiesen zu sein und erst recht nicht auf viel davon. Für mich habe ich erkannt, dass ich Geld vor allem für Dinge brauche, die ich nicht brauche. Dinge, die mich letztendlich nur dazu bringen zu glauben Geld zu benötigen, viel Geld. Ich habe den Eindruck, dass uns Geld von den Menschen und Bedingungen unter denen Waren entstehen, entfremdet.
    Das soll nun keine Kampfschrift sein, kein Urteil, erst recht keine Verurteilung derjenigen, die Geld nutzen und verdienen (möchten). Nur ein Denkansatz in die Richtung, dass Geld ja immer nur ein Abbild eines „Wunsches“ ist. Für die meisten wahrscheinlich das Abbild einer bestimmten Form von Sicherheit. Geld ist eine Vereinfachung, aber eben auch ein Umweg. Ich will mit meiner Arbeit kein Geld verdienen, ich will durch meine Arbeit eine angenehme Unterkunft, ausreichend gute Nahrung, Kleidung und einige andere, für mich Annehmlichkeiten, erhalten.
    Viele Grüße
    Jan

    Antworten
  2. Klemens

    Hallo Martin,
    was die innere Stimme wirklich will? Armut bestimmt nicht. Ok, Mutter Theresa konnte ihr Leben zwar ohne eigenes Geld verwirklichen. Aber doch nur, weil ihr andere, reichere Leute das Leben und ihre Anliegen finanziert haben.
    Ich kannte zwei Brüder, die beide nicht am Hungertuch nagen mußten, obgleich sie sehr viel Unrecht und Leid erlitten hatten, bis sie dann, bzw. weil sie ihrer Berufung nachgehen konnten.
    Wie unwahrscheinlich viel sie in Dankbarkeit dann an sozialer Arbeit leisteten bzw. finanzierten, habe ich erst in den Beerdigungsreden erfahren.
    Einer von beiden hat – anläßlich eines Streitgesprächs über „unverschämte“ Gehälter bzw. Einkommen – mal gesagt, daß er es als Pflicht ansah, für seine Beratertätigkeit hohe Rechnungen zu schreiben. Denn die sozialen Einrichtungen, die er so unterstützen konnte, sind eben nicht in der Lage, die erforderlichen Mittel aus eigener Kraft aufzubringen. Der Staat aber, dessen Aufgabe dies eigentlich wäre, vergeudet zu viel zu viel.

    Antworten
  3. Michael

    Ob es ok ist, mit seiner Berufung richtig viel Geld zu vedienen?
    Ja klar!
    Dafür hat sie uns [hier bitte den anschauungsgemäßen Namen der/des Schöpferin/s einsetzen] doch mitgegeben. Uns dazu be-rufen.
    Damit wir genau das machen, was wir am besten können.
    Und damit wir gut leben. Aus der Fülle für die Fülle.
    Und folglich auch Gutes bewirken können.
    Oder wollt Ihr dafür gelobt werden, daß Ihr Euch tapfer der Fülle und dem Wohlstand versagt und darbend in Armut, Streß und Mangel lebt?
    Fragt doch lieber, was mit dem vielen Geld geschehen soll?
    · Horten?
    · Behalten?
    · Angst vor Verlust hegen?
    · Weitergeben?
    · Verteilen?
    · Gutes bewirken?
    Hier zeigt sich meiner Meinung nach der wirklich große Geist.
    Tue Gutes! Verdiene gut! Lebe gut! Bewirke Gutes!

    Antworten
  4. Brigitte

    Hallo Martin,
    gerne schreibe ich dir etwas dazu. Ja, Natürlich, und selbstverstädnlich ist es erlaubt, okay und völlig in Ordnung, mit seiner inneren Stimme Geld zu verdienen- KEINE Frage!!! Warum ist es so, das sich die meisten dabei schlcht vorkommen, wir das gefühl-oder sogar die Überzeugung haben, das wir das nicht dürefn oder es zumindest nicht ganz so gut ist? Nun, weil es so ist, das dies nicht als arbeit angesehen wird. Mentales arbeiten-es sei denn man sits Psychologe oder dergl. wird nicht als arbeit ermfunden. Denn wir schaffen ja nichts von links nach rechts, oder von oben nach unten. Also wofür sollte man dann Geld bekommen, das ist doch echt dreist! Wenn wir uns abrackern, uns kaputt schuften und den Rücken krumm arbeiten-dann ja, dann ist es okay, also sogar mehr als das! Denn dann tut man etwas für sein Ged. Tatsache ist es aber, das wir genau dann, wenn wir uns so abschuften nicht GUT oder SEHR gut verdienen. Wir gönnen es jedem guten Künstler, gleich welcher Sparte, jedem Sortler, gleich wecher Sportart. Und ja, VOR allem gönnen und geben wir sehr, sehr gößzügig und gerne das Geld einer Frau, die z.B. Jahrelang Pronodastellerin war, dann ein „Ratgeber“ über Sex herausbringt und dann, weil wir es wie verrückt kaufen, in den Bestsellerlisten hoch steigt und natürlich enorme Einnahmen darüber hat. Wo hingegen ein Mensch, der oft für seine Forschung, weil er ein Heilmittel für eine bestimmte Kranheit finden möchte, verzweifelt nach Sponsoren suchen muss, und wenn er „Glück“ hat, dies dann mal für einen gweissen Zeitraum bekommen! Und warum das? Nun weil wir (fast) alle eine sehr ungesunde Einstellung, ein regelrcht krankes Gefühl zu Geld haben-wenn wir dann eines haben. Und weil in den meisten Menschen immer noch verankert ist. GELD IST SCHLCHET! Der Sazt, „Der schmöde Mammon“, sitz sehr, sehr, sehr tief in den meisten von uns drin! Und so kommt „SCHLECHTES ZU SCHLECHTEM-und die Welt ist wieder rund! Wir mögen so gut wie alle keine Geld, wir lehnen es so gut wie alle sogar ab!-Auch wenn wir genau dies rein von der Ratio jetzt wehement verneinen, und sehr deutlich sagen würden,dass, das auf GAR KEINEN FALL zutrifft, und wir geld lieben und es sehr gerne zu Hauf zu uns kommen darf-ist es doch so! Beruf kommt von Berufung. Das beinhaltet: Wo es mich zu hin RUFT und wo ich zu BERUFEN bin. Und wir, ja alle Menschen, haben sogar eine Einladung dazu bekommen, unserer Berufung zu folgen, und das auzuüben, was wir LIEBEN, wo uns unser SELBST-hinführt.(Unser Selbst ist unser „ICH“) Und dann, ganz und völlig unabhängig, ob wir dies einmal per Ausbildung gelernt haben oder auch nicht,dann ist GENAU das unser Beruf! Einen Job übe ich aus, um extra Geld zu verdienen, daher gab es auch mal eine Zeit, in der man das WOrt „Job“ nur im Zusammenhang von „Nebenjob“ verwendet hat- einen Beruf um damit dort zu sein, wo ich Freude UND sehr gutes Geld verdiene! Lieben Gruß!

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