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Corona? Lass uns reden!

Autor

Martin Weiss

Datum

21 November 2021

Kategorien

Lange Zeit habe ich mich nicht zu Corona geäußert. Ich weiß.

Und dabei hätte ich es auch belassen. Aber gerade passiert etwas, das mich beunruhigt. Stichworte: Triage. Und Impfzwang (wie in Österreich angekündigt).

Und darum möchte ich Dich, möchte ich Euch zum Dialog einladen: Wie geht es Dir mit der Corona-Geschichte? Was bewegt Dich dabei? Wovor hast Du eventuell Angst? Was wünschst Du Dir?

Bevor Du Dich unten äußerst (und dazu lade ich Dich wirklich herzlich ein), gib mir bitte noch 2 bis 3 Minuten Deiner Zeit. Denn ich will keinen Streit. Davon gibt es schon genug im Netz. Sondern es geht mir darum, dass wir einander wieder besser zuhören.

Gerade jetzt, denn der Ruf nach Impfzwang pumpt meines Erachtens riesige Ölfontänen in ein Feuer, das bereits flächendeckend überall lodert – wie vor ein paar Tagen in Rotterdam geschehen. Es wird dringend Zeit, dass wir ihn löschen.

Das geht nicht über ein weiteres Aufrüsten der Argumente und Waffen. Sondern nur, in dem wir uns zuhören, um gemeinsam nach Lösungen suchen.

Ich bin, um das gleich zu sagen, ein Impfbefürworter. Aber ich bin kein Impfgegner-Gegner.  

Warum?

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis tummeln sich beide Lager. Sogar in meinen engsten Beziehungen. Meine vorherige Freundin war und ist Gegnerin (»Das 2G-Geschisse geht mir auf die Nerven«). Meine jetzige Liebste ist Befürworterin.

Ich kenne also beide Seiten der Medaille, und ich schätze und respektiere die eine wie die andere.

Aber das war nicht immer so. Bis in den Februar hinein hatte ich wenig Verständnis für Verschwörungstheorien á la: »Bill Gates will Microbots in unseren Körper schießen, um uns alle gefügig zu machen«. Das ist in meinen Augen Bullshit. Aber selbst für die harmlose Variante der Impfgegner (»Corona gibt es nicht« oder »gibt es wohl, ist aber nicht so schlimm«) hegte ich eine Zeit lang wenig Empathie.

Grund: In meinem Bekanntenkreis gab es Fälle von Corona, die überaus heftig waren. Eine gute Freundin erzählte mir bereits Anfangs des Jahres, dass sie noch nie so viel Schmerz empfunden habe wie bei Corona. Eine andere litt drei Wochen lang an schwerem Fieber und schrieb mir in einer Whatsapp: »Den 2. Tag fieberfrei. Schwach, Atemnot bei geringster Bewegung, und kalte Schweissausbrüche, aber sonst… am Leben.« Ein britischer Kollege schließlich leidet an Long-Covid und war letztes Jahr über 6 Monate lang arbeitsunfähig. 

Die Bilder von den Intensivstationen sind keine Fake News. Sondern Fakt.

Corona existiert. Und Corona ist scheiße.

Und doch kann ich die Einwände der Impfgegner nachvollziehen. Niemand weiß, was die Impfung langfristig bewirkt. Mag sein, dass sich Probleme bei Impfungen eigentlich schnell zeigen müssten, aber wer kann sich in der aktuellen Situation wirklich sicher sein, dass die Impfung sicher ist? Die Medizingeschichte ist voll von Beispielen, in denen sich Heilungsmethoden als Irrwege heraus gestellt haben.

Nimm zum Beispiel mein Schlaganfall Anfang August. Es gab einige Leute, die mich fragten, ob es mit meiner AstraZeneka Impfung zusammenhängen könnte. Selbst ich habe das damals die Ärzte gefragt. Sie wussten es nicht. Woher auch? (Und bevor dazu hier eine Debatte ausbricht: Ich würde den Schlaganfall nur zu gerne auf die Impfung schieben. Aber leider ändert das gar nichts an den Fakten: Zuwenig Sport, zuviel Gewicht. Mein Blutdruck zu hoch, die Blutfettwerte zu schlecht.)

Niemand kann die Langzeiteffekte wirklich einschätzen, denn dazu braucht es Langzeitstudien – und die liegen de facto nicht vor. Wie auch?

Wer sich impfen lässt, hat also unterm Strich lediglich Vertrauen (und kein wissenschaftlich validiertes Wissen), dass die Leute, die den Impfstoff entwickelt haben, wissen, was sie tun. 

Ich vertraue. Und darum werde ich mir auch die Booster-Impfung spritzen lassen. Aber dass ich deswegen Impfgegner anfeinde oder verurteile, steht mir nicht zu. Jeder muss das Recht haben, über seinen Körper selbst bestimmen zu können. Und ob meine Entscheidung richtig oder falsch ist, wird sich noch erweisen. Aber so ist das Leben. Man wird oft erst im Nachhinein klug. Die wichtigen Entscheidungen verlangt es trotzdem vorher ab.

Und jetzt schlittern wir gerade in eine Phase, die meines Erachtens brandgefährlich ist. Was geschieht, wenn die Ärzte tatsächlich schwerverletzte oder -erkrankte Menschen unbehandelt oder gar sterben lassen müssen, weil die Versorgung nicht mehr ausreicht? Und was wird passieren, wenn Menschen gegen ihren Willen geimpft werden? 

Beides wäre ein Bruch eines ungeschriebenen Gesellschaftsvertrags: Wir sind füreinander da. Und jeder ist frei, über sein Leben zu entscheiden.

Vielleicht kommt ja alles nicht so schlimm. Aber momentan sieht es (noch) nicht nach Entwarnung aus. Ich habe viel mehr den Eindruck, dass gerade die Messer gewetzt werden.

Der einzige Weg da raus geht meines Erachtens nur über eine respektvolle und für beide Seiten wertschätzende Verständigung – um gemeinsam (!) eine Lösung zu finden. Welche Maßnahmen können wir ergreifen, die einerseits die Gesundheit (und die Rechte) aller Menschen schützt und die andererseits für beide Seiten akzeptabel sind?

Vera F. Birkenbihl hat den Begriff »Zweinigung« geprägt (danke für den Tipp, Annemarie). Man ist ganz anderer Meinung als der Andere, aber man hält trotzdem zusammen.

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Und zu genau dieser Diskussion lade ich Dich hier ein, und ich bin gespannt, ob wir es schaffen, uns hier offen, ehrlich und wertschätzend auszutauschen.

Hier sind meine Fragen an Dich und an Euch alle:

Wie geht es Dir mit der Corona-Geschichte? 

Was bewegt Dich dabei? 

Wovor hast Du eventuell Angst? 

Was wünschst Du Dir?

Welche Lösungen siehst Du?

Und; Was kannst Du an der anderen Seite schätzen – auch wenn Du bei Deiner Meinung bleibst?

112 Kommentare

  1. Andrea

    Ich bin trotz Immunisierung an Corona erkrankt. Ich habe mich an alle Regel und Vorkehrungen gehalten. Fakt ist, dass einer meiner Klienten mich angesteckt hat, indem er mit leichten Symptomen den Termin bei mir wahrgenommen hat. Es ist mir vollkommen unverständlich, wie man so etwas tun kann. Für meinen Gatten kann diese Krankheit tödlich sein. Ich begrüsse die Impfpflicht in Österreich und ich überlege zu kündigen, wenn ich wieder gesund bin. Hoffentlich. Alles Liebe

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    • Martin Weiss

      Danke fürs Teilen. Hattest Du schlimme Symptome?

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    • Antje

      Hallo, ich möchte Mal nachfragen: Du bist also immunisiert, trotzdem an C. erkrankt und hast Sorge, deinen Mann anzustecken?
      Da stellt sich mir die Frage, wozu sollen sich dann Andere mit einem Serum, das offensichtlich versagt (1.den Geimpften vor dieser Krankheit zu schützen, und 2. Andere anstecken zu können), impfen lassen, wenn zudem nicht ausgeschlossen werden kann, dass Langzeitschäden auftreten? Das Zeug, das bei dir nichts nützt, sollen andere verwenden, die es auch nicht schützt, und dich weiterhin anstecken können??? Verstehe ich nicht! Da bitte ich um Aufklärung.
      Danke sehr vorab!

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      • Dominik Lenné

        „das Zeug, das offensichtlich nichts nützt“
        Das ist eine undifferenzierte Sichtweise. Es gibt einen großen Bereich zwischen „hilft immer“ und „nützt gar nichts“. Das ist der Bereich der Prozentsätze. Wir beobachten jetzt eine geringere Rate an Intensivpatienten und Todesfällen unter den als Infiziert erkannten Menschen, insbesondere unter älteren Menschen. Diese ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf die Impfung zurückzuführen.
        Auch hier wieder: „Wahrscheinlichkeit“, nicht „absolute Sicherheit“. Letztere gibt es nicht, wenn man genau hinsieht. Wir müssen damit zufrieden sein und damit unsere Entscheidungen treffen.
        Es lässt sich zeigen, dass auch die Ansteckungswahrscheinlichkeit Anderer durch geimpfte Personen, die trotzdem mit Corona infiziert wurden, deutlich geringer ist als durch ungeimpfte Personen.

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        • Christa Helena

          Hallo Dominik, ich habe einige Kommentare gelesen, deine Antwort gefällt mir am besten, weil sich sachlich und überlegt ist.
          Wieso man auf die Idee kommt, dass man bei uns in einem totalitären System lebt und keine Meinungsfreiheit hat, ist mir unverständlich. Wäre das so, dann würden bei einigen öffentlichen Wortmeldungen schon längst Männer vor der Tür stehen, um denjenigen abzuholen ( siehe jetzt in China die Tennisspielerin).
          Wir leben noch immer in einer Demokratie, auch wenn bestimmte Strömungen etwas anderes behaupten
          Ich möchte nicht die schwierigen Entscheidungen der Politiker treffen müssen, denn würde nichts
          unternommen und evtl. eine Vielzahl Tote zu betrauern wäre das Geschrei groß. Ich bin 2x geimpft. Für mich war es selbstverständlich der Wissenschaft und der politischen Entscheidungsträgern zu vertrauen, zumal es sich hier um ein globale Krise handelt. Allerdings bin ich nun auch enttäuscht, dass so schnell eine Auffrischungsimpfung erfolgen soll und ich bin noch entschieden, ob ich diese mir so schnell holen werde, da der Impfstoff ja auf die ursprüngliche Variante ausgelegt ist und nicht auf das Delta- Virus. Hier wird im Moment an einem neuen Impfstoff geforscht.
          Ich kann gut verstehen, wenn Menschen sich aus Angst vor möglichen Folgen nicht impfen lassen wollen. Ich kann nicht verstehen, warum manche das mit eine kruden politischer Gesinnung vermischen.
          Bisher gibt es nur Vermutungen, dass die niedrige Impfquote dafür verantwortlich ist, dass die Inzidenzen so massiv ansteigen.
          In den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt sie bei 5 bei einer Impfquote von 90 %.
          Wenn dies nachgewiesen wäre, bin ich für eine Impfpflicht.
          Letzendlich sitzen wir alle in einem Boot mit verschiedenen Blickrichtungen, die einen lassen sich impfen, weil sie Angst haben schwer an Covid und Langzeitfolgen zu erkranken, die anderen lassen sich nicht impfen, weil ihnen das Vertrauen sowohl in den Impfstoff als auch in die Wissenschaft und Politik fehlt.
          Was beiden verbinden ist die Angst.
          Ich versuche mich von den überboardeten Meldungen fernzuhalten und mit mentale Training im physischen und psychischen Gleichgewicht zu halten

          Antworten
    • Susan

      Ich muss gestehen dass es mir ganz schrecklich geht, wenn ich so einen Kommentar lese. Alle Impfwilligen sprechen von Solidarität gegenüber anderen Menschen, doch bei jenen die Angst haben vor den Nebenwirkungen (inzwischen sind weltweit Tausende an diesem Genversuch gestorben, was aber die Leitmedien verschweigen) hört die Solidarität auf. Jeder schaut nur auf sich. Kann ich verstehen, doch dann sollte man das auch so nennen.
      Mir macht es Angst, dass so viele Menschen der Pharmaindustrie und den Leitmedien vertrauen, OHNE sich die Argumente der Massnahmenkritiker genäuer anzuschauen. Auch bei den Kritikern gibt es Tausende Ärzte und Wissenschaftler(!), die ihre Warnungen exakt Begründen können. Warum hört sich von den Regierungsvertrsuenden diese Begründungen & Argumente niemand an? Zumindest in meinem Umfeld ist das so und das macht mich regelrecht traurig. Diese Spaltung der Gesellschaft ist zum verzweifeln und wenn ich dann lese, dass jemand den Impfzwang (also die Vergewaltigung unserer Körper!!) unterstützt (beschönigend als Impfpflicht bezeichnet…), dann verzweifle ich fast. Mir macht das alles grosse Angst. Ich habe das Gefühl mich in in einem Alptraum zu befinden wo mir meine ganz persönlichen Menschenrechte wie Unversehrtheit des Körpers, Recht auf Leben uam mehr und mehr genommen werden. Übrigens handelt es sich hier nicht um eine normale Impfung, sondern um ein Gen-Experiment dem die meisten hoffnungsvoll zustimmen obwohl im Tierversuch alle Tiere verstorben sind. Umgerechnet auf Menschenjahre innert ca. 3 Jahren..! Sorry dass ich so viel schrieb und einige werden es vermutlich gar nicht zu Ende lesen, aber Danke Martin dass ich mich mitteilen durfte!!

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      • Yvonne

        Liebe Susan,
        ich finde mich total wieder in deinen Worten. Du schreibst mir aus der Seele.

        Was ich noch hinzufügen möchte ist, dass die Bevölkerung sich mit dem bedingt zugelassenen Impfstoff etwas erhoffen, was leider in der Realität nicht stimmig ist. Wir wissen noch nichts über Spätfolgen, sollen aber uns und auch unsere Kinder mit etwas impfen lassen, was das Immunsystem schwächt, statt stärkt. Es sind schon so viele Nebenwirkungen als auch Todesfälle aufgetreten, so dass ich mich frage: Wofür???
        Ich möchte nur an die Impfung von vor 12 Jahren erinnern, wo wegen der Schweinegrippe Mitmenschen geimpft wurden und viele nun unter Narkolepsie leiden.

        Was wird uns in Zukunft erwarten?
        Die Spaltung, die derzeit in der Bevölkerung, impulsgebend durch die Regierung und Medien, stattfindet, tut jedenfalls nicht gut!

        Der Mensch sollte wieder zu sich finden und sich vertrauen. Unser
        Körper ist, mit seinem Immunsystem und bei achtsamer Pflege, in der Lage sich selbst zu regulieren. ✨

        Lieben Dank Martin für die Plattform und einen guten Start in die Woche auch allen anderen 🤍Menschen gewünscht.

        Antworten
        • Antje Lorenz

          Liebe Yvonne,
          auch dir herzlichen Dank für deine überdachten, nachvollziehbaren Worte!
          Bleib gesund und dir alles Liebe!

          Antworten
        • Birge Glowienka

          Ergänzend zu meinen beiden Vorschreiberinnen möchte ich noch fragen, wo die Verantwortung für die Gesundheit liegt? Beim Staat? Der sogenannten Wissenschaft (warum werden die zahlreichen Wissenschafter, Virulogen und Ärzte nicht gehört bis diffamiert?)? Wer diesen vertraut, wäre besser beraten, auf Gott zu vertrauen und für eine gesunde Lebensweise zu sorgen, wozu auch genügend Vit D gehört. Es gibt so viele wissenschaftliche Berichte zu der sogenannten Impfung, die schlichtweg geleugnet werden. Wer aus seiner göttlichen Schöpferkraft sich diese Spritze geben lassen will, für den ist diese Entscheidung in jedem Fall gut. Ich verstehe auch jeden, der aufgrund von Vorerkrankungen sich auf diesen angeblichen Schutz verlassen will. Ein Schutz, der nicht schützt. Geschützte, die trotz Schutz Angst vor Ungeschützten haben. Und vor lauter Angst einen Zwangsschutz herbeisehnen. Hatten wir das nicht schon mal 33? Der Ruf nach der Vaterfigur, der wir nur vertrauensvoll zu folgen brauchen und der uns jegliche Eigenverantwortung abnimmt? Warum wird denn grade jetzt so auf die Booster“Impfung“ gedrängt? Weil keiner der Hersteller einen neuen Antrag für die bedingte Zulassung gestellt hat! Damit laufen die alten Zulassungen Ende 21/Januar 22 aus! Ein Schelm, der …. na ja, kennt ja jeder den Spruch. Wir sind Schöpfer und hier, um Erfahrungen zu machen. Die einen so, die anderen so. Mein hoher Wert ist Freiheit und mein Vertrauen schenke ich nur denen, die es verdienen.

          Antworten
          • Birge Glowienka

            Es sollte richtig heißen: (warum werden die zahlreichen kritischen Wissenschafter, Virologen und Ärzte nicht gehört bis diffamiert?)?

      • Georg Gottschamel

        Bitte dich um Quellenangabe der Informationen. Danke!!
        Liebe Grüße
        Georg

        Antworten
        • Doro

          Georg, das ist nicht so einfach. Es wird wirklich viel gelöscht.
          Aktuell zum Beispiel Dr. Peter Doshi. Der Mann ist absolut seriös. Es werden Artikel in Fachzeitungen ohne Erklärung nach dem Preview, damit mehrfach geprüft und abgewinkt, nicht mehr veröffentlicht. YouTube und Instagram bannen das Wort natural Immunity, Studien die zeigen, das Spikeprotein in vitro, sehr wohl in den Zellkern eingreift, nicht beachtet. etc.

          Antworten
      • Antje Lorenz

        Hallo Susan,
        danke dir von Herzen für deine ausführliche Stellungnahme, der ich mich nur anschließen kann. Liebe Grüße, Antje

        Antworten
  2. Manfred

    Hallo Martin,
    toll, dass Du diese Diskussion anbietest.
    Ich habe diesen friedlichen Austausch vermisst.
    Ich fühle mich wie in einem totalitären Staat. Die Meinungsfreiheit und die Informationsfreiheit sind nicht mehr. Viele Internetkanäle sind geschlossen worden oder werden stark behindert, wenn kritisch berichtet wirde.
    Stattliche Instutitionen kommen ihren Verpflichtungen nicht nach. Ganz vorne an das Bundesgesundheitsministerium. Eine Aufgabe ist über gesundheitliche Risiken von Impfungen aufzuklären. Das machen sie leider nicht. Im Gegenteil machen sie Werbung für Coranaimpfungen ohne auf die Risiken hin zu weisen.
    In Europa gibt es eine Meldepflicht: Todesfälle und Arztbesuche 4 Wochen nach einer Impfung müssen gemeldet werden. Diese Zahlen müsste nach meiner Meinung das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung stellen. Ich könnte damit mein persönliches Risiko selbst einschätzen.
    Mein Fazit:
    Wir leben defakto in einem totalitären Staat.
    Was wir bei anderen totalitären Staaten jahrelang angeprangert haben ist jetzt bei uns Alltag: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit gibt es nicht mehr. Die Medien sind dadurch gesteuert. Friedliche Demonstartionen werden mit Gewalt niedergeschlagen usw.
    Ich sehe die Gefahr eines Bürgerkrieges. Rotterdam zeigt , wie sehr die Agressionen schon hochkochen. Ich bin gespannt, was in Österreich nach Einführung der Impfpflicht passiert.
    Auf der anderen Seite bietet jede Krise eine Chance. Es haben sichz.B. viele neue Gemeinschaften gefunden, die sich für ein Miteinander einsetzen, das ein sinnvolles, positives, respektvolles und nachhaltiges Leben ermöglichen soll.

    Antworten
    • Martin Weiss

      Schön, dass Du der Krise trotz all Deiner Bedenken etwas gutes abgewinnen kannst.

      Antworten
      • Thomas Thiede

        Lieber Martin,

        in meiner Umgebung spielte sich das etwas anders ab als bei dir. Zuerst erlitt die beste Freundin meiner Mutter nach der Impfung einen Schlaganfall und war danach lange in der Reha. Danach starb mein Vater nach der zweiten Impfung. Er wurde obduziert und als Todesursache wurde ein Gehirnthrombus festgestellt. Zuletzt erlitt auch meine Mutter nach der zweiten Impfung einen Schlaganfall. Der linker Arm und linke Gesichtshälfte waren gelähmt. Bis heute kann sie ihre linke Hand nicht wieder richtig bewegen. Sie wird sich auf keinen Fall zum dritten Mal impfen lassen. Ich hoffe, dass auch du dir das mit der dritten Impfung noch einmal überlegst, da ich deine Arbeit sehr schätze und mir wünsche, dass du gesund bleibst.

        Antworten
        • Martin Weiss

          Hallo Thomas

          wie furchtbar. Das tut mir wirklich leid.

          Was das Impfen angeht: Ich hatte nach dem Schlaganfall meine zweite Impfung (diesmal Biotech) und dabei sind keine Probleme aufgetreten.

          Aber ich bin kein Arzt und ich kenne auch nicht die Statistiken zu den Nebenwirkungen. Von daher muss man meines Erachtens sehr vorsichtig und achtsam seine Entscheidungen treffen.

          Ich denke, ich werde mich vorab durchchecken lassen.

          😉

          Martin

          Antworten
    • Anne

      Hallo zusammen,

      Ich bin vor 35 Jahren, nach 4 Jahren Krankenhaus-Praktikum und 7 Jahre Medizinstudium an der ersten privat Universität in Herdecke – als approbierte Ärztin ausgestiegen…

      Ich hatte ganz gravierende Fragen: dieselben wie heute…
      und ich konnte sie praktisch überhaupt nicht klären
      Die Menschen haben mich nicht einmal verstanden, auch die Ärzte nicht…

      Ich fühle mich seit 35 Jahren wie im Märchen: der Kaiser ohne Kleider

      Ich habe mich natürlich für einen erstmal verrückt gehalten… Aber über die Jahre hat sich alles bestätigt… Die ganzen Fragwürdigkeiten…

      Ganz gravierende Fragen …
      Und nicht nur in der Medizin: wenn man mal die Augen auf hat – sieht man es überall

      Ich lerne seit 20 Jahren Hypnose etc und kann das regelrecht wie in Matrix sehen wie das mindcontrol vonstatten geht hier…
      Es ist eben schleichend – und keiner in meinem Umfeld ist sich wirklich im klaren wie das geht. Wie das geht selbst wenn man es weiss…

      Ich mag die Menschen sehr, aber sie sind wirklich vertrauensvoll das mir immer wieder fast übel wird beim zuschauen und zuhören wird

      Ich lebe mittlerweile im Wohnmobil und tiny house… Jeder kann machen was er will, solange auch ich machen darf was ich will…
      Ich bin für jeden da der aufwacht, weil ich das mittlerweile vollkommen emotionslos sehen kann…

      Ich habe nicht einen einzigen Tag als Ärztin gearbeitet, weil ich genau wusste dass ich dieses Feld nicht betreten möchte…
      Dank diesen Fragen Dank meinen Kindern dank meinem Studium dank meinem lernen von Hypnose ist es völlig klar wie das geht…

      Ich liebe seit 35 Jahren in dieser Situation, ich kenne die völlige Unfähigkeit und Unmöglichkeit bestimmte Dinge zu zeigen…

      Sie öffnen sich nach und nach wahrschrinlich für jeden…
      aber man kann nicht zeigen was der anderen einfach nicht sieht…

      ich habe sie sehr sehr viele Menschen beim Aufwachen begleitet, denn der Schreck ist groß wenn man aufwacht und den ersten Moment die Welt ein sehr trauriger Ort… Aber nur im ersten Moment…

      Denn eigentlich wird sie erst richtig schön – wenn man wirklich frei ist…
      Ich glaube ich kenne alle Verschwörungstheorien so langsam über die Jahre, …

      ich selber habe keine
      Ich weiß nur, dass hier kein Stein auf dem anderen steht so wie er sein sollte…
      Ich habe es bis jetzt in jedem System gefunden: immer dieselbe Lüge, es sind die Axiome, die Grundannahmen…
      Überall – einschliesslich im spirituellen wie ich mir sicher bin.

      Es ist zwar nicht schön aufzuwachen – aber es lohnt sich. Ich gehe seit dem völlig anders durch die Welt
      Ich glaube dass es wichtig ist aufzuwachen war erst dann das ganze Unheil ein Ende finden wird… Wer in einer Lüge lebt kann einfach nichts wirklich heilen…
      Und wer die Dynamik nicht versteht die hinter den Dingen liegt der findet auch nicht die wirklich richtigen Lösungen…

      Antworten
      • Agatha

        Auch ich habe das Gesundheitswesen verlassen, weil ich diverse Dinge erkannte… Ich arbeitete als Krankenschwester und als später als Sozialarbeiterin im Krankenhaus und hoffte so im Hintergrund etwas bewegen zu können… Schließlich hielt ich es dort nicht mehr aus…

        Auch ich empfinde das Aufwachen als sehr schmerzhaft in dem Moment und immer mehr Dinge kommen hinzu, die ich erkenne. Aber es gibt für mich kein zurück, geht einfach nicht…

        Antworten
      • Monika

        Danke dir von Herzen! Anne für deine Zeilen; sind mir gerade wohltuend im Innern. DANKE!

        Antworten
      • Johannes

        Was meinst du genau it „aufwachen“ und wie hast du es geschafft, wie ist es dir passiert?
        Kannst du mir erklären, wie ihc das auch hin kriege?

        Antworten
      • Nate

        Liebe Anne,

        danke für deine Worte.
        In diesem Sinne bin ich wohl zumindest teilweise „aufgewacht“, kann es mir selbst aber noch nicht recht glauben.

        Wie begleitest du..?
        Wie kann man schich gegenseitig stützen?
        Bin froh um eine gute Verbindung. Danke, Nate

        Antworten
    • Dominik Lenné

      Ich kann verstehen, dass du dich unwohl fühlst, wenn von überallher dieselben Informationen auf dich eindringen und das Gefühl gleichgeschalteter Medien entsteht. Medien sind eine Sache für sich: sie sind auch nur Menschen und nicht perfekt.
      Daraus aber zu konstatieren, dass es keine Meinungsfreiheit mehr gebe, halte ich für stark übertrieben. Um dies zu begründen, müsstest du schon genau sagen, wie du Meinungsfreiheit definierst. Ich definiere sie als Nichtexistenz von staatlicher Zensur und Verfolgung bestimmter Äußerungen. In diesem Sinne halte ich Meinungsfreiheit weiterhin für 100 % gegeben.
      Du schreibst: „friedliche Demonstrationen werden mit Gewalt niedergeschlagen“. Das halte ich für eine schlicht falsche Aussage. Es gibt genug Beispiele für wirklich friedliche Demonstrationen von Impfpflichtgegnern, die keineswegs niedergeschlagen wurden.
      Es mag sein, dass die staatlichen Institutionen die Rate von Schäden durch die Impfungen herunterspielen. Jeder kann sich aber heutzutage die Literatur im Internet beschaffen und lesen. Von Informationsunterdrückung kann also keine Rede sein.
      Wir haben es nun einmal mit einer Abwägung zu tun. Es gibt keine 100%ig ideale Lösung.
      Eine offizielle, aus den Meldungen der Ärzte gewonnene Einschätzung der Nebenwirkungen vom Paul-Ehrlich-Institut ist z.B. hier erhältlich:
      https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=8
      Auch wenn staatlicherseits manches verbesserungswürdig ist, nehme ich dies nicht als Anlass, das ganze Konzept Kontaktverminderung – Masken – Impfungen in Frage zu stellen. Im Gesamtbild sehe ich hier ein richtiges Vorgehen.

      Antworten
      • Manfred Unger

        Sehr gut, Dominik! Chapeau für deine Fähigkeit, im Gegensatz zu vielen anderen hier und anderswo einen kühlen Kopf zu bewahren und sowohl logisch sauber, als auch sachlich überzeugend zu argumentieren. Gelänge das mehr Menschen, hätten wir nicht nur weniger Auseinandersetzungen, sondern wahrscheinlich auch schon deutlich geringere Infektionsinzidenzen.

        Antworten
      • Manfred Unger

        Für mich steht außer Frage, dass jeder Mensch, bei dem nicht konkrete medizinische Kontraindikationen vorliegen, die moralische Pflicht hat, sich impfen zu lassen. Denn wer nicht geimpft ist, steckt sich mit einem hundertfach höheren Risiko an und gefährdet damit keinesfalls nur sich selbst, sondern insbesondere auch andere Menschen.

        Will ich schuld daran sein, dass jemand anderer und durch diesen wiederum andere (und weitere und weitere) sterben müssen, nur weil ICH um MEINE Gesundheit fürchte? Nein! Denn dann müsste ich mir vorwerfen, aus rein egoistischen Gründen vielleicht am Tod von vielen Menschen mitschuldig zu sein.

        Ich halte es für wichtig, zwischen ZWEI inneren Stimmen zu unterscheiden, nämlich auf der einen Seite zwischen der Stimme des EGO, die mir einflüstern will, dass ich der wichtigste Mensch auf dieser Welt sei und nur für mich zu sorgen habe. Und auf der anderen Seite der Stimme des WIR, die ein gesundes Überleben möglichst vieler Menschen im Sinn hat. Auf welche Stimme höre ich?

        ICH habe mich entschieden: Ich höre auf die Stimme des WIR. Denn wir alle sind verantwortlich füreinander. Und diese Gemeinschaftsverantwortung ist für mich definitiv höher zu bewerten, als die Sorge um sich selbst. Wenn jeder nur an sich selbst denkt, wird die Menschheit aussterben. Weiterleben wird unsere Spezies nur, wenn die Mehrheit von uns bereit ist, für die Gemeinschaft nötigenfalls auch Opfer zu bringen.

        Deshalb habe ich mich impfen lassen, TROTZ aller subjektiven Bedenken und Befürchtungen. Und würde es jederzeit wieder tun. Denn ich bin bereit, WIR-Verantwortung zu übernehmen.

        Antworten
        • Micha

          Zitat: „Denn wer nicht geimpft ist, steckt sich mit einem hundertfach höheren Risiko an und gefährdet damit keinesfalls nur sich selbst, sondern insbesondere auch andere Menschen.“
          Ich weiß, wo diese Infos herkommen. Nur das stimmt so leider nicht.
          Fr. Wagenknecht hat das gut und sachlich erklärt im letzten Video.
          Es ist auch wiedersprüchlich.
          Denn dann müssten die geimpften keine Sorgen haben.
          Es ist sehr leicht herauszufinden, dass diese ganzen Zahlen Recht fragwürdig sind.
          Sucht Mal nach offiziellen Webseiten Weimar und Krankenhaus.
          Inzidenz von 400 und mehr.
          In den Medien brechen die Krankenhäuser zusammen.
          Und dann schaut auf der gleichen Seite nach der Hospitalisierungsinzidenz.
          Das ist auch ein Wert von der Regierung.
          Der ist aber sehr niedrig. In Weimar bei 12.

          Es zeigt sich: Wer sich impfen lässt macht das aus geschürter Angst.
          Wer sich nicht Impfen lässt ist hingegen wirklich Informiert und hat mehr Infos.
          Wie viele Tote haben wir durch die Impfung? Wie viele durch C?
          Warum werden die vermeintlichen Toten nicht Untersuch, woran sie gestorben sind?
          War es wirklich wegen C?
          Oft nicht. Nur diesen Ärzten hört keiner zu, die das bemängeln.
          In unserer Klinik zumindest ist Recht gähnenede Leere.
          War es auch im letzten Jahr.
          Wir haben aber auch nicht
          Künstlich die Betten reduziert um auf die 75% zu kommen um mehr Geld zu erhalten.

          Antworten
          • Walter

            Micha,

            bei deiner Antwort fällt es wirklich schwer, noch ruhig zu bleiben. Denn sie ist derart undifferenziert abwertend und auch schlicht falsch, dass sich mir die Haare sträuben.

            Ich erspare mir, darauf näher einzugehen. Denn deine Ansichten sind so offensichtlich fehlgehend, dass jeder halbwegs intelligente Mensch sie gleich als solche entlarven und nicht ernst nehmen wird.

        • Sonja

          Ich finde es toll, dass hier so vieles nebeneinander gelegt wird und miteinander sein kann!

          Was alle verbindet, ist ANGST: Die einen vor der Krankheit, die anderen vor Nebenwirkungen der Impfung, weitere vor dem, was hier gesellschaftlich und politisch passiert….

          Fakt ist, dass seit Beginn dieser sogenannten Pandemie über 20% (!) der Intensivbetten abgebaut wurden.

          Fakt ist, dass die zwölfjährige Nichte unseres Arztes 2 Tage nach ihrer Imfung verstorben ist.
          Fakt ist, dass die 17jährige Tochter einer Freundin seit ihrer Impfung (nunmehr über 4 Monate) keine Menstruationsblutung mehr hat – die Ärzte sind ratlos.
          Fakt ist, das unsere eigentlich pudelgesunde Hausärztin 3 Wochen nach ihrer 2. Impfung an Hirnblutungen verstorben ist.

          Alles Zufall? Alles versteckte Vorerkrankungen….?

          Schaut Euch mal die Zahlen offizieller Stellen an: VAERS, EMA und sogar Paul-Ehrlich-Institut.

          Hier ein wie ich fnde sehr guter Forschungsbericht; er beruft sich auf eigene Ergebnisse der Gruppe UND auf offizielle Institutionen.
          https://odysee.com/@yoicenet2:a/Kati-Schepis:a

          Ich hatte diese schlimme Grippe 2018; rund 5 Monate hat sie mich gekostet. Und hätte ich damals Maske tragen müssen und diesen ganzen Druck und diese Angstmacherei on top gehabt, hätte es mindestens 10 Monate gedauert. „Long-Grippe“ gab es schon immer.

          Ich will nicht Recht haben (und ehrlich gesagt habe ich noch nie so sehr gehofft, mit meinen Befürchtungen im Unrecht zu sein!!); ich will nur, dass mir mein Selbstbestimmungsrecht bleibt; ich bin sehr, sehr gern bereit, viel für die Gemeinschaft zu opfern; nicht aber meine Gesundheit oder gar mein Leben.

          Wogegen hilft / schützt die Impfung, wenn Ungeimpfte für Geimpfte gefährlich sind?
          Das ist das erste al in der Geschichte, dass diejenigen, die ein Medikament nicht nehmen, dafür verantwortlich gemacht werden, dass das Medikament nicht wirkt.

          Antworten
          • Birge Glowienka

            Ich kann Michas Post in weiten Teilen zustimmen und höre aus Walthers Reaktion Angst und Wut heraus. Es will mir nicht in die Birne, warum die Geimpften Angst vor den Ungeimpften haben? Hier geht es nicht um Intelligenz, hier geht es um unterschiedliche Matrixen oder Frequenzen. Das Erwachen wurde ja schon an anderer Stelle erwähnt. Wir haben viel zu lange geschlafen. Es wird Zeit, aufzuwachen in die eigene Göttlichkeit, die keine Autoritätsperson braucht, die ihr sagt, was gut oder schlecht für sie ist. Die eigenverantwortlich ist und den Frieden im eigenen Herzen entwickelt hat.

        • Birge Glowienka

          Für mich gibt es noch eine dritte Stimme: die von Gott! Das Ich kann genauso in die Irre führen wie das Wir (s. 1933). Und Schuld? Ja, die wurde uns Deutschen wahrlich eingeimpft und nicht erst seit kurzem Schuld ist eine ganz niedrig schwingende Energie, so wie Scham und Angst auch. Es gibt so was wie einen göttlichen Plan. Wenn Du auf der Spitze eines Berges sitzt und C bekommen sollst, wird Dich ein Insekt stechen. Und genauso ist es äußerst wahrscheinlich, dass Du wie Mutter Theresa unter lauten ansteckend Kranken geschützt bleibst.

          Antworten
      • Susanne John

        Hallo Domonik,

        ich habe nur eine Frage an Dich: Hast Du die Pressekonferenz der Pathologen von Reutlingen gesehen?

        Ich würde sie Dir sehr ans Herz legen, übrigens jedem, egal ob geimpft oder ungeimpft.

        Ich wünsche allen einen friedlichen Abend.

        Antworten
      • Nate

        Hallo Dominik,

        danke dir für deine konstruktive Art.

        Seit fast 2 jahren nun sehe ich die zunehmende Totalisierung der Macht und leider auch eine Entwicklung zum faschistoiden gesellschaftlichen Konsens.

        Nur, weil es eine Mehrheit ist, die ihre Meinung dem Rest auferlegt, ist diese Meinung nicht automatisch richtig. Eigentlich müssten wir das doch schon alle wissen. Die Automatismen solcher Entwicklungen kennen wir zugenüge aus der Geschichte – aus ganz unterschiedlichen politischen Systemen. Sie funktionieren bestens. Leider.

        Ein konkretes Beispiel: Prof. Dr. Bakhdi war bis Anfang 2020 eine allgemein anerkannte Koryphäe und er wurde als Experte für Mikrobiologie und Epidemiologie auch von der Regierung zurate gezogen. Er hat Generationen von Ärzten ausgebildet und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.
        Selbst im März 2020 wurde ein Interview mit ihm noch im öff.-rechtl. TV ausgestrahlt. Und dann, obwohr er nichts anderes sagte, als in diesem besagten Interview, fiel er in „Ungnade“ und wird seitdem flächendecken diskreditiert und entehrt.
        Selbsternannte Faktenchecker behaupten einfach etwas über ihn und diese Behauptungen werden als Beweis präsentiert.
        Selbst die wikipedia-Einträge wurden geändert.
        Das ist keine Meinungsfreiheit. Weiter noch: das ist ach schon Verfolgung Andersdenkender.

        Ich selbst werde, nur weil ich Zweifel bezüglich der Nebenwirkungen der Impfung habe – als Verschwörungstheoretiker und Schwurbler bezeichnet. Selbstdenken ist ein Schipfwort geworden.
        Und dazu herrscht ein besorgniserregender gesellschftlicher Konsens bezüglich Zwangsmassnahmen an den Körpern von Menschen. das hatten wir leider auch schon und bitte, nicht wieder aufschreien, es sei nicht vergleichbar. Denn es ist vergleichbar. Für den, den nicht auf der Schreier-Seite steht.
        Das ist sehr alles sehr traurig.

        Antworten
  3. Brigitte

    Hallo Martin,

    danke für die Möglichkeit hier etwas zu sagen.

    Was mir fehlt ist eine ehrliche wertschätzende Diskussion auf Augenhöhe in der Politik und auch unter allen Menschen, beruflich und privat. Es macht mich wütend wenn ich sehe, wie bei den politischen Diskussionsrunden die Redner sich gegenseitig gar nicht zuhören, die Augen rollen, abfällige Bemerkungen loslassen. Es ist beschämend und traurig was da abläuft.

    Das Beispiel von Vera Birkenbihl sollte in allen Kreisen vorgestellt werden.
    Das wäre der erste Schritt, das die Menschen wieder aufeinander zugehen können und wertschätzend miteinander umgehen könnten.

    Ich komme aus Österreich und bin ungeimpft. Ich bin jedoch keine generelle Impfgegnerin. Ich habe meine guten Gründe, warum ich mich nicht impfen lasse, wie 2 Millionen andere Mitbürgerinnen bei uns auch. Ich übernehme Verantwortung indem ich Maske trage, Abstand halte, mich regelmäßig teste, auf Hygiene schaue und wann immer möglich zu Hause bleibe. Ich stärke mein Immunsystem mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Es ist schon klar, dass ich trotzdem krank werden kann, aber das können die Geimpften auch. Es gibt keine Garantie.

    Ich habe heute von meiner inneren Stimme eine Idee erhalten, wie ich als Coach online im kleinen Kreise damit anfangen könnte. Ich überlege mir ein Konzept dazu und hoffe, dass ich damit einen Beitrag dazu leisten kann, dass „Zweinigung“ Platz haben darf und wir trotzdem mit Corona zusammen weiterleben können.

    Antworten
    • Martin Weiss

      Das finde ich großartig. Lass mich bitte wissen, wenn Du soweit bist.

      😉

      Martin

      Antworten
    • M.F.

      Gute Idee!!!
      Diese Unterstützung ist so nötig!
      Ich selber brauch dies nicht, weil ich meine eigene innere liebevolle Führung habe, die mich in der Energie des gewaltfreien, liebevollen und wertschätzenden Widerstandes hält.
      Die Energie im Inneren zu halten gibt mir selber Fülle! So schöpfe ich aus „Schlägen“, die mich innerlich treffen. Ich fühle den Schmerz, der sich in Kraft wandelt. Ich bleibe in meinem Körper.
      Danke, daß ich dies teilen durfte!

      Antworten
    • Dorothee

      JA, Brigitte…so geht’s mir auch !!
      Im übrigen:
      Durch die POCKEN IMPFUNG sind die POCKEN doch ausgestorben….
      Durch COVID IMPFUNG ???
      sieht wohl nicht so aus…!!
      Ich wünsche mir von HERZEN, dass WIR Ungeimpften nicht weiter so angewendet werden !
      An meiner Arbeitsstelle ( 3 Tage die Woche ) teste ich mich — besser werde getestet,,,warum dies auch nur durch “ geschultes Fachpersonal “ geschehen darf …???
      Nun wie auch immer,,,testen,arbeiten,nach Hause, gut für mein Immunsystem sorgen, treffen mit Leuten den ich, und die mir vertrauen…in gegenseitiger Wertschätzung u Respect…ob geimpft oder Ungeimpften.
      Es grüsst eine ICH – u nicht QUER -DENKENDE FRAU
      Die gerne noch ein bissetl länger in einer DRMOKRATIE leben möchte !

      Antworten
  4. Julia

    Puh, was für ein schweres Thema…
    Einer meiner Söhne ist aufgrund eines Gendefekts schwerbehindert und chronisch krank. Er ist 5 Jahre alt und hat bereits 10 OPs hinter sich, 7 davon an den Atemwegen. Er ist damit eines der Kinder, die gemeint sind, wenn die Medien von “Risikokindern” sprechen.
    Wir hatten 1 1/2 Jahre lang sehr große Angst, dass er sich ansteckt und wieder ins Krankenhaus muss.
    Trotzdem können wir ihn nicht abschirmen. In der ersten Coronawelle haben wir das versucht. Aufgrund der Behinderung unseres Sohnes ist der Pflegeaufwand allerdings so hoch, dass wir seine Betreuung gar nicht alleine bewerkstelligen können. Der erste Lockdown endete für mich mit einem Zusammenbruch und 2 Monaten, die ich selbst mit Erschöpfungssyndrom in der Klinik verbracht habe.
    Wir sind also auf Unterstützung durch Kita, Pflegedienst, Caritas aber auch die Großeltern angewiesen.
    Auch unser älterer Sohn sollte in die Schule gehen dürfen.

    Dass es die Impfungen gibt ist für uns ein großer Segen. Mein Mann und ich haben im März eine Woche lang jede freie Minute vor allem die Nächte damit verbracht, uns Impftermine zu besorgen. Ich bin im März und im Mai jeweils 200 km gefahren, um meine Impfung zu bekommen, da ich in den Impfzentren in der Nähe keinen Termin bekam.
    Für Kinder unter 12 Jahren gibt es in Europa immer noch keinen zugelassenen Impfstoff. Unser Risikokind ist trotzdem schon doppelt geimpft, da ich mich sehr dafür eingesetzt habe, und unser Kinderarzt bereit war, die Impfungen off-label durchzuführen. Mein Sohn ist aber weit und breit das einzige Kind in seinem Alter, das ich kenne, das schon geimpft ist. Dabei kenne ich über Selbsthilfegruppen viel Kinder mit schweren Vorerkrankungen.
    Für uns kam die Impfung gerade rechtzeitig. Denn 2 Wochen später hat sich unser großer Sohn in der Schule mit Corona angesteckt.
    Man hört gerade so viel von Impfdurchbrüchen. Wir sind ein Beispiel dafür, dass die Impfungen auch Infektionen gut verhindern können. Dank der Impfungen haben wir uns nicht angesteckt. PCR und tägliche Schnelltests blieben bei meinem Mann, unserem jüngeren Sohn und mir negativ.

    Familien wie wir sind aber auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen. Wir brauchen ein gut funktionierendes Krankenhaus, gesunde und ausgeschlafene Ärzte/Ärztinnen und Pflegekräfte, Kinderbetreuung, Schule, Therapieangebote. So viel davon ist über die letzten 1 1/2 immer wieder weggefallen. Selbst eine OP wurde bei meinem Sohn abgesagt und erst Monate später nachgeholt. Wir hatten großes Glück, dass dies bei unserem Sohn nicht zu bleibenden Schäden geführt hat.
    Ich kenne aber noch einige Familien, die auf wichtige OPs für ihre Kinder warten.
    Für mich ist das ein untragbarer Zustand.
    Ich bitte euch daher alle von ganzem Herzen:
    Bitte seid verantwortungsvoll. Lasst euch impfen. Tragt eure Masken, haltet Abstand, meidet Menschenansammlungen.
    Wir können das nur gemeinsam schaffen.
    Es gibt in dieser Gesellschaft Menschen, die darauf angewiesen sind, dass genau Du Rücksicht nimmst.

    Antworten
    • Martin Weiss

      Danke fürs Teilen. Ich habe selbst zwei Kinder und mag mir nicht ausmalen, wie ich mich fühlen würde, wenn sie operiert werden sollen – und es nicht geht.

      Antworten
      • M.F.

        Das möchte ich mir auch nicht ausmalen….
        Diese traurige Geschichte von Julia….da käme ich sicher auch an meine Grenzen…..und an Verzweiflung….
        Danke, Julia, für Deinen Beitrag!

        So bitte ich hiermit die Politiker:
        Mehr Pflegekräfte u Ärzte einstellen!!!
        Die 6300 Intensivbetten, die in den letzten 1,5. Jahren abgebaut wurden wieder einzustellen und noch mehr
        Betten nach Bedarf!!
        Die Krankenhäuser brauchen Hilfe!!!!
        Die Fachkräfte gibt es! Sie müssen nur ordentlich bezahlt werden. Die Intensivbetten gibt es! Das kostet….Geld…..

        ….und am Ende kostet es das Leben
        von Menschen…..

        Danke!

        Antworten
        • ninja

          danke für diesen Beitrag! Wenn genau da da Geld investiert würde, gäbe es gar kein größeres Problem ! Und kein Horror vor Triage !
          Jeder könnte über die Impfung selbst entscheiden, ob er sich „schützen“ will.
          Und lasst die Kinder in Ruhe, da besteht doch gar keine größere Gefahr.

          Hoffen wir, daß wir diese Zeit in Freiheit überstehen.
          Danke Martin für dieses Forum. Nur im Miteinander und Respekt vor Andersdenkenden
          können wir aus dieser Krise gut herauskommen. Allen alles Gute
          Ninja

          Antworten
    • Nate

      Viel Kraft, Julia!
      Und euch allen alles Gute.
      verantwortungsvoll handeln muss nicht für jeden Impfung heissen. Bitte, versuche es zu verstehen.
      Es gibt Menschen, die besonders gefährdet sind für schwere Impfnebenwirkungen. Von denen würdest du doch sicher nicht erwarten, dass sie sich impfen und ihr Leben so aufs Spiel setzen.

      https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-021-00808-7

      Antworten
      • Julia

        Hallo Nate,
        Danke für deine guten Wünsche. Die kann ich gerade in dieser Zeit gut gebrauchen.
        Leider ist es gerade dein Kommentar, der mich diese Nacht um den Schlaf bringt.

        Es mag einzelne Personen geben, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die meisten Vorerkrankungen sprechen jedoch eher für als gegen eine Impfung, da der Kontakt mit dem Virus gefährlicher wäre als das Risiko der Impfung.

        http://www.br.de/nachrichten/amp/deutschland-welt/corona-impfung-wer-kann-nicht-geimpft-werden,SjqeQ2c

        Gerade diejenigen die sich (noch) nicht impfen lassen können sind jetzt auf unsere Unterstützung angewiesen. Jeder einzelne in ihrem Umfeld, der sich impfen lässt, reduziert das Risiko, dass sie sich infizieren.
        Daher sollten sie die Letzten sein, die sich gegen Impfungen äußern.

        Von allem anderen über 18 erwarte ich tatsächlich, dass sie sich wie erwachsene Menschen verhalten.
        Dazu gehört für mich:
        Verantwortung übernehmen.
        Risiken abwägen, Wahrscheinlichkeiten auswerten (Stochastik ist der Stoff der 6. Klasse).
        Seriosität von Quellen prüfen, insbesondere bevor man sie teilt, aber auch gern bevor man sich selbst ein Urteil bildet. Nie war Faktencheck einfacher als in Zeiten von Google. 😉
        Sehen, dass es um mehr geht als nur um einen selbst.
        Sich seinen Ängsten stellen. Mit Martin haben wir dazu ja einen super Coach an der Hand.
        Bewusste Entscheidungen treffen.

        Zu dem Link, den du hier unkommentiert geteilt hast, hat Agence France Presse übrigens einen Faktencheck veröffentlicht:

        https://faktencheck.afp.com/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9Q83WH-1

        Ich kann leider aus deinem Kommentar nicht rauslesen, worum es dir konkret geht. Welche Impfnebenwirkungen befürchtest du für dich?

        Sehr informativ finde ich das „Impfbuch für alle“ vom RKI und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es lässt die Entscheidung offen, informiert aber über die Historie des Impfens und die Wirkungsweise der Impfstoffe gegen Covid.
        https://www.dasimpfbuch.de/
        Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Entscheidung.

        Liebe Grüße,
        Julia

        Antworten
  5. Katrin

    Hallo Martin, ich finde es sehr gut, was Du hier für eine Plattform anbietest und hoffe auf ein respektvolles Miteinander. Ich bin keine Impfverweigerin oder Verschwörungstheoretikerin. Ich habe Menschen mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen in meinem Bekanntenkreis. Ich weiß nicht was der richtige Weg ist, weil es für mich keine öffentliche und transparente Diskussion gibt. Ein wissenschaftlicher Diskurs mit unterschiedlichen Einschätzungen / Perspektiven ist eigentlich eine Grundvoraussetzung, um eine solche Lqge zu begleiten und immer wieder gut einschätzen zu können. Für mich findet das nicht statt. Auch eine transparente offene Presseberichterstattung findet nicht statt. Freunde und Bekannte fangen an sich auszugrenzen und anzufeinden. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in dem Ausmaß möglich sein könnte. Der zentrale Punkt genug Betten vorzuhalten und Pflegepersonal, wird nicht verfolgt, sondern Betten weiter abgebaut. Ich verstehe einfach bestimmte Schritte nicht und politische Entscheidungen auch grundsätzlich hier nicht. Mir fehlt eine Gesamtstrategie. Impfpflicht ist für mich nicht der richtige Weg, auch sehr durchgeimpfte Länder, siehe Israel haben hohe Inzidenzwerte weiterhin. Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Und für mich hat keine Seite Recht. Das einzige was helfen kann ist sich gegenseitig Zuzuhören und im Austausch Lösungen und Angebote zu erarbeiten. So wie es jetzt läuft zerstören wir unglaublich viel und spalten die Gesellschaft. Und so wenige trauen sich noch zu sagen was sie wirklich denken. So bin ich nicht aufgewachsen in diesem Land. Ich konnte immer sagen was ich denke und Fragen stellen. So fühlt es sich nicht mehr an. Und da geht es grundsätzlich um Freiheit, Demokratie und Grundrechte. Ich finde es gut, dass die Menschen überhaupt noch auf die Straße gehen, ( ich bin für Protest ohne Gewalt!) und den Mut haben zu zeigen, dass sie anderer Meinung sind. Und für mich ist das nicht automatisch rechts oder was auch immer. Wie soll Protest noch stattfinden, wenn er immer in die rechte Ecke gedrängt wird? So das sind meine Gedanken, die ich nur noch selten so äußere und das fühlt sich für die Zukunft nicht gut an. Ich kann leider technisch nicht mehr hier hoch und runter scrollen im Textfeld, hoffe es sind nicht zuviel Fehler drin 🙂

    Antworten
    • Martin Weiss

      Ich stimme Dir zu: Es ist nicht in Ordnung, Impfgegner oder kritische Impfbefürworter automatisch in eine bestimmte politische Ecke zu drängen und/oder ihnen weltfremdes Spinnertum zu unterstellen.

      Das ist so typisch für unsere »Blame and Shame«-Kultur. Statt Verantwortung für eine Situation zu übernehmen, suchen viele lieber nach Schuldigen (BLame). Und statt eine andere Meinung zumindest als Meinung wertzuschätzen, ergehen sich viele in Beschämung durch Geringschätzung (Shame).

      Das Ergebnis erleben wir gerade jetzt. Wir stehen vor Problemen, die wir nur gemeinsam lösen können. Stattdessen entbrennt überall Protest, der alles andere Frieden stiftend ist.

      Aber wir können ja das Ruder jederzeit herumreißen.

      Dein Beitrag ist genau so wie die anderen, die bis jetzt hier eingegangen ist, ein Beleg.

      Antworten
      • Katrin

        Ja vielleicht können wir es gemeinsam schaffen, ich weiß nur momentan nicht wie der Weg sein könnte, vielleicht ist Dein Angebot ein guter Anfang… Wichtig ist mir noch, natürlich ist es absolut entscheidend die vulnerablen Gruppen in unserer Gesellschaft bestmöglich zu schützen. Ich würde grundsätzlich anregen, dass alle sich durchgängig testen lassen und weiterhin umsichtig unterwegs sind. Alle können alle anstecken, das entnehme ich der aktuellen Lage.

        Antworten
        • Katrin

          Vielleicht könnten ja auch alle Beiträge hier einfach veröffentlicht werden auf Deiner Plattform nur mit dem Einverständnis der einzelnen Personen natürlich, vielleicht mit unseren Vornamen, um das breite Bild der unterschiedlichen Perspektiven aufzuzeigen und dass es möglich ist gemeinsam als Gesellschaft umsichtig zu agieren ohne zu spalten.

          Antworten
  6. Claudia

    Ich habe schon immer intuitiv entschieden was das beste für mich ist. Es ging nie um Argumente bereit zu haben, sondern um die innere Stimme die mich führt und zu der ich gegen alle Widerstände stehe. Es scherte mich noch nie, was andere in meiner Lage tun würden. Ich wusste es für mich. Genau das wünsche ich auch den anderen Menschen, dass sie entscheiden, was sich für sie richtig anfühlt. Zu Corona ist es dasselbe. Ich habe Freunde die sich impfen liessen, andere die es nicht tun und zur Zeit mehren sich Fälle, die gegen ihren Willen genötigt wurden zu impfen. Was einfach nicht sein darf. Ich vertraue grundsätzlich der Natur, der grossen Schöpfung oder einfach dem, was ich für mich zutiefst weiss. Ich lasse mich nicht impfen. Es ist für mich selbstverständlich andere in ihrer Entscheidung zu respektieren. Und nur das erwarte ich auch von meinem Gegenüber. Ich weiss, dass es für mich richtig und wichtig ist. Mehr ist gar nicht zu sagen.
    Ich habe weder Angst vor Krankheit noch vor dem Tod. Ich will einfach leben, ohne dass mir ein Staat vorschreibt, was ich zu tun habe, ich kann selbst entscheiden und achte mein Gegenüber.
    Angst schüren verursacht genau wovor Angst geschürt wird, das ist ein Naturgesetz. Ich halte mich von ängstlichen Menschen wenn immer möglich distanziert, denn natürlich verursachen sie, was sie ängstigt. Ich will niemanden in seiner Angst bestärken, sondern unterstütze Menschen zu ihrer ureigenen Stärke zu finden.
    Ja, ich empfinde die politischen Entscheidungen als diktatorisch, Menschen klassifizierend und entmündigend. Das ist gefährlich. Statt dass wir ins Urvertrauen geführt werden, zerbricht die Gesellschaft an Misstrauen, übergrosser Angst und an Selbstzweifeln. Wir werden entmachtet, entmündigt, degeneriert und es ist eine grosse Herausforderung, darin noch einen Platz für sich zu behaupten, der ein Einkommen sichert ohne sich selbst zu verleugnen.
    Ich sehe im Jetzt aber ebenso eine grosse Chance für unsere Gesellschaft. Sich trotz widrigen Umständen auf einen gemeinsamen Weg einzulassen, für ein gesundes Wir statt des entfremdenden Egotripps, ist eine mir willkommene Herausforderung, in eine neue Zeit.

    Antworten
  7. Anja

    Hallo Martin,

    es gefällt mir sehr, dass Du zu einem wohlwollenden Austausch aufrufst. Ich merke, wie mich das Corona-Thema herunterzieht, ich große Ängste verspüre. Nicht vor dem Virus, aber vor den Entwicklungen,, die derzeit in Politik und Gesellschaft passieren. Glücklicherweise habe ich es bisher immer noch geschafft, mich wieder in eine positive Stimmung zu bringen.

    Ich bin chronmisch krank. Eine Autoimmunkrankheit. Ich bin nicht geimpft. Aufgrund meiner Erkrankung sehe ich für mich eine Gefahr durch die Impfung. Ich habe Sorge, dass mein Körper nicht stark genug für die Impfung ist oder etwas durch diese getriggert wird. Zudem bin ich in homöopathischer Behandlung und habe Sorge, dass die von mir eingenommen homöopathischen Arzneien in der Wirkung beeinträchtigt oder gar aufgehoben werden. Letzteres stammt aus dem Erfahrungsschatz meiner homöopathisch behandelnden Ärztin. Ich habe ANGST vor einem eventuellen kommenden ImpfZWANG. Ich empfinde meine Angst vor dem Hintergrund meiner individuellen Situation als berechtigt. Sehr berechtigt.

    Ich habe kaum Kontakte, gehe kaum noch raus. Nur das Nötigste. Ich frage mich, wo geht das alles hin?

    Und nun erinnere ich mich an eine stärkende Meditiation. Ich verbinde mich mich Erde und Himmel, zentriere mich und merke, wie mir das positive Energie und vor allem Kraft gibt.

    Antworten
  8. Susan

    Hallo Martín,
    hallo an alle,

    schön mal andere Meinungen zu lesen.
    Bin gespannt, was noch zu lesen sein wird.

    Ich persönlich beobachte die C-Lage von Anfang an und halte Ausschau nach den neuesten Studien weltweit und Aussagen des RKI, STIKO, Paul-Ehrlich-Institut…

    Was fällt auf: Eine unzureichende und schlecht gepflegte Datenlage, widersprüchliche Aussagen (besonders des RKI), fragwürdige Aussagen des Gesundheitsminister… etc.
    Alles in allem ist da einfach kein Verlass auf die Aussagen, die von offiziellen Stellen getätigt werden.

    Das RKI fordert Ungeimpfte dringend auf… Das RKI war leider letztendlich die Stelle, die veröffentlicht hatte, Geimpfte würden nichts zum Pandemiegeschehen beitragen. (Politische) Aussagen über Herdenimmunität, Freedom Day, …
    Mit Verlaub: Nachweislich alles Quatsch.

    Was mich wirklich wundert, wie man weiter (blind) auf diese Stellen vertraut und nicht (endlich) in die Selbstverantwortung geht(?).

    Damit meine ich nicht die Impfung per se. Unterm Strich scheint der Punkt gekommen, dass es fast keine Rolle mehr spielt, ob man geimpft ist. Die Welle ist an einem Punkt, der Monate brauchen wird, um die Welle zu stoppen. Das Virus hat dank falscher Informationspolitik nahezu freie Bahn.

    Über diese Entwicklung wurden Politiker wie Gesundheitsminister, Kanzlerin und Länder-Chefs übrigens im Juli 2021 von Modelierern informiert. Aber es waren Wahlen.
    (Jens Spahn hat letzte Woche im Parlament behauptet, keiner hätte wissen können….)

    Jetzt aber gleich mal zu dem, was man eigenverantwortlich tun könnte:
    Es scheint essentiell, dass falls jemand infiziert sein sollte, diese Person nicht auf etwaige Symptome wartet oder vorhandene Symptome sich verschlechtern. Gerade frühzeitiges Handeln kann eine Hospitalisierung verhindern.

    Was mir in Deutschland fehlt und das bekommen Länder wie Indien, San Salvador u.a. hin, Menschen nach einem positiven Test erst einmal mit einem so genannten medical Kit zu versorgen.

    Dieses Päckchen beinhaltet meist Vitamin D3 und C, Zink, Aspirin (u.a. zur Vorbeugung gegen Thrombosen, da blutverdünnend), Ivermectin und manchmal auch ein Antibiotikum.
    (Ivermectin hat leider in Deutschland immer noch keine Notfallzulassung.)

    Zudem ist bekannt, dass ein Vitamin D3 Level von mind. 50 ng vor einem tödlichem Verlauf schützen kann.
    Erst letzte Woche wurde eine Meta-Studie dazu veröffentlicht.
    Der Vitamin D3 Test kostet ca. 26€ und kann zuhause durchgeführt und an das Labor geschickt werden. Vitamin D3 kann m.W. bis 7.000 I.E. in der Apotheke ohne Rezept gekauft werden.
    (Bitte bei der Supplementierung an den Kofaktor Magnesium denken.)

    Möchte mit meinem Kommentar heute, hier (danke Martin für das Forum) gerne dazu beitragen, dass sich Menschen weniger macht-/schutzlos fühlen.

    Und ja… Den Satz: „Wieso, ich bin doch geimpft.“
    Kann ich nicht mehr gut hören.

    Wenn jemand erkältet irgendwo erscheint (@ Andrea), bitte traut euch, einen Kontakt in geschlossenen Räumen abzulehnen. Dieser Punkt ist ja tatsächlich gesetzlich geregelt. Zudem gibt es Video und dass gute alte Telefon als Übergangslösung (ausgenommen körpernahe Dienstleistungen).

    Und eine Bitte zum Schluss: Bitte springt nicht auf vermeindliche Fehler in den Kommentaren. Vielleicht können wir uns hier auf das Gefühl dahinter fokussieren.
    Die meisten sorgen sich und dass leider zu Recht, wie es scheint.

    Auch ich bin zwischenzeitlich empört und schüttle mehrmals täglich den Kopf. Empörung ist ja auch gut, aber macht m.E. nur Sinn, wenn ich etwas konstruktives beitragen kann.
    Lasst uns praktische Lösungen finden und einander mit konkreten Wissen/Ideen unterstützen. Gerade in Deutschland reagiert die Regierung zu spät, deshalb: Kümmert euch selbst, so gut es geht.

    Wir müssen ja vielleicht das Rad jedes Mal neu erfinden. Was machen andere Länder? Was hat da nicht funktioniert und was aber hat gut funktioniert?

    Habt Mut für euch selbst einzustehen, dann schützt ihr auch die anderen.

    Bis auf Weiteres plädiere ich außerdem für 1G.
    Wenn die AHAL-Regeln nicht ausreichen, kann sich JEDER testen. Es könnte vielleicht hilfreich sein, wenn mehr Menschen sich (selbst) testen.

    Was meint ihr? Was können wir JETZT konkret TUN?

    Alles Liebe euch und bleibt gesund!

    Antworten
    • M.F.

      Liebe Susan, ich möchte Deinen Vorschlag aufgreifen (Indien….Video..)..und ein Interview mit Prof. Dr. Pradeep Kumar Gypta – Krankenhausdirektor einer homöopathischen Klinik in Indien empfehlen, das nur noch heute zu hören ist: http://www.united-to-heal…..googeln…..
      Dort gehen sogar die allopathischen Ärzte mit ihren schwerkranken Kindern in Behandlung. Er hat 12566 schwere Coronafälle in 87Tagen behandeln und entlassen können…wir kennen die Bilder der Coronakranken aus den öffentlichen
      Medien…..doch glaub mir nicht!!! Mach Dir selber ein Bild bitte! Vielleicht ist dieser Mann nicht ehrlich?….Wir müssen also immer uns selber vertrauen…..
      Danke für das Teilen!

      Antworten
      • Nate

        Lieber M.F. united to heal -da gibt es viele ergebnisse, aber keines scheint deiner Empfehlung zu entsprechen…

        Antworten
  9. M.F.

    Dein letzter Absatz, liebe Claudia, fasst genau das zusammen was auch mir sehr am Herzen liegt!
    Danke dafür!

    Antworten
  10. Thomas

    Lieber Martin,
    Danke für die wertschätzende Plattform. Ich kann einigen meiner Vorschreiber zutiefst zustimmen. Manche andere kann ich mir ihrer Ansicht lassen.
    Ich bin nicht geimpft, hatte kurze Zeit überlegt, ob ich mich impfen lasse. Aber letztlich bleibe ich dabei, mich nicht impfen zu lassen. Ja, es findet keine wirkliche Diskussion statt. Kein Austausch und es werden nicht Mal alle Daten zur Verfügung gestellt, so dass man sich ein eigenes Bild machen kann.
    Ich hab mir vor ein paar Tagen eine Erkältung eingefangen. Jetzt hab ich einen Schnelltest gemacht, der war positiv. Das war Freitag. Ich bin dann zum Arzt und habe einen PCR-Test gemacht. Schon vorher und jetzt verstärkt treten mir Menschen komisch gegenüber. Nicht geimpft? Warum nicht? Dabei wird man richtig stigmatisiert. Auch in Gesprächen mit Bekannten und Freunden stößt man immer wieder auf die Aussage: waren alle geimpft, wäre das Problem gelöst. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Wäre ich da sicher, würde ich mich vermutlich impfen lassen.
    Ich warte jetzt, Sonntag, immer noch auf das Ergebnis des PCR-Testes. Das ist etwas was ich nicht verstehe. Man bekommt dann einen Brief. Warum werde ich nicht schnell informiert? So könnte ich den (wenigen) Kontakten, die ich in der fraglichen Zeit hatte, Bescheid geben.
    Zu allem Unglück bin ich dann nach einer Badewanne gestürzt und hab mir eine Kopfplatzwunde zugezogen. Der Notarzt kann und eine hat mich dann erstmal als unverantwortlich bezeichnet, will ich mich nicht impfen lasse. Ich hab es einfach Durchrauschen lassen. Ich verstehe, dass sie alle genervt sind und am Anschlag. Trotzdem glaube ich nicht, dass es eine Pandemie der Ungeimpften ist, wie Politiker jetzt behaupten. Ich glaube, viele Geimpfte gehen verantwortungslos mit der Situation um. Ich bin geimpft, ich lebe mein Leben wir bisher. Ich denke auch hierin liegt ein Grund, warum die Werte so steigen. Und die Politiker, die kleinen wehtun wollen und die notwendigen Schritte einfach vor sich her schieben, um dann vollkommen überrascht zu sein von der Entwicklung.
    Ich habe keine Lösung und es gäbe noch soviel zu sagen dazu und auch über so viel auszutauschen.
    Ich verlasse es erstmal dabei.
    Danke für das Forum.
    Mögen wir alle gesund bleiben, im Körper, im Verstand und im Herzen

    Antworten
  11. H.N.

    Hier finde ich doch sehr respektvolle Beiträge – zunächst einmal ein riesiges Dankeschön, das ist in der jetztigen Situation nicht selbstverständlich.

    Ich selbst bin gemipft und muss sagen, dass mir die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Denn auch ich hatte (und habe sie immer noch) Ängste vor Nebenwirkungen. Letztlich war es aber der für mich stimmigere Weg.

    In meinem Freundeskreis kenne ich fast nur geimpfte Menschen – soweit ich das weiß. Oft meiden wir das Thema. Eine Freundin aber ist auf jeden Fall ungeimpft. Sie sagt, sie fühlt sich gerde gejagt wie ein Hase, und ich kann das verstehen. Unter anderem nimmt sie mit, dass sie als unsolidarisch beschimpft wird. Wer sie kennt, der weiß, dass sie das nicht ist. Ganz im Gegenteil. Und sie hat Angst um ihren Arbeitsplatz, davor, komplett vom öffentlichen Leben ausgegrenzt zu werden. Verständlich, oder? Kann ich ihr kaltschnäuzig sagen, dann solle sie sich halt impfen lassen, und alles wird gut? Ich kann das nicht.

    Wenn es um das Thema Solidarität geht, frage ich mich oft, wie solidarisch Gemipfte sind, die sich nun in Flugzeuge setzen und Urlaub in Gegenden machen, in denen die Menschen zum größten Teil nicht geimpft sind. Und zwar nicht, weil sie es nicht wollen, sonderen weil kein Impfstoff vorhanden ist. Impfstoff, den wir hier für die dritte Impfung verwenden, einfach, weil wir das können (und uns damit ach so gut fühlen in unserer vermeintichen Solidarität – wem gegenüber?). Schließlich kann ich trotz Impfung erkranken und andere anstecken (auch einen Impfdurchbruch kenne ich persönlich). Wie solidarisch ist es, meine Mitmenschen zu gefährden, weil mir gerade nach Urlaub z.B. in Afrika ist? Wie solidarisch ist es überhaupt noch, auch ohne Corona, in ein Flugzeug zu steigen und in Gegenden zu fliegen, die von der von uns mit verursachten Klimakrise am heftigsten betroffen sind? Und: Ich kann auch die Sehnsucht nach Urlaub, nach Reisen und nach fremden Ländern verstehen, bin ich doch selbst eine Fernwehgeplagte.

    Was kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren? Wie kann ich mein Leben noch führen, ohne andere zu gefährden? Fragen über Fragen. Mich macht das manchmal ganz schön traurig. Vielleicht ist das die Ebene, auf der wir in Kontakt kommen können: Unsere Ängste und unsere Trauer, mit der wir der Welt begegnen, egal, auf welcher „Seite“ wir stehen?

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  12. silvia szadurski

    hallo zusammen ich gebe claudia recht mir geht es auch so höre auf meine innere stimme ich habe mich auch impfen lassen und keine ahnung wie sie wirklich wirkt oder auch nicht habe in bekannten freundeskreis sowohl als auch und bin der meinung das jeder für sich entscheiden soll und dazu das recht hat ich bin in wien und bedaure es sehr das man anstatt das geld nicht in ärtzte und pflegepersonal als in die wirtschaft die man kaputt macht da ja wieder alles 3 wochen dicht ist steckt der ausspruch denn sie wissen nicht was sie tun ist jetzt voll sichtbar ……..den ehrlich diese energie die im momment herscht ist wie zu nazzis zeiten ist krass ich weiss aber die menschen haben nichts gelernt und mag sein das das jetzt die aufarbeitung dessen ist und hoffe sehr das viele jetzt aufwachen und zu sich finden das feld ist da ich für meinen teil und ich glaube auch das es die stillen sind die bei sich sind und das auch ausstrahlen und in die welt senden um zu harmoniesieren ansonsten hab ich keine lösung parat und lieber martin deine kurse sind die grüste unterstützung dabei dankeeeee

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    • Heike

      zuerst möchte ich mich bei Martin für diese Möglichkeit des respektvollen Austausches bedanken. Dann möchte ich dir sagen, dass du mir total aus dem Herzen sprichst. Danke

      Antworten
  13. Cornelia

    Lieber Martin,
    danke für Deine guten Gedanken und den Mut zu teilen!!
    Beim Lesen Deiner Zeilen wurde mir sehr bewusst, dass Impfbefürworter und Impfgegner etwas Essenzielles eint: Beide Gruppen teilen die Werte Sicherheit und Freiheit! Wir stehen vor der uralten Frage, wie man individuelle Werte und Bedürfnisse mit gesellschaftlichen in Einklang bringt.
    Die „Medizin“, die wir wirklich brauchen, ist ein offener Diskurs ohne Diskriminierung – und Transparenz. Die Menschen haben das Vertrauen verloren in die Politik und das Gesundheitswesen. Das schürt die Angst. Und die ist allemal schlecht fürs Immunsystem, geimpft oder nicht.
    Ich fände es besser, wenn eine Impfberatung, nicht aber die Impfung, zur Pflicht würde. Wenn regelmäßige Tests für alle verpflichtend und kostenlos wären. Und wenn transparent die Daten über die Erkrankungsquoten je Altersgruppe und Geimpfte/Ungeimpfte veröffentlicht würden und auch Daten über Impfreaktionen und bisher bekannte Kontraindikationen wie bestimmte Vorerkrankungen. Die Impfentscheidung sollte eine individuelle sein dürfen, denn auch die Gesundheit ist hochindividuell.
    Ich bin übrigens selbst geimpft, auch wenn ich absolut kein Impffan bin.
    Als mündige Erwachsene müssen wir entscheiden, WIE wir mit unserer Verantwortung umgehen – auch unter Unsicherheit. Dabei hilft der Diskurs, gerade auch mit Andersdenkenden. Und „Wert-Schätzung“ sowie konstruktive Lösungssuche.
    Wie bereits geschrieben wurde: Diese Krise kann auch eine Chance sein für uns als Gesellschaft, für eine neue Art des Miteinanders! Den Herausforderungen müssen wir uns stellen und auch einer ehrlichen Analyse dessen, was bisher und aktuell schief läuft, und das ist erstmal ziemlich unbequem. Dafür wünsche ich uns allen viel Mut und Milde!

    Antworten
    • Uwe Meyer

      Liebe Cornelia

      Das kann ich alles so nachvollziehen und dadurch aus so mitgehen.

      Mal eine andere Idee / Ansatz 🙂

      Sehr gut geschrieben und liebe Grüße

      Uwe

      Antworten
  14. Tina

    Hallo Martin, danke für die Möglichkeit, sich hier zu äußern. Ich erlebe diese Zeit der immer stärker werdenden Spaltung als äußerst kritisch, weil sich die Fronten immer mehr zu verhärten scheinen. Das finde ich sehr schade, ist aber meiner Meinung nach zu einem großen Teil auch der (Des-)Information von offizieller Seite geschuldet. Ein wirklicher wissenschaftlicher Diskurs, bei dem alle Für und Wider auf den Tisch gehören findet faktisch nicht statt. Viele Menschen fühlen sich nicht mitgenommen, nicht gesehen, nicht ernst genommen. Deshalb ist dies eine gute Gelegenheit, sich vorurteilsfrei auszutauschen, denn jede/r startet von einem anderen Punkt. Was ich wahrnehme, ist, dass allen Menschen gemeinsam die Angst ist. Angst vor schwerer Krankheit oder gar Tod, Angst aber auch vor dem Verlust unserer verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte. Diese Krise geht längst über das Thema „Volksgesundheit“ (wenn es denn wirklich jemals darum ging) hinaus und kann nur gemeinsam gelöst werden. Mir fehlen bei allem Alarmismus auch Visionen oder zumindest Überlegungen, wie es nach der Krise weitergehen soll. Bereiche gibt es ja genug: Pflege, Bildung, Mittelstand … Ein bisschen Aufbruchstimmung würde vielleicht das Gefühl vermitteln, dass endlich etwas konstruktiv angegangen wird. Ich finde, wir sollten bei allen Kontroversen versuchen, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, denn „Lagerbildung“ hat noch nie zu guten Ergebnissen geführt. Und ansonsten kann ich mich Cornelia nur anschließen!

    Antworten
  15. Anja

    Lieber Martin,

    was mich bewegt: der Respekt vor dem Leben anderer Menschen. Durch meinen Beruf als Lehrerin habe ich täglich Kontakt zu vielen Menschen. Früher hatte ich Angst, ohne Wissen das Virus zu übertragen und damit vielleicht für den Tot anderer Menschen, Eltern, Großeltern verantwortlich zu sein und damit viel Leid auszulösen. Heute begegne ich dieser Angst weiterhin mit AHA, Maske und 3 Impfungen, regelmäßigen Tests und habe dadurch Bedenken, aber nicht mehr hilflose Angst. Ich bin es müde, dauernd zurückhaltend zu sein, Menschen nicht in den Arm nehmen zu können, weil ich die Last einer großen Verantwortung mir und anderen Menschen gegenüber trage, Gesichter hinter Masken versteckt sind.

    Antworten
  16. Andrea

    Viele meiner Mandanten waren persönlich und in ihren Unternehmen von Corona betroffen. Aus heutiger Sicht stelle ich immer wieder fest, dass sie in der Art und Weise von Corona betroffen waren/wurden/sind, wie es ihrer Haltung entsprach. Hatten sie Angst, wurde diese bestätigt; sind sie heftig in die Rebellion gegangen, bekamen sie Gegenwind; hatten sie das Gefühl, dass Corona eine Chance ist, dann haben sie diese erfolgreich wahrgenommen; ignorierten sie Corona, wurden sie selbst ignoriert; haben sie sich vom Corona-Thema einnehmen lassen, ist Corona für sie zur Anhaftung geworden und hat sie in anderen Bereichen blockiert oder blind gemacht; etc. etc.. Man könnte das noch vielfach ergänzen.

    Ich glaube, dass Corona uns auffordert, in uns zu schauen, um alle Wahrheiten in uns zu suchen, die wir finden sollen. Je mehr wir dazu in den Widerstand gehen, werden wir auf die eine oder andere Weise betroffen werden. Weiter glaube ich fest, dass die Impfung selbst gar keine Rolle spielt. Glaube ich an die Wirksamkeit der Impfung, so wird diese eintreten wie bei einer Wunderpille. So ist es auch bei meinem Freund. Habe ich Zweifel, „wird die Wirkung ebenfalls Zweifel haben, ob und wie sie wirken soll“, habe ich Angst, dann werde ich krank werden, ob ich nun geimpft bin oder nicht….. Weiter glaube ich, dass mir meine innere Führung sagen wird, wenn es notwendig wird, dass ich mich impfen lassen sollte. Grippeschutzimpfen habe ich mich beispielsweise immer lassen, ohne dass ich großartig darüber nachdachte und bin tatsächlich nie krank geworden. Allerdings hatte ich schon ein megaschweres Burnout im Jahr 2016, an dem ich fast gestorben wäre. Das Burnout hatte mir auf den Weg gegeben, dass ich mein Immunsystem stärken soll, meinem Geist lieber gesunde Nahrung gebe und meinen Körper befrage und beschäftige.

    Im Frühjahr des vergangenen Jahres habe ich die Umstände meines Lebens komplett verändert. Der BigShift-Kurs hat mich geleitet, selbst wenn mir das nicht immer bewusst war. Ich bin umgezogen, in ein altes, weises Haus, dem ich wohl helfen sollte, wieder seine ganze Pracht zu zeigen; zu meinem Freund, zu dem eine echte Beziehung und Liebe erst aufgebaut werden wollte; in die Selbstständigkeit und meine eigene Gesellschaft, die gleichzeitig meine unendliche Lebensmission bleiben soll. Es war nicht so viel Zeit über Corona nachzudenken, ausgenommen, dass ich sekundär daran beteiligt war, die Existenzen meiner Mandanten zu sichern, zu stärken usw.. Ich hatte ganz plötzlich meine Medikamente (Blutdrucksenker und Betablocker) abgesetzt, weil auch für den Arztbesuch keine Zeit blieb. Das ist mir super gut bekommen.

    Im Frühjahr dieses Jahres habe ich meinen Lebensinhalt verändert. Ich habe mein Leistungsspektrum erweitert, vielleicht sogar transformiert (?) im Außen, gehe immer zielgerichteter und geführter auf meinem spirituellen Weg im Innen; bin gänzlich auf Deprogrammierung alter Verhaltensmuster und Anhaftungen ausgerichtet und auf den liebevollen Umgang mit mir selbst und mit anderen. Das hatte dazu geführt, dass das wahrscheinlich auf mein Umfeld abgestrahlt hat, denn kranke Freunde kamen immer mehr in ihre Kraft; alte und neue Freunde fanden immer öfter den Weg in dieses wundersame und -volle Haus, in dem die Arbeit nicht enden will; neue und alte Mandanten gehen neue und alte Wege gemeinsam mit mir; die Liebe zu meinem Freund, Meister und sicherlich auch Seelenpartner wächst und wächst trotz seiner permanenten Nörgelei, dass ich mich doch impfen lass solle.

    Wieder bleibt wenig Zeit, mich intensiv mit Corona zu beschäftigen. Eine Gewissheit habe ich allerdings in diesem Moment: sollte ich an Corona erkranken oder sogar sterben, so habe ich während der Corona-Pandemie die spannendste, schönste, aufregendste und wahrscheinlich sinnvollste Zeit meines Lebens erfahren. Dafür bin ich unendlich dankbar.

    Und jetzt muss ich ganz schnell weiterarbeiten und wünsche euch einen schönen Sonntag und eine liebevolle Zukunft.

    P. S.: Irgendwie beschleicht mich immer wieder so ein Gefühl, dass ich gegen Corona eine Allergie entwickelt haben könnte. Das soll ja manchmal ganz plötzlich vorkommen, wäre dann leider nicht ansteckend, oder doch? 😉

    Antworten
    • Peggy P.

      Hallo liebe Andrea,
      sehr bewegende Zeilen … danke.
      und Respekt, dass du deinen Weg so konsequent gehst.
      Vielleicht ist es genau das, was die Zeit uns lehren soll … und wenn im Inneren Frieden ist und das bei Vielen, dann ist es das auch im Außen.

      Antworten
    • Katrin

      Hallo Andrea, Martin, danke für die Möglichkeit des Austauschs.
      Das ganze Thema C ist für mich sehr ermüdend. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es hier weniger um ein Virus geht, als vielmehr um Ablenkung von grösseren Themen, wie Neuordnung der Welt, Verschiebung der Machtverhältnisse, Ressourcen – Knappheit. Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich einerseits Menschen wie Andrea, die mich hoffnungsvoll stimmen, andererseits Menschen, die in ihrer von aussen suggerierten Angst leben. Ich persönlich habe mehr Angst davor, was diese ganze Inszenierung mit uns als Gesellschaft macht, als Angst davor, an diesem Virus zu erkranken. Ich habe Respekt vor der Krankheit, lebe sehr pflichtbewusst mit wenigen Kontakten und trage Maske mit Abstand. Jedoch vertraue ich auf mein Immunsystem und auf meine innere Einstellung , dass dieser Spuk irgendwann ein Ende haben wird. Ich fühle mich isoliert, bin in meiner Fam. die einzige , die nicht geimpft ist und bin froh, einfach mal das zu schreiben, was mich bewegt. Meine Tochter ist trotz Impfung an C erkrankt, schlimmer als ihr ungeimpfter Ehemann. Ich denje ähnlich wie Andrea, wir ziehen das an, was wir denken… Lasst uns gemeinsam durch diese Zeit gehen in dem festen Glauben, dass Liebe und friedvolle Gedanken uns selbst und unseren Mitmenschen gegenüber der Weg in die Zukunft ist. Das Video von Vera Birkenbiehl finde ich ist ein guter Ansatz, miteinander besser zu kommunizieren, denn das Bewusstmachen unsere kommunkativen Defizite ist der Anfang einer konstruktiven Kommunikation, gerade jetzt! Danke.

      Antworten
  17. Heidrun

    Mein Focus liegt nach wie vor auf der geistigen Gesundheit. In meinen Augen steht sie höher als die körperliche. Es gibt nicht nur den Körper, sondern auch noch den Geist und die Seele.
    Auf der einen Seite wird die körperliche Gesundheit zum Götzen erhoben auf deren Altar alles wirklich Gesunde (sich im Freien tummeln, mit Freunden sich treffen, sich am Stammtisch austauschen) wird bei Strafe verboten. Wie sehr viele Menschen unter den Verboten leiden ist egal. Leiden ist erlaubt oder wird auf absurde Art und Weise beschwichtigt. Durchhalteparolen – nein, danke.
    Dieses häßliche Wort alternativlos kennt die Schöpfung nicht. Ich erinnere an das Reich der Möglichkeiten.
    Ich glaube nicht an den Erlösungsplan einer weltlichen Regierung, also bin ich nicht bereit, Erfüllungsgehilfe davon zu sein. Der wird sowieso scheitern. Die Anzeichen dafür mehren sich bereits. Noch mehr, noch mehr (in diesem Fall Impfstoff) war noch nie wirklich hilfreich.
    Dass es um Gesundheit geht, kann mir niemand weismachen.

    Antworten
  18. Renée

    PUUUH – eigentlich mag ich gar nicht über dieses Thema reden, weil es so schlechte Vibrations auslöst. Ich gehöre zu denjenigen, die der Impfung vertrauen und es für sinnvoll halten, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Dennoch bin ich gegen eine Impfpflicht. Jeder soll das für sich selbst entscheiden dürfen.
    Und die Politik hat in meinen Augen komplett versagt, was die Kommunikation angeht. Hier wurde von Anfang an Angst geschürt, die Art der Kommunikation hat „Gegner“ geradezu herausgefordert. Ich weiß nicht, welchen Informationen ich glauben kann … da wurde vertuscht und gefaked, auf beiden Seiten.

    Was ich am gefährlichsten finde, ist die Spaltung der Gesellschaft. Ist es die Angst, die die Menschen so leicht in Schubaden stecken lässt? Ich begreife gar nicht, was da gerade passiert. Ich spüre nur, dass die Stimmung sich gerade wieder aufheizt, und die Politik trägt wieder mal ordentlich dazu bei.

    Ich würde es begrüßen, wenn wir aufeinander zugehen könnten, vorbehaltlos. Ich bin geimpft und habe nichts gegen Menschen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht impfen lassen wollen. Ich bin es auch Leid, ich rechtfertigen zu müssen, dass ich mir „dieses Gift“ in ein Köper spritzen ließ, tatsächlich nehme ich gerade die Imfgegner als intoleranter wahr als die Impfbefürworter.

    Eine Lösung habe ich leider nicht … außer, sich gegenseitig anzuhören und aufeinander zuzugehen anstatt sich noch weiter abzugrenzen.

    Antworten
  19. Marianne

    hallo zusammen-und danke für den gewährten Einblick in eure Gedanken.
    Ich habe alle Kommentare gelesen und es war kein einziger dabei den ich
    nicht nach vollziehen könnte.
    – und genau das macht es schwierig -die richtige Entscheidung zu treffen.
    ich höre auf meine innere Stimme – und sie sagt mir ganz deutlich, die Impfung
    ist nicht das richtige für mich – würde ich es trotz dem tun – dann hätte ich mich selbst verraten.
    Zur Zeit erlebe ich in meinem Umfeld dass sich mehr Geimpfte anstecken als
    Ungeimpfte – das finde ich sehr beunruhigend und verunsichert mich nur noch mehr. Der Zick-Zack Kurs der Regierung trägt auch nicht zur Entscheidungsfindung bei.
    Nach tagelangem Überlegen kommt aus meiner Seele (ich nenne es jetzt einfach mal so) immer wieder ein Wort, und das heißt Eigenverantwortung – aus meiner Sicht bedeutet es gleichzeitig auch verantwortungsvoll gegenüber meinen Mitmenschen zu handeln, und das ist letztlich nicht davon abhängig ob ich geimpft oder ungeimpft bin.
    Wer sich nur impfen lässt um endlich wieder auf Partys die „Sau raus lassen“ zu können, was hat das mit verantwortungsvollem Handeln zu tun?
    unsere Regierung traut uns Eigenverantwortung jedenfalls nicht zu und hat womöglich sogar recht damit – bei Corona scheint es sich zu beweisen?

    Antworten
  20. Beate Katharina

    Lieber Martin, liebe Community,

    ich versuche dem Thema so wenig wie möglich Raum zu geben.. dennoch was gewollt ist und hervorragend klappt, ist die Spaltung der Gesellschaft bis in die kleinste Zelle: Familien und Freundeskreis
    Mit der Gnade der Schöpfung wird sich hoffentlich das Ganze bald enttarnen. Bei jeder Grippewelle sind Coronaviren beteiligt..dieser ist, gerade bei einem geschwächten Immunsystem sehr intensiv für die Atemwege. Ich habe keine medizinische Ausbildung, bin allerdings sehr interessiert, eine Selbstdenkerin und mir liegen etliche Infos vor, aus zuverlässigen Quellen……

    Hier noch ein Link zu einem hervorragenden Kongress der alternativen Medizin, da darf sich jeder seine Erkenntnisse herausziehen….
    https://unitedtoheal.com/kongresspaket/?vgo_ee=fn%2FZzQ7MPrY70Gs9m4VqEguUq4D9fAEj0QQLgUju6R0%3D

    Herzliche Grüße
    und Dir lieber Martin wünsche ich an dieser Stelle von allem das allerbeste! Danke für Dich und Deine tolle Arbeit

    Antworten
    • M.F.

      Liebe Beate Katharina, wunderbar, daß Du auf den Kongress der Homöopathie aufmerksam machst!
      Ich möchte besonders den homöopathischen Klinikdirektor in Indien erwähnen: Eine Studie von ihm ist im Internet zu sehen!
      Prof. Dr. Pradeep Kumar Gupta !! Googeln….
      Ich bin sehr zuversichtlich, daß sich das Blatt wendet…..
      Danke für dieses Forum!

      Antworten
  21. Heidrun

    wohl aber um Herrschaftsansprüche. Teile und herrsche – leider funktioniert das bis anhin noch.
    Aber nicht auf die Dauer, weil es der Natur des Menschen nicht entspricht. Jage den Menschen Angst ein, dann tun sie alles, was Du willst (vielleicht Stalin, ich weiß nicht, welcher „Große“ der Welt dieses einst empfohlen hat) Genau diese Angst haltei ich für das wirkliche Gift. Siehe diese giftigen Anschuldigungen. Niemand hat Recht, weder die Geimpften noch die Ungeimpften. Rechthaben hat sowieso mit Wahrheit nichts zu tun.
    Ich lasse mich nicht als gefährlich einstufen. Für mich sind viele Menschen immer noch eine Quelle der Freude. So auch hier das Forum. Danke dafür
    Ich baue auf einen anderen Plan, den man göttlich nennen könnte. Aus dem beziehe ich meine Kraft.

    Antworten
    • Kristin

      Ich möchte frei nach Frau Birkenbihls Hinweis zum Brückenbau zwischen zwei oder mehreren gegensätzlichen Parteien das Prinzip „Systemisches Konsensieren“ ans Herz legen.. eine wundervolle Methode um sich auf das zu Einigen, was alle eint.
      Ich glaube es gilt dass, was Martin schon sehr gut erkannt hat.. wenn Menschen mehr auf ihr Herz/die innere Stimme/ihre Seele hören und auch die Gesellschaft/Politik/Gesetze sich mehr auf das seelische als auf das allein körperliche Wohl besinnt…
      Stichwort Unversehrtheit des Körpers… wo ist die Unversehrtheit der Seele im Gesetz/bei Beschlüssen wie einem totalen Lockdown, der bei mir als Alleinstehende und Arbeitsuchende zu einer Zunahme von Angststörung, Einsamkeit und Depression führte?
      Was ist wichtiger? Die körperliche oder seelische Unversehrtheit?
      Ich bin vielleicht die einzige, die so denkt..
      Aber eine körperliche Verletzung ist etwas womit man irgendwie leben kann..
      eine seelische Verletzung kann wie bei einem totalen lockdown und wissenschaftlich erwiesener Zunahme von Angststörungen und Depressionen im schlimmsten Fall zum Tod führen. Isolation macht einsam, Einsamkeit verkürzt das Leben und kann zu Depression und Suizid führen.
      Die Anzahl der psychisch kranken Menschen – also auch Kindern – ist ziemlich gestiegen.
      Kein totaler lockdown mehr mit mir!
      Die Impfung habe ich nicht nur für mich gemacht, sondern auch für die Gemeinschaft.. ich möchte jetzt die Solidarität der ungeimpften!
      Ansonsten werden alle geimpften sich genauso wie in Holland wehren langfristig.
      Das ist nur logisch. Sorry.

      Antworten
      • M.F.

        Liebe Kristin,

        ich verstehe sehr gut, daß Du die Seele vom Körper trennen willst. Es ist zu schmerzhaft die Einsamkeit zu fühlen…..im Körper…….das kenne ich sehr gut. Erst als ich mit allen Sinnen (auch Körper) wahrgenommen hatte, daß ich im Gefängnis saß, konnte ich mich innerlich befreien. Ich saß also im Gefängnis und war frei. Das war meine (!!) Erfahrung. Was will ich damit sagen?? Wenn Du Dich selber frei fühlst, dann lässt Du auch dem Anderen seine Freiheit.
        Wenn Du Dich hast impfen lassen (auch) für die Gemeinschaft, dann ist das DEINE Entscheidung gewesen. Du warst frei zu wählen.
        Ich verstehe Gemeinschaft und Solidarität folgendermaßen: Wir sind füreinander da (!!) und jeder ist
        frei über sein Leben zu entscheiden.
        Liebe Grüße!

        Antworten
        • Kristin

          Lieber M.F.!
          Ich kritisiere doch gar nicht dass jeder machen kann was er will. Eine meiner besten Freundinnen ist nicht geimpft.
          Ich möchte nur keinen totalen lockdown mehr, weil der mich richtig krank gemacht hat.. und viele andere auch!
          Liebe Grüße zurück!
          Und warum kommentierst du eigentlich meine Meinung?
          Einfach mal so stehen lassen.
          Danke!

          Antworten
  22. Christiane

    Lieber Martin (und alle Mitlesende),

    auf deine Fragen gäbe es so viel zu sagen, so dass ich vermutlich den Chat damit sprenge. Und ich ahne, dass Vieles davon wiederum Fragen und Antworten hervorrufen könnte.

    Fangen wir mal mit dem Persönlichen an. Die meiste Zeit meines Lebens war eine, in der ich nicht bzw. kaum fähig war, zu fühlen. Nachdem ich erkennen durfte, dass mir da was ganz Wichtiges fehlt, sehnte ich mich sehr danach es zu können. Ich hab es irgendwann geschafft, und weil es „auf dem Lernweg“ erstmal egal war, ob die Gefühle „gut“ oder „schlecht“ waren, lernte ich die „schlechten“ genauso schätzen wie die „guten“. Parallel dazu kam die Erkenntnis, dass das Nicht-Fühlen was mit Traumata zu tun hatte. Meinen eigenen, denen meiner Familie etc pp. Unter anderem DAS wiederum ließ mich schlussfolgern, dass wir NICHT so getrennt voneinander sind, wie es physisch aussieht – und wie wir es von Kindes Beinen an vermittelt bekommen.

    Die Corona-Krise verpasst€ meiner Gefühlswelt fortlaufend weitere „Boosts“. Einen Boost der etwas anderen Art. Es ist eine Herausforderung und ein sich fortsetzendes Lernen, mich davon nicht in den Strudel von Extremen reißen zu lassen – wofür oder wogegen auch immer. Sie als das zu sehen, was sie sind, ok. Daran haften zu bleiben, für mich persönlich nicht ok. Meine Hoffnung ist, dass, je mehr Menschen es schaffen, von außen auf die Extreme, das auch dadurch genährte dynamische Chaos und durch dieses hindurch zu blicken, eine neue Form und Stabilität im Miteinander entsteht. Eine, die über die Corona-Krise hinausreicht, wenn wir sie (vielleicht auch dadurch) gefunden haben.

    Wenn wir in dieser äußerst komplexen (Corona-)Welt nur den Verstand damit beauftragen, die Wahrheit über „Corona“ (im Weitesten Sinn) herauszufinden, dann werden wir an dieser Komplexität scheitern. Wer will von sich behaupten die Datenlage zu allem, was Daten produzieren könnte, komplett zu kennen? Wer will behaupten, alles sei „korrekt“ bzgl. Studien? Wer will mit dem Anspruch des Objektiven was davon den Vorzug geben? Ich arbeite beruflich u.a. als Wissenschaftlerin, und Wissenschaft bemüht sich um „Korrektheit“, bzw. sie sollte es zumindest, so lange sie echt und frei ist. An beidem habe ich leider im Alltag oft Zweifel, aber das ist ein anderes Thema.

    Angenommen, die Corona-Studien, die es gibt, seien idealerweise alle echt und frei entstanden – auch dann bleiben ihre Aussagen „nur“ Aussagen basierend auf Wahrscheinlichkeiten. Meines Wissens gibt es keine Studie, die einen „100% richtig“ Anspruch erhebt. Den Anschein dieses Anspruchs erheben (leider) einige Wissenschaftler und Politiker und Presseleute und und und… Doch schon die „Wahrscheinlichkeitsaussage“ in Studien liefert Grund genug, warum keine Studie „die absolute Wahrheit“ findet, und warum zwei „gleich gut“ durchgeführte Studien genau das Gegenteil als Ergebnis haben können. Bestenfalls haben wir Studien, weniger bestenfalls haben wir „Expertenmeinungen“, die sich nochmal weniger bestenfalls an irgendeinem Titel oder beruflicher Position festmachen. Manchmal stecken in den Rollen die passenden Charaktere, manchmal leider nicht. Das „Passen“ ist meine Meinung. Doch auch hier: wer will das „final“ hinsichtlich „gut“ oder „schlecht“ in seinen Auswirkungen beurteilen? Eine Meinung ist eine Meinung von vielen möglichen.

    Ich kann nachvollziehen, dass sich rein rational oder emotional (im Urgrund vermutlich ängstlich) agierende Politiker an den einen oder anderen Strohhalm aus irgendeiner Studie oder Wissenschaftlermeinung „eines Lagers“ klammern, um ihre Entscheidungen zu untermauern. Ich finde es allerdings erschreckend, mit welcher Leichtfertigkeit sich Politiker über die o.a. grundsätzlichen Schwächen der Datenlage/Studien/Meinungen und alles hinwegsetzen, was andere Staaten mit unterschiedlichen Maßnahmen bei (trotz Impfung) explodierenden Infektionszahlen bereits an Wirkung erzielen konnten und was nicht. Für mich sind England und Israel dafür Paradebeispiele. Da reicht tatsächlich der gesunde Menschenverstand, um größte Zweifel an dem zu bekommen, was im Moment in Deutschland als erfolgversprechend beschlossen wurde. Da bleibt mir ehrlich gesagt die Spucke weg. Genauso wie mir übrigens die Spucke weggeblieben ist, als mir jemand kürzlich sagte, ich sollte mal den Nürnberger Kodex auf Wikipedia lesen. Wer mag, sollte das mal machen. Gütiger Himmel… 😮 😮 😮

    Meine Meinung ist, ein Ausweg aus dem Desaster liegt in dem, was Martin als innere Stimme bezeichnet. Die hat jeder in sich und für sich – und wenn sie „funktioniert“, dann ist sie nicht nur eine „für sich“ sondern fürs uns alle im Sinne eines großen liebevollen Miteinanders. Und DAS kann in seiner Gesamtwirkung nicht schlecht sein. Das „Funktionieren der inneres Stimme“ setzt allerdings bewussten Zugang dazu voraus, und enormes Vertrauen in die daraus abzuleitenden Schritte, erstmal jeder in sich und für sich… Unerschütterliches Vertrauen „in mich/in sich“, wie man es auch nennen mag, halte ich für die größte Lebensaufgabe überhaupt. Vordergründig ist es viel leichter „denen da oben“ oder „den (vermeintlichen) Experten“ oder „passionierten Meinungsmachern“ (egal aus welcher Ecke) zu folgen. Ja, das mag bei einfachen Lebenssituationen und als Kind noch einen gewissen Sinn machen. Allen Erwachsenen würde ich sehr wünschen, sich auf „sich selbst“ zu besinnen. Auf das tiefe, innere „sich selbst“. Die Quelle von allem, was ist und werden könnte… Meine Meinung und auch am Rand der Glaubensfrage. Keine Aussage, die per se Anspruch auf Alleingültigkeit erhebt. 😉

    Um den Kreis zum Thema „Trauma“ zu schließen. Ich denke, dass wir mehr oder weniger alle Traumata in uns tragen. Manche mehr, manche weniger bewusst. Meine große Sorge ist, dass es vor allem (eh schon) traumatisierte Menschen durch als Zwang empfundene Maßnahmen welcher Art auch immer retraumatisiert werden. Und Menschen, die bisher nicht traumatisiert waren, dadurch in ein Trauma gestürzt werden. Je weniger Maßnahmen aus der individuellen Sicht keinen Sinn machen, umso schlimmer dürfte die Wirkung erzwungener Durchsetzung ausfallen. Eine individuelle Sicht kann sich individuell auch ändern, allerdings war Zwang schon im Mittelalter alles andere als ein heilsamer Weg. Verletzte Individuen führen zu einer verletzten Gemeinschaft, oft über Generationen. Das kann der Weg nicht sein. Kurzfristig würde vielleicht schon helfen, mehr Toleranz gegenüber dem jeweils „anderen“ zu entwickeln, und neben dem Fokus auf kurzfristig erforderliche Brandbekämpfung den Blick auch in die Zukunft zu richten.

    Nochmal kurz zu mir persönlich… Ich lasse jedem Menschen seine Meinung und sein Handeln für sich frei. Ich gehe selbst Schritt für Schritt und immer wieder kritisch prüfend, was sich im Hier und Jetzt von tief innen für mich stimmig anfühlt – und was ich dann eben in meinen Schritten umsetze. Die Freiheit, eine Meinung zu haben, sie jederzeit beibehalten und ändern zu dürfen, diese zwar rational (mit Datenlage so oder so herum) oder mit emotionalem Nachdruck begründen zu dürfen, es aber (weil es manchmal keinen Sinn ergibt – wie leider aktuell bei Corona) nicht zu müssen, ist etwas, mit dem ich gut klarkomme. Auch wenn das oft nicht leicht ist.

    Soweit mal… Alles Liebe und Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben fürs viele Lesen. 😊

    Antworten
  23. Anja

    P.S.: …und die so gewonnene positive Energie lasse ich jetzt durch mich hindurchströmen, so dass sie sich auf die ganze Erde und alle Mitgeschöpfe bis ins Universum und darüber hianus ausdehen kann. Auf ein gutes, friedvolles und wertschätezndes Miteinander.

    Antworten
    • Katrin

      🍀💟☀️

      Antworten
  24. Susan

    Hallo Martin, hallo Community!

    Nochmals Infos, die vielleicht hilfreich für geimpfte und ungeimpfte Menschen sind:

    Dr. Otmar Sensen – Warum die Corona-Impfung nicht vor Infektion schützt – und dies auch nicht kann
    https://www.youtube.com/watch?v=XCX6vFhngeM

    Aktuelle schwedische Studie zum Thema Nachlassen der Impfstoffe (11/2021) ab ca. Min 3.43:
    https://www.youtube.com/watch?v=rfbj3yOIEWQ

    Dr. Schmiedel – Schützt Vitamin D vor Covid-19? Brandneue, sensationelle Studienergebnisse
    https://www.youtube.com/watch?v=U_Bc798pSLo

    Will euch nicht mit Info „zuspammen“… Infos natürlich nur für die, dies es interessiert.

    Danke für eure Kommentare und den Austausch!

    Antworten
  25. Marion

    Dankeschön lieber Martin, für diese Möglichkeit des Austauschs <3

    Ich versuche inzwischen, mein Leben und das was auf der Welt passiert von einer höheren Perspektive zu betrachten. Das hat sicherlich mit meiner eigenen Bewusstseinsarbeit und die immer stärker werdende Verbindung zu allem was ist zu tun.
    Ich möchte gerne meine Sichtweise kurz darstellen und vielleicht auch zum Nachdenken anregen:

    1. Wir sind nicht nur unter uns Menschen alle miteinander verbunden, sondern auch mit der Natur, Mutter Erde…
    Das bedeutet für mich, dass wir niemals Erfolg haben werden, gegen etwas zu kämpfen, was auch Teil von "Allem was ist" ist. Einige Wissenschaftler haben ja bereits gesagt, wenn ein Virus weg ist, kommt das nächste, denn es gibt kein Vakuum.
    Die Lösung liegt hier für mich einzig darin, gut für unsere ganzheitliche Gesundheit zu sorgen: dazu gehört u.a. Stärkung des Immunsystems (Vitamine, gesunde Ernährung, Natur…), Naturheilkunde nutzen (Homöopathie hat z.B. gute Erfolge), gesunder Geist (Angst erzeugt Stress und das ist z.B. schlecht für unser Immunsystem!)

    2. Von einer höheren Perspektive betrachtet, scheint es derzeit wichtig zu sein, bewusster zu werden und in sich die Stimme Gottes (der Quelle, des unendlichen Bewusstseins… wie immer du es nennen magst) wieder zu hören. Dazu ist es allerdings notwendig, in die Stille zu gehen und sich nicht von den lauten Anforderungen der Welt im Außen ablenken zu lassen – das ist gerade das wozu wir "gezwungen" werden: wir dürfen ausmisten und schauen, was wir wirklich brauchen und was uns wirklich gut tut…

    3. Wir sind nicht unser Körper, wir sind unendliches Bewusstsein, Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen. Wovor haben wir eigentlich Angst?

    Antworten
    • Christiane

      Hallo Marion,

      ich seh einiges so ähnlich wie du. Hängen geblieben bin ich am letzten Satz. „Wovor haben wir eigentlich Angst?“

      Ich denke, Angst ist DIE menschliche Reaktion (und Proaktion) überhaupt. Die Frage des „Wovor“ erübrigt sich m.E. tatsächlich, wenn wir das annehmen, was du davor schreibst.

      Aktuell würde ich die Frage eher so stellen „Wozu haben wir eigentlich Angst?“ Die Antwort darauf wäre für mich: Um sie zu überwinden, um „heil/ganz“ zu werden. Als überwunden würde ich sie ansehen, wenn wir uns (alle) im Fluss allumfassender Liebe als menschliche Individuen und zugleich großes miteinander wechselwirkendes Ganzes wahrnehmen würden. Und das Verständnis „dessen“ so weitreichend ist, dass es kein Verstehen dafür mehr braucht, auch keine Bewertung von „irgendwas“ – woraus Angst folgen könnte. Denn wer würde sich dann selbst (verstanden als Teil und Eins im großen Miteinander) das Wasser abgraben bzw. „sich“ verletzen?

      Ist eine Vision. Und die Begriffe „allumfassend“, „Liebe“ usw. sind für mich Worte für etwas, für das uns die Worte fehlen – weil wir DAS nur schwer in Worte fassen können. Im aktuellen Entwicklungsstand. Und wenn wir es irgendwann könnten, ist es vielleicht nicht mehr erforderlich. 😉

      Die Coronakrise mit allen Ängsten und Entwicklungen daraus ist vielleicht eine Chance, an der Ecke ein bisschen weiterzukommen. Von der Metaebene aus betrachtet.

      LG 🙂

      Antworten
    • Susan

      Liebe Hana, danke für die Links!

      Diese Ärzte (es gibt ja einige mehr davon) tauchen in den Medienberichten – noch – nicht auf.

      Es ist auch nicht ganz so leicht, diese Informationen im Internet zu finden.

      Danke. Hoffe, Menschen hören mal zu.
      Besonders Menschen, die sich vornehmlich haben impfen lassen, um in Urlaub zu fahren, Restaurants und Karneval-Veranstaltungen zu besuchen – geimpft, infektiös, aber ohne Maske, Abstand und Tests (2G).

      Respiratorische Impfungen schützen nicht vor Infektionen, nur davor daran zu sterben. Wenn welche dabei sind, die vor 4-5 Monaten geimpft wurden, bringen sie sich selbst und andere in Gefahr, wenn sie sich an die AHAL-Regeln halten.

      So kann es nicht funktionieren. Ich kann mich irren, aber das sagt mir mein gesunder Menschenverstand.

      Lasst uns gemeinsam beherzt so gut es geht informieren und konsequent handeln – zu unserem eigenen und zum Schutz der anderen.

      So habe fertig. Mein Geschreibsel klingt irgendwie missionarisch, sorry dafür.
      Mir liegt am Herzen, dass Menschen gut informiert sind, dann können sie auch ihre intuitive Entscheidung ggf. darauf begründen bzw. vor einer Impfung nochmals neu reinspüren.

      Bleibt zentriert und entspannt…. irgendwie ❣️

      P.S.: Bin sehr angetan, dass Menschen in diesem Prozess die Zweinigung lernen.

      Antworten
      • Susan

        Ich meinte: … wenn sie sich NICHT an die AHAL-Regeln halten….

        Antworten
  26. Sabine

    Danke, Ihr Lieben incl. Martin, für wertschätzenden Umgang miteinander. Das tut gut! 🙂

    Ich will hier gar nicht alle Punkte ansprechen, die mich im Zusammenhang mit unserer aktuellen Situation beschäftigen.

    Etwas grundsätzliches möchte ich aber gerne hier teilen. Das Wort „Impfgegener“ ist sehr unhilfreich und schürt Konflikte. Ein Gegener ist jemand der „negativ“ eingestellt ist und gegen etwas kämpft. Wenn wir das Wort „Impfbefürworter“ für eine Meinungsgruppe verwenden, dann wäre es sehr viel angebrachter für die andere Meinungsgruppe so etwas wie „Skeptiker“ zu benutzen statt Gegner.

    Viele Menschen, die sich mit diesem nicht ausreichend geprüften Impfstoff nicht impfen lassen wollen lehnen nicht grundsätzlich Impfungen ab, sondern nur nicht ausreichhend getestete Medikamente (ich erinnere an die erschütternden Folgewirkungen von Contergan).
    Da geht es dann gar nicht um eine grundsätzliche Ablehnung einer Impfung, sondern um das Recht auf Souveränität über den eigenen Körper und die damit verbundene Entscheidung, was der Gesundheit dienlich ist und was nicht.

    Ein Virus hat es geschafft unsere Gesellschaft in einen Kinderstreit im Sandkasten zu verwandeln, wo man sich gegeseitig die Schäufelchen auf den Kopf haut.
    Da stellt sich schon die Frage über persönliche Reife. Zudem wrd sichtbar, und da kann ich mich keineswegs ausschließen, wie sehr innere Ängste in uns noch auf Beachtung und Bearbeitung warten statt dass wir sie nach außen projizieren.

    Das Schwarz-Weiß-Denken hat in der Menschheitsgeschichte noch nie zum Wohle der Menschen beigetragen und braucht dringend ein Update!

    Ein Freund von mir, der sich gerade in New Jersey aufhält, erzählte mir vom friedlichen und gut funktionierenden Zusammenleben von Geimpften und Ungeimpten in dem Ort und dass alle dort respektvoll und offen miteinander umgehen würden. DAS finde ich ganz wunderbar und vorbildlich. Wie schön wäre es, dies hier auch zu erleben statt Lagerbildung und Feindseligkeiten.

    Ich für meinen Teil hatte kürzlich die Intuition, durch kleine Inspiration-Sparks, bunte Pappkarten, auf die ich Inspirationen schreibe und sie in der Stadt verteile (hinter Scheibenwischern, an Laternenpfählen, in Briefkästen etc.) für mehr Good Vibes in unserer Stadt zu sorgen. Das tue ich nun regelmäßiger und es macht mir Freude auf einer anderen Welle zu surfen.

    Der aktuelle SPARK, den ich gerne mit Euch teilen mag, lautet:

    „Du bist ein Wunder. Wenn Du es noch nicht gemerkt hast, schau genauer hin!“ 🙂

    Mögen es uns allen gelingen zu lernen, mehr aus dem Herzen und der Liebe heraus zu handeln statt aus der Angst. Dann könnte die ganze C-Erfahrung sich am Ende als nicht sinnlos erweisen .

    Antworten
  27. franny

    danke das ich hier sagen darf was ich denke.
    mir stellen sich 1001 frage.
    warum gibt es covid?
    warum sind so viele menschen physisch nicht in der lage damit zu dealen?
    warum sind diese menschen in ihren biologischer disposition so geschwächt?
    vielleicht weil zu viele von uns einen toxischen overload haben, unsere umwelt, unsere nahrung unsere luft, unser wasser toxisch ist?
    warum laufen wir gezielt und geführt in separation, isolation und faschistische lagerteilung?
    was hat die wirtschaft damit zu tun?
    was läuft da vielleicht im hintergrund von dem covid ablenken soll?
    warum gibt es eigentlich keine individuelle regierungsform mehr sondern nur noch eine pharmagesteuerte weltweite regierung?

    ich habe auf vieles keine antworten ausser meinen ganz persönlichen vermutungen.
    mein bauch sagt mir, ohne intellektuelles ausgewringe, aber eines:
    wir steuern auf einen abgrund zu der bestenfalls beim sturz ins noch unbekannte irgendwann klarheit bringt.

    Antworten
  28. Bianca

    Schwere Zeiten… und jeder Einzelne hat zu entscheiden – und vor allem auf sein Herz zuhören- , was jetzt das richtige für einen SELBST ist…

    Mein Mann hatte zB eine schwere Lungenembolie -1 Woche nach der 2. Impfung- vorher hab ich gezweifelt, jetzt möchte ich auf die Impfung verzichten! Zu gross ist die Sorge und gleichzeitig das Glück, dass er es geschafft hat auch wenn Seeweg zurück noch lang ist!

    Die Entwicklung betrachte ich mit Sorge, leicht schreibt es sich, dass ich verzichten möchte -da wir alle eine Wahl haben- aber haben wird die auch in Zukunft? Frei zu entscheiden? Wer weiß …???
    Viel Glück euch allen und denkt dran: wir sind alle EINS

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Bianca,

      ich schicke Dir und Deinem Mann ganz viel Kraft und Liebe für den Heilungsweg.

      Hinsichtlich Deiner sehr verständlichen Sorge, dass die Entscheidungsfreiheit den Bach runter geht, möchte ich Dich über ein weltweit operierende wisschenschaftlich geführte Studie mit einer Kontroll-Gruppe informieren, zu der sich auch in Deutschland Ungeimpfte, die ungeimpft bleiben wollen, anmelden können.

      Dort erhält man nach Zusendung eines Fotos einen Ausweis, der die Mitgliedschaft in der Kontrollgruppe bescheinigt und auf dem vermerkt ist, dass der Inhaber/die Inhaberin nicht geimpft werden darf.
      Wenn einem keine andere Wahl mehr gelassen wird aufgrund eines Impfzwanges, dann ist das die Möglichkeit, dem zu entrinnen, zumindest, wenn man bereit ist regelmäßig Bericht zu erstatten über seinen Gesundheitszustand. Du findest die Gruppe unter vaxcontrolgroup.com.

      Dir alles Gute
      Sabine

      Antworten
      • Sabine

        Liebe Bianca,

        nun muss ich leider einen Nachtrag zu meinem Kommentar machen.
        Ich hatte wirklich angenommen, dass diese Kontrollgruppe eine Möglichkeit darstellt, sich vor einem Impfzwang zu schützen, zumindest solange noch nicht ausreichend Daten vorliegen, mit welchen möglichen Nachwirkungen gerechnet werden muss.

        Vorhin habe ich einmal genauer zu dieser Kontrollgruppe recherchiert und musste leider herausfinden, dass es sich dabei wohl doch nicht um eine seriöse wissenschaftliche Forschungsaktion handelt wie ich angenommen hatte.

        Es tut mri leid, dass ich falsch informiert war und Dir diese Gruppe als Möglichkeit empfohlen habe.

        Da können wir dann tatsächlich wohl nichts anderes tun als uns so positiv wie möglich immer wieder auf eine gewünschte Zukunft für uns und unsere Gesellschaft auszurichten, um dieser Vision Kraft zu geben.

        Liebe Grüße
        Sabine

        Antworten
  29. Stefanie

    Hallo Martin,
    vielen Dank für die Diskussion, ich finde es immer wieder bereichernd auch andere Meinungen zu ‚hören‘ und andere Perspektiven einzunehmen.
    Auch ich gehöre zu den Geimpften, muss aber zugeben, dass ich mich in erster Linie habe impfen lassen um wieder etwas Unbeschwertheit in mein Leben zu holen. Mitten in einer sehr schwierigen Lebenslage, nach einem Jahr Homeoffice und Onlinekursen und auch noch als Single, wollte ich endlich wieder Kurse geben, Essen/Ausgehen können ohne jedesmal einen offiziellen Test machen zu müssen (getestet habe ich trotzdem, schon zur Eigenkontrolle um nicht andere anzustecken aber eben zu Hause ohne Termin!). Ich wollte auch endlich wieder reisen können. Ich wollte etwas Normalität!
    Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind beide Lager vertreten und das ist für mich vollkommen OK. Ich denke es macht wenig Sinn jemanden zu etwas zu zwingen. Diese Aktionen erinnern mich sehr an das Buch die Welle – wer nicht mitmacht wird ausgegrenzt. Ich weiß, da geht’s nicht um ein sich verbreitendes Virus (wie man’s nimmt…😉) aber eben auch um Menschen, die eine andere Sichtweise haben.

    Vielleicht sollten WIR ALLE mehr Verständnis füreinander haben und nicht nur jeder seine Meinung anderen aufdrücken wollen. Und wenn „dieses Thema“ Freundschaften zerstört, frage ich mich, wie stark war die Freundschaft?!
    Herzliche Grüße und bleibt bitte alle gesund🍀💕
    Stefanie

    Antworten
  30. Michael

    Hallo Martin,
     
    zunächst ein Dank für Deinen Aufruf in diesem Blog, wie auch für Deine Arbeit.

    Ich bin gesund. Und werde seit eineinhalb Jahren auf das Übelste beschimpft: Idiot, Antisemit, Gefährder, Terrorist, Tyrann.

    Seit Beginn der Pandemie werden kritische Stimmen diffarmiert, verächtlich gemacht. Die aktuelle Eskalation ist eine öffentliche Hetzerei, die selbst in den Tagesthemen gesendet wird (Sarah Frühauf, Tagesthemen Kommentar, 19.11.2021).
    Dieses Klima macht mir sehr schwer zu schaffen. Es gibt zwei Seiten: die der Idioten und die der Vernünftigen. Und die Idioten, die darf man, ja die muss man zur Vernunft zwingen, wenn nicht zur Einsicht, die ihnen abgesprochen wird, dann doch zur Folgsamkeit unter die Vorgaben der Vernünftigen.

    Diese Entwicklung wurde und wird begünstigt, indem man einfache rhetorische Mechanismen anwendet. Zum Beispiel nimmt man nicht die besten Argumente der „Gegner“, sondern die schwächsten. Man sucht also die absurdeste und seltsamste Ansicht des „Gegners“ heraus und macht sie lächerlich. Mehr noch: Man identifiziert die gesamte andere Seite damit. Und untergräbt damit alle anderen Argumente.
    So hat zum Beispiel der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in der Sendung von Anne Will (07.11.21) deutlich darauf hingewiesen, dass er die Kritiker mit ihren Phantasien von „gechipt werden“ und „Föten, die zur Impfstoffentwicklung verwendet werden“ nicht versteht und sie ihm auf die Nerven gehen. Er bezeichnet diese Argumente als Ultraquatsch, doch ist es sein rhetorisches Mittel, nun ausgerechnet den Ultraquatsch herauszugreifen. Ganz nebenbei hat er noch die Heilpraktiker in den Topf geschmissen, und damit in einer Nebenbemerkung eine ganze Berufsgruppe diffarmiert. Zudem bringt er immer wieder sein Beispiel: Ein Tumorpatient kann nicht operiert werden, weil ein Ungeimpfter den Platz auf der Intensivstation belegt. Und die Vorsitzende des Ethikrates, Frau Buyx, stimmt ihm zu. Und Herr Montgomery, Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes, spricht von der Tyrannei der Ungeimpften. Alles in einer Sendung.

    Das Problem daran ist, dass viele Zuschauer dann nicht umfassend nachrecherchieren. Sondern sie nehmen das als Information auf, sind entsetzt, und glauben dann, die Ungeimpften wären so, wie sie gerade dargestellt wurden.

    Die nachvollziehbaren Argumente darzulegen wiederum, ist in diesem Rahmen nicht möglich, ist etwas, was eine gewisse Zeit und eine gewisse Strukturierung benötigt. Und damit auch eine gewisse Geduld und Bereitschaft, Zeit zu investieren beim Leser oder Zuhörer. Auch ich habe viel Zeit investiert. Ich könnte darlegen, warum ich Impfungen kritisch sehe. Warum ich die Person des Bill Gates kritisch sehe. Warum ich das Infektionsschutzgesetz kritisch sehe. Aber für jedes dieser Themen brauche ich Zeit.
     
    Ich beobachte das Ganze seit Beginn letzten Jahres sehr aufmerksam und sehr besorgt. Seit dem Beginn werden mehr und mehr Tabus gebrochen, Dämme gebrochen. Lockdowns. Einschränkungen der Grundrechte. Reisebeschränkungen. Forderungen nach Zensur. Forderungen nach einer Impfpflicht. Hätte die Regierung von Anfang an eine Impfpflicht propagiert, dann hätte sie (1) ein juristisches Problem gehabt und (2) einen guten Teil der Bevölkerung gegen sich gehabt. Die Regierung ging einen anderen Weg, bezeichnete auf ihrer Webseite Befürchtungen zu einer Impfpflicht als Fakenews. Sie beteuerte mehrfach, es werde keine Impflicht geben („Schreiben Sie das auf“, Spahn. „Wer anderes behauptet, ist böswillig“, Kretschmer). Man bot die Impfung zur freiwilligen Nutzung an. Dadurch umging man das juristische Problem und man zog einen Großteil der Bevölkerung auf die Seite der Impfung. Nun sind mehr als zwei Drittel der volljährigen Bevölkerung geimpft, und das Thema Impfpflicht kommt auf den Tisch. Nun begrüßt die Mehrheit der Bevölkerung eine Impfpflicht. Man kann getrost sagen, dass die Geimpften für eine Impfpflicht sind. Aktuell erleben wir sogar massive Forderungen danach, geschürt von der Politik. Und so gibt es zunächst eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Für Pfleger/innen. Unter der klatschenden Befürwortung derer, die noch kürzlich für Pfleger/innen geklatscht haben. Für die anderen gibt es Maßnahmen, die – und da nimmt keiner ein Feigenblatt vor den Mund – primär darauf zielen, Ungeimpfte zur freiwilligen Impfung zu nötigen. Und diese Maßnahmen müsse man dann „sozusagen schrittweise hocheskalieren“ (Buyx, Ethikratsvorsitzende, Lanz 02.11.21).

    Ich habe da ein ganz mieses Gefühl.

    Antworten
  31. Albert Eisenring

    Mich erschüttert, erkennen zu müssen, dass die Menschen schlicht unfähig sind, aus der Geschichte zu lernen. Sie nutzen gar jede Gelegenheit, Minderheiten zu drangsalieren und sie als Sündenböcke ihrer eigenen, schweren Charaktermängel zu missbrauchen. Null Selbstreflexion!
    Immerhin offenbaren sie in dieser Krise (was übrigens vielmehr selffulfilling prophetie ist, denn eine wirkliche Krise) ihr wahres Gesicht. Dass dieses Gesicht wirklich so sehr unausstehlich ist, erschüttert mich aber in meinen Grundfesten. Ich will mit einer so dekadenten und minderheitenfeindlich tickenden Gesellschaft nichts mehr zu tun haben – NIE MEHR!

    Antworten
  32. Andrea

    Hoppla, da war‘s schon abgeschickt😉 Was ich sagen wollte: letzte Woche las ich im Westf. Anzeiger, Dr. Drosten sagte, der Impfschutz nach der mRNA-Impfung hält (!) 2-4 Monate. Aktuell ist der Anteil der geimpften Infizierten auf den Intensivstationen bei 57%. Meine geimpften Freunde gehen absolut und unbeschreiblich hemmungslos in die Kneipe und Disko, stehen dicht an dicht und pusten sich die Tröpfchen direkt ins Gesicht. Sie finden es bequem, denn sie sind ja geimpft und brauchen deshalb auf die Pandemie nicht die allergeringste Rücksicht zu nehmen. Die Nichtgeimpften werden durch Ausgrenzung genötigt, ihre körperliche Unversehrheit zu riskieren, um einen fragwürdigen Infektionsschutz zu erhalten, der die Gesundheit bis hin zu erhöhtem Krebsrisiko belasten kann. Ich hörte in einem ärztlichen Vortrag, dass Onkologen fordern, Patienten mit aktiven und vergangenen Krebserkrankungen von der Impfung auszusetzen sind, da z. T. massives Tumorwachstum nach der Impfung beobachtet wurde. Es wird eine Zwangsimpfung diskutiert, die Politiker unterliegen dem selbstauferlegten Druck, die Situation beherrschen zu müssen und rasten zunehmend unlogisch aus. weil das bisherige Modell mit der Impfung einfach nicht funktioniert wie erhofft. Statt nun über den Tellerrand zu schauen, welch andere Strategien möglich wären, verstärkt man den Druck auf den bisherigen Weg, der jedoch nie zu dem erhofften Ergebnis führen wird, wie das Beispiel Israels zeigt, das im September mit einer Inzidenz von 900++ aufwartete. Taiwan dagegen lag bei beachtenswerten 20, Hut ab. In Taiwan setzt man auf Testungen, und hier ziehen alle mit. 1G ist meines Erachtens die weitaus bessere Strategie in dieser Situation. Wenn flächendeckend getestet würde, und zwar direkt vor der Kneipe, Disko, Restaurant etc, dann hätte man einen relativen Infektionsschutz. Was aktuell läuft in 2G schliesst geteteste Nichtgeimpfte aus der Gesellschaft aus, während potentiell infizierte Geimpfte maskenlos rauschende Feste feiern. Eine solche Entscheidung ist für meine Logik nicht nachvollziehbar. Eigentlich war ich sicher, dass es Sammelklagen hagelt, aber beim googeln war keine auffindbar, erstaunlich. Zudem unvorstellbar, wie ein Politiker, der so was verfügt, jemals wieder ernstgenommen werden will. Für mich ist die nötigende Ausgrenzung Ungeimpfter ein enormer Rechtsbruch, die aktuelle Strategie, Geimpften einen Freifahrtschein für Infektionsverbreitung zu erteilen, einfach irrsinnig, denn wir wissen alle, dass die Impfung nicht vor Infektion schützt, nicht mal vor der Intensivstation außer vielleicht in den von Prof Drosten benannten 2-4Monaten. Ruhe, Vernunft und gegenseitiger Respekt in der Politik und bei allen Beteiligten dürfte aktuell oberste Priorität haben, dazu die Aufklärung und Bereitschaft der Geimpften, trotz Impfung auf Umarmungen, Küsschen etc aktuell verzichtet werden sollte, dass man mit Erkältungssymptomen sofort einen Selbsttest machen sollte ( tun meine Bekannten nicht, die treffen sich munter weiter und verbreiten fröhlich was auch immer). Aus meiner Wahrnehmung heraus haben wir aktuell eine Pandemie der Geimpften. Unsere Tageszeitung verzichtet aktuell darauf aufzulisten, welche Intensivpatienten geimpft bzw. ungeimpft sind. Zuletzt waren es mehr Geimpfte als Ungeimpfte, bevor die Differenzierung eingestellt wurde. Statt nun mit dem Brecheisen die bisherige Politik weiterzuverfolgen und die Bürger weiter zu entmündigen und zu vergraulen plädiere ich für vermehrte, preiswerte Tests direkt vor Ort, Spucktests wären da eine praktikable Lösung. Die Kosten von 1-2 € kann jeder selbst tragen, und die Wahrscheinlichkeit, dass Infizierte zusammenkommen, wäre unendlich viel geringer als mit der gegenwärtigen Strategie. 1G wünsch ich mir, find ich sozial gerecht, praktikabel und wirtschaftlich. 1G ist für mich aktuell die einzige Strategie, die tatsächlich die Pandemie eindämmt. Zusätzlich finde ich wie einige vorherige Schreiber eine Aufklärung zur Prophylaxe mit Vit C, D3, Zink, Omega3, Mg wichtig (Vit D3 Mangel erhöht Studien zufolge das Sterberisiko im Coviderkrankungsfall um das 18fache). Zudem kursieren natürliche Heilmittel von homöopathischen und naturheilkundlich arbeitenden Ärzten im Netz, die sicherlich manchen Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Krankenhäuser und Intensivstationen entlasten könnten. Aktuell verbleiben Infizierte medizinisch komplett unversorgt in häuslicher Quarantäne. Hier könnten die Gesundheitsämter zumindest Heilmittelvorschläge unterbreiten, um den Betroffenen Hilfe zu bieten und die Krankenhäuser zu entlasten.

    Antworten
    • Torsten

      Lieber Martin,
      auch von mir vielen Dank für diesen Austausch.
      Ich teile vieles von dem was Du und die vielen Kommentare als Sorgen ausdrücken.
      Ich nehme einen Elefanten im Raum wahr, der wenig Beachtung findet:
      Die Frage: Warum haben wir jetzt wo 70% der Bevölkerung geimpft sind viel höhere Infektionzzahlen als letztes Jahr wo es noch keine Impfung gab?
      Gleiches beobachtet man in vielen Ländern mit hoher Impfquote.

      Oft ist die einfachste Antwort die Lösung und in der Tat ist die einfachste Antwort: Die Impfung ist dafür verantwortlich, so löst das Problem nicht sondern hält es aufrecht und verschlimmert die Situation sogar.

      Was zunächst paradox klingt lässt sich durchaus begründen.

      Erst einmal impft man nicht in einer Pandemie – das ist Kardinalfehler Nummer 1 und medizinisches Grundwissen.

      Dann verwenden wir erstmalig einen experimentellen mRNA Impfstoff der selbst in einem Jahr soviel schwere Nebenwirkungen erzeugt hat wie alle Impfstoffe zusammen in den letzten 20 Jahren nicht.

      Der Kardinalfehler Nummer 2 ist aber einen Impfstoff zu verwenden der keine Sterilität erzeugt. Geimpfte können also weiter Menschen anstecken.

      Dazu kommt noch, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe deutlich geringer ist als ursprünglich behauptet und nicht nur das, er Wirkzeitraum liegt nur bei wenigen Wochen bis wenigen Monaten.

      Durch diese explosive Mischung können geimpfte Personen immer wieder zu Superpreadern werden die nicht immune Personen (Geimpfte und Ungeimpfte) anstecken.

      Durch diesen Mechanismus wurde hier versucht den Teufel mit Belzebub auszutreiben.

      Die Lösung ist also keineswegs ’noch mehr impfen‘ – zumindest nicht mit den mRNA Impfstiffen. Damit gießen wir immer wiedet Öl ins Feuer.

      Antworten
  33. Joseann

    Ich finde die Erfindung „Impfung“ für schwere Krankheiten (erwiesen oder potentiell) generell super. Ich denke, jeder Mensch darf selbst einschätzen, was er für richtig hält, aber sollte dann auch mit den Konsequenzen leben. Ich und meine eigene Familie sind geimpft, meine Mutter (86) nicht, aber sie akzeptiert auch, dass sie jetzt eben „nicht ins Restaurant gehen kann“, trägt ihre Maske und hält Abstand etc.

    Ich habe doppelte Staatsangehörigkeit, lebe halb im Ausland und ich finde es besonders spannend zu sehen, was die Pandemiebewältigung über das Verhältnis Bürger-Regierung und die Gesellschaft in einem Land aussagt. Ich denke, die Pandemie bringt die innere Spaltung oder das „Gewebe“ der Gesellschaft zum Vorschein, nicht umgekehrt.

    Was ich in Deutschland u. a. wahrnehme sind: a) viel Misstrauen gegenüber und Angst vor Übergriffen von Autoritäten und Fachinstitutionen. Das ist aufgrund der Geschichte (und gewisser, bis heute bestehender Praktiken in der Kindererziehung) irgendwie verständlich. Impfpflicht ruft offenbar bei vielen sofort Assoziationen mit „Diktatur“ hervor. Pflicht zum Wohl der Gemeinschaft scheint nicht mehr so zum mentalen Gerüst zu gehören.

    b) Mangelndes Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft, weshalb jetzt überhaupt eine Impfpflicht im Gespräch ist. Wo Bürger in anderen Ländern einfach ihre Impftermine wahrnehmen, um die Gemeinschaft schnell über den Berg zu bringen, scheint es in Deutschland auf der einen Seite eine verängstigte „bloß-nie-wieder-Mitläufer-sein“ Haltung zu geben und andererseits eine Art „Junkermentalität“ wie „ich bestehe auf meinen Rechten“, gepaart mit Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen des eigenen Handelns für andere.

    c) Mangelnde Zielsetzung. Wo andere Länder das klare Ziel haben, möglichst bald wieder ihrem normalen Leben nachgehen zu können und den Schaden für die Wirtschaft zu begrenzen, da wollen die Deutschen was? Ist mir absolut nicht klar. Die Pandemie möglichst lange behalten, möglichst viel Geld verschwenden, möglichst viel diskutieren und möglichst viel Verwirrung stiften, möglichst lange den Ausnahmezustand bewahren? „Freie Meinungsäußerung“ als Selbstzweck?

    Martin schrieb über den Gesellschaftsvertrag: „Wir sind füreinander da. Und jeder ist frei, über sein Leben zu entscheiden“. Der erste Teil scheint verloren gegangen zu sein, den müsste man vielleicht als Ziel erstmal wieder etablieren? 😉

    Antworten
    • tribal :-)

      Danke Joseann 🙂 , es hat mir gut getan jetzt das ganze mal aus einer etwas Andern Perspektive zu sehen … Historisch-kulturelle Einflüsse

      Antworten
  34. Heinz Maxfield

    Lieber Martin,

    auch von mir vielen Dank, dass Du die Plattform für die Diskussion zu dem gesellschaftlich so brisanten Thema zur Verfügung stellst.

    Ich bin nicht geimpft. Weder gegen Corona noch gegen irgendeine andere Krankheit und das soll auch so bleiben. Schon allein darüber zu sprechen oder mich dafür rechtfertigen zu müssen, ist für mich eine große Absurdität.

    Ich habe in meinem Leben keine guten Erfahrungen mit der (nennen wir es) Allgemeinmedizin gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass ich deren Therapiemethoden völlig ablehne. Aber ich werde mir immer die Option freihalten, im Falle der Notwendigkeit, Informationen über andere Behandlungsmethoden einzuholen und dann zu bewerten, welche ich in Anspruch nehme.

    Damit habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und konnte dann immer zu meiner Entscheidung stehen.
    Ich habe mehr Angst vor der Spaltung der Gesellschaft und einem schwierig zu reparierendem gesellschaftlichem Schaden als vor dem Virus.

    Warum ich diese Ängste habe, versuche ich möglichst kurz und bewertungsfrei zusammenzufassen:

    1. Mittlerweile gehen jeden Samstag Deutschland, Europa und weltweit Millionen Menschen auf die Straße und protestieren gegen die – aus ihrer Sicht – Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen.
    Egal ob diese Menschen recht oder unrecht haben, wäre es die Pflicht aller Medien, hierüber ausführlicher zu berichten, als es der Fall ist.
    Dazu müsste es Sondersendungen „hageln“. Ich selbst schaue mir mittlerweile, wann immer ich die Zeit habe, Livestreams von Demos an, weil ich mir selbst ein Bild über die tatsächliche Situation machen will.

    Rotterdam ist leider ein schlechtes Beispiel (aber es gehört auch dazu) dieser Proteste. Die meisten verlaufen völlig friedlich. Kritisch zu sehen ist jedoch, dass sehr häufig versucht wird, diese Demos seitens des Staates zu verhindern oder aufzulösen.

    2. Es werden faktisch und nachweislich Kommunikations- und Social-Media-Kanäle von Experten aus allen systemrelevanten Berufen, wie zB Medizin, Recht, Pädagogik, Politik, gelöscht oder gesperrt.

    Zudem wurde vielen dieser Experten die Berufserlaubnis entzogen oder sie wurden gekündigt, weil sie sich nicht der Mehrheitsmeinung anschließen konnten, sondern ihre kritische Gegenmeinung vertreten haben.

    Ob berechtigt oder unberechtigt, muss wieder jeder für sich selbst bewerten.
    Es sind aber keine Ahnungslosen, die dort eine andere Meinung vertreten, sondern hochqualifizierte Experten ihres Berufsstandes.

    Daraus ergibt sich für mich, dass es mit der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit in unserem Land nicht zum Besten steht. Es muss jedem erlaubt sein seine Meinung auf (friedlichen) Demonstrationen zu vertreten.

    Der wohl sachlich am schwierigsten zu diskutierenden Punkte ist wohl der, ob das Ganze einem großen Plan folgt, der zu einer fundamentalen Veränderung unserer Gesellschaft führen soll.

    Grundsätzlich denke ich, dass es gerade hier in der Community, einen absolut großen Konsens gibt, dass sich etwas ändern muss. Dafür steht allein der Begriff „BigShift“ (den ich absolut großartig finde) und natürlich auch Martins Philosophie, die dahintersteht.

    Aber es gibt auch Bewegungen, die andere Ziele verfolgen und ich halte diese durchaus für realistisch und möchte in einer solchen Welt nicht leben.

    Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass es ein Buch mit dem Titel „The Great Reset“ von Klaus Schwab, der dem Weltwirtschaftsforum vorsitzt gibt, in dem ein Gesellschaftsbild gezeichnet wird, dass für die nachfolgenden Generationen nichts Gutes erahnen lässt.

    Alles was es dazu zu sagen gibt, lässt sich in wenigen Minuten im Internet nachlesen. Dies sollte, aus meiner Sicht, jeder tun, um sich eine Meinung zu bilden und bevor er andere in eine Ecke der Verschwörungstheoretiker steckt, nur weil diese sich mit dem „Unmöglichen“ auseinandersetzen.

    Ich selbst werde meinen Weg weitergehen, wie ich es die letzten Monate schon getan habe. Jeder der friedlich und sachlich mit mir sprechen möchte, ist herzlich zu einem Meinungsaustausch eingeladen und ich werde mich weiterhin keiner „Extremmeinung“ anschließen, sondern alles und alle so gut es geht beobachten und meine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

    Herzliche Grüße

    Heinz

    Antworten
  35. G.

    Ich zitiere einfach mal nur aus dem Rundschreiben unseres Gymnasialdirektors:
    „Liebe Schulgemeinde ,

    angesichts der dramatischen Infektionslage haben das Kuratorium und die Schulleitung entschieden, alle außerunterrichtlichen Präsenzveranstaltungen in der Vorweihnachtszeit abzusagen.

    Auch in der Schulgemeinschaft und der unmittelbaren Umgebung nimmt die Anzahl an Impfdurchbrüchen, auch bei 3-fach geimpften Personen, zu. Dies verpflichtet uns umso mehr zu Besonnenheit und Solidarität.“

    Antworten
  36. Andrea

    Lieber Martin, liebe Community,

    eine Lösung der aktuellen aufgeheizten Situation sehe ich vor allem in besseren Behandlungsstrategien von Covid.

    Die aktuellen Impfungen sind m. E. durch, zu hohe Nebenwirkungen, der Schutz wird immer weiter heruntergefahren, liegt jetzt bei wenigen Wochen.

    Viele naturheilkundlich arbeitenden Ärzte berichten von guten therapeutischen Erfolgen bei der Behandlung der Krankheit bei ihren Patienten, viele Studien untermauern die Wirksamkeit von einfachen Vitamingaben. Prof. Dr. Guptas homöopathischen Behandlungserfolge, die er im united to heal-Kongress vorgestellt hat, sprechen auch für sich.

    Lösungen können manchmal tatsächlich einfach sein. Es wäre schön, wenn dieses wirksame, einfache und kostengünstige Wissen sich rasch bis in die Ärzteschaft, die Gesundheitsämter und vor allem Krankenhäuser durchsetzen würde.

    Die Lage wäre definitiv entspannter, wenn alles Hilfreiche , was schon existiert, wahrgenommen und genutzt würde.

    Die Fokussierung auf die mRNA-Injektionen hat sich als Irrweg herausgestellt.

    Gemeinsam mit der Bevölkerung, wo jeder mitzieht in der Infektionsbekämpfung, sich vernünftig verhält und mit Soforttest relativ sichere Zusammenkünfte möglich sind, das ist für mich der beste Ausweg aus der aktuellen Lage.

    Druck und Zwang seitens der Regierung darf sofort beendet werden zugunsten einer Kooperation zwischen Bevölkerung und Regierung. Das entspannt nicht zuletzt die Politiker, die sich selbst und ihre Leistung an dieser Stelle viel zu sehr unter Druck setzen und diesen Druck jetzt an die Bürger weitergeben.

    Auch das läuft in Taiwan anders, da zieht die Bevölkerung im eigenen Interesse mit, jeder testet sich, bleibt krank zu Hause und alle ziehen an einem Strang.

    Welch Segen die Testmöglichkeiten sind, und werden aktuell nicht genügend genutzt! 1G könnte die Welle in kürzester Zeit brechen, das hat auch das Beispiel Portugals Anfang diesen Jahres beeindruckend bewiesen. (Portugal war Inzidenzspitzenreiter Europas und hat sich in wenigen Wochen in den mittleren 2 stelligen Bereich heruntergearbeitet.)

    Gleiches könnten wir jetzt auch schaffen, aber bestimmt nicht mit ungetesteten Geimpften, die auf dem Weihnachtsmarkt in Festzelten, Kneipen und geschlossen Räumen feiern.

    Machbar wäre es mit 1G überall da, wo Menschen zusammenkommen, das wäre ein echter „Wellenbrecher“ im Nu.

    Echt erstaunlich, dass solch einfache Logik nicht vorliegt bei den Verantwortlichen, aber die Politik hängt zu stark am bisherigen Kurs und längst enttäuschten Hoffnungen und hat sich da leider im „schneller, höher, bessser-Modus“ festgefressen.

    Möge rasch der Druck verschwinden, dass das Feld wieder offen ist für vernünftige Lösungen!

    Antworten
  37. Susan

    Yeep, 1G für alle könnte eine Lösung sein, um die Welle zu brechen❣️

    Antworten
  38. B. Katharina

    Ich bin auch für eine weltweite 1G- Regelung 🙂

    GESUNDERMenschenverstand

    Für Kinder die 3G-Regelung: :-))

    GESEHEN
    GEHÖRT
    GELIEBT

    Antworten
    • Johannes

      5g, .3G, 2G, 1G – wie wäre es mit 0G?
      Damit kann ich ich anfreunden, mit allen anderen G-Regeln nicht.

      Antworten
  39. Tobias

    Hallo Miteinander,
    allein schon die Bereitschaft seinen Blick zu weiten, die man hier bei den meisten beobachten kann ist heilsam für die Situation.

    Aus meiner Sicht haben wir nicht ein Pandemie-Problem, sondern ein Pandemie Symptom.

    Es ist ein wahnsinnig komplexes Miteinander an ineinandergreifenden Effekten, das zu solch einer Situation führt. Und sie ist beileibe nicht die einzig bedrohliche unserer Zeit.

    Hier kann und darf es nicht um Schuld von einzelnen gehen, wenn wir einen guten Weg beschreiten wollen.

    These: Die Grundausrichtung unserer globalen Kultur auf Profit- und Machtmaximierung bei gleichzeitiger Bespassung der Massen zum Betäuben des Schmerzes, den die Sinnentleerung (bei den Akteuren, wie bei den Masssen) verursacht, ist kein Modell mehr, das längerfristig tragfähig ist.

    Im Gegenteil. Es ist am Ende und wird brechen! Leider gibt es keinen Hebel den irgendjemand umlegen könnte. Und es gibt kaum einen Menschen, der nicht in unterschiedlichen Rollen verwoben ist mit diesem System.

    Das was du privat für die Welt, die Natur, Gesundheitsfähigkeit künftiger Generationen etc. willst. Das was du in deinem Privatleben und in deinem Berufsleben tust. Und das, was wir kollektiv als Menschheit tun – all das ist nicht konsistent.

    Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern damit, dass jeder von uns seinen Platz im System einnehmen muss, um für sich selbst und seine Lieben ein Leben zu ermöglichen, das irgendwie kompatibel ist mit dem Umfeld, den eigenen Wünschen usw.

    Diese „Verwirrung“ kann man nicht so einfach lösen und sie führt unter Stress auch mal zu schlimmen Auswüchsen.

    Hanna Ahrendt, meine ich, hat in diesem Kontext von der „Banalität des Bösen“ gesprochen.

    Das „Böse“ ist nicht explizit als solches geplant, sondern entsteht aus einer Vielzahl kleiner Schritte.

    Ein Pharmakonzern z.B. MUSS per se profitmaximierend denken und handeln. Mehrere Pharmakonzerne in Konkurrenz zueinander eliminieren die Nischen der Menschlichkeit, die sich vielleicht auftun könnten. Nicht weil sie böse sind, sondern es die Logik des Systems erfordert.

    Es gibt so viele Inkonsistenzen und Skandale in der Historie von Pfizer, J&J etc., dass ausgerechnet jetzt kein guter Zeitpunkt ist, ihre kaltblütige Profitausrichtung „auf Teufel komm raus“ als Verschwörungstheorie zu bezeichnen. Das ist vielmehr einfach das, was in unserem System normal ist.

    Es wäre Aufgabe von Politik, Wissenschaft und Presse äusserst skeptisch und mit den Interessen der Bevölkerung im Auge mit diesen Akteuren umzugehen.

    Aber: die Verquickung von Pharma und Politik und Wissenschaft ist über viele Jahrzehnte gewachsen. Harte institutionelle Interessen und menschliche, soziale Bindungen greifen ineinander. Man kennt sich, man schätzt sich, man vertraut einander. Und ausserdem unterstützt die Pharma ja auch großzügig dringend notwendige Forschungsprogramme (und entscheidet dabei mit, was „dringend notwendig ist und weniger profitversprechend etc.). Alte Parteikumpels sitzen dort öfter mal in den Aufsichtsräten und künftig gibt’s da auch immer wieder freie Stühle…

    Alles legal (meistens), sehr gesittet – und ungemein süß und fettig. Da pisst keiner dem anderen ans Bein, ohne dass er sich disqualifiziert für künftige Hauptrollen oder schöne Nebeneinkünfte.

    Hier braucht es nicht mal offene Bestechung oder Korruption. Der ganze Lobbybetrieb ist institutionalisierte Korruption, die nach Jahrzehnte eine Normalität darstellt. Sowas optimiert sich im Lauf der Zeit.

    Ja und die Presse: sie braucht große Anzeigenkampagnen von zahlungskräftigen Multis und sie braucht Zugang und einen guten Draht zu der Politprominenz, um möglichst zeitnah Informationen zu erhalten und immer wieder einen willigen Interviewpartner.

    Außerdem braucht die neue Medienlandschaft „Klicks“. Die kriegt man, wie wir wissen, am besten durch Hijacking des limbischen Systems (also dem Triggern niederer Instinkte) am besten. (s. Tristan Harris u.a.)

    Eine Situation möglichst dramatisch darzustellen und polarisierende Aussagen sind also erfolgreicher als ausgewogene, verantwortungsbewusste Berichterstattung.

    Auf der anderen Seite sieht‘ aber nicht besser aus. Ein relativ großer Anteil der skeptischen Bevölkerung kippt schnell ab und sucht als Quickfix Schuldige und Heilsbringer.

    Dass man bspw. Herrn Gates Machenschaften und Intentionen durchaus kritisch beleuchten und demokratisch eng begrenzen sollte, halte ich für notwendig. Ihn als den Teufel persönlich zu sehen, als kindisch.

    Kein Mensch kann mit Sicherheit behaupten 100% zu wissen, was Sache ist und den Weg zu kennen. Wo bleibt die Demut und das unbedingte Bekenntnis zu den Grundwerten unserer Demokratien? Wo ist z.B. in dieser Pandemie echte Datentransparenz (oder überhaupt der Wille alle Daten zu sammeln, die für vernünftige Entscheidungen notwendig wären) , wo die Offenheit für einen ganzen Strauss an diversen Ansätzen (die es ja gäbe) um nicht auf Zwangsimpfung als einzigen Weg reduziert zu sein?

    In Deutschland ist wahnsinnig schnell, wahnsinnig viel kaputt gegangen. Und nicht nur hier…

    Ist die Impfung in den vorliegenden Formen mit allem was wir bislang wissen und v.a. auch mit allem was wir noch nicht wissen für den einen Menschen (Bsp. m, 76 J. übergewichtiger Wurstliebhaber mit Hang zu 2-3 Bier /Tag) vernünftiger, für die andere (22 jährige Yogini, die sich gerne bewegt, Atem-Übungen macht und sich um eine ausgewogene Ernährung und Supplementierung kümmert) ganz sicher nicht? Keine Merkel, kein Söder oder Spahn oder Lauterbach kann sich anmaßen das pauschal für alle gleich zu entscheiden. Sowas zu behaupten und so durchzuziehen wie es geschieht ist durchaus totalitär von der Ausrichtung.

    Welche Maßnahmen sind notwendig, gerechtfertigt, kontraproduktiv, schädlich, menschenverachtend, gesellschaftszersetzend usw.? Offene Abwägung in einem demokratischen – oder noch besser: wertschätzenden – Diskurs ? Fehlanzeige…

    Unsere derzeitige Kultur und das darunter liegende Weltbild sind an einem Punkt angekommen, an dem ein Untergang unausweichlich würde, ohne entsprechende Erschütterungen, die das zeug haben Umwälzungen auszulösen. Ich fürchte da werden noch einige Erschütterungen notwendig sein.

    Die Frage ist: Was braucht es um unser kollektives Leben als Wohlstandswestler, das – im übertragenen Sinne – droht an Alkohol-, Drogen-, Porno- und Zuckersucht zu verenden um die bohrende Sinnlosikeit zu betäuben, zu wandeln?

    Was braucht es, um das kollektive Leben stattdessen auf ein erfüllendes Leben auszurichten, das nährend ist für das Leben in all seinen Erscheinungsformen in dieser wunderbaren Welt.

    Diese kollektive Figur, die wir sind ist ja nicht böse oder dumm oder falsch. Diese Figur sind wir alle gemeinsam. Egal, wo wir uns individuell befinden – wir alle kennen die inneren Nöte und Dynamiken von Sinnlosigkeit, Süchten, Taubheit. Jeder auf seine eigene Weise mehr oder weniger.

    Das alles ist verständlich, zutiefst menschlich und es wert mitfühlend betrachtet zu werden. Und wirklich – dabei ist ganz egal, wo man individuell diesbezüglich steht.

    Um das Bild noch ein wenig zu strapazieren: reicht für unser Kollektiv ne Predigt vom Dalai Lama, vom Papst oder von Markus Lanz? Tun’s ein paar aufmunternde Worte und ein eindringlicher Blick des Hausarztes? Oder braucht’s erst ne Scheidung, ne fette Depression, ne Kündigung und zwei Herzinfarkte/Schlaganfälle? We will see…

    Jeder von uns, der den Spirit ein wenig nach oben bringen kann, verständnisvoll und verbindend bleibt, klar und aufrecht ist, das Leben liebt und Schritt für Schritt lernt sich und alles Leben immer mehr zu lieben – und dann in der Folge als Teil des Ganzen gar nicht mehr anders kann, als fürsorglich mit sich und seinem Umfeld umzugehen, ist so unendlich hilfreicher, als z.B. ein Ärztepräsident, der 30-40% der deutschen Bevölkerung auf dem Boden der totalitären und arroganten Überhöhung seiner eigenen eingeschränkten Perspektive beschimpft. (Sowas ärgert mich …)

    Ich träume von einer Zukunft in der jeder der Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt seine Schatten kennt und entsprechend regelmäßig daran arbeitet; in der eine regelmäßige Meditations- und Körperübungs-Praxis für alle, aber insbesondere für Entscheider, normal ist und in der Langsamkeit als eine beispielgebende Tugend gilt. Auch bei High-Performern.

    Let’s love our way through this!

    Antworten
    • tribal :-)

      Danke Tobias für diese Frage :

      „Was braucht es, um das kollektive Leben stattdessen auf ein erfüllendes Leben auszurichten, das nährend ist für das Leben in all seinen Erscheinungsformen in dieser wunderbaren Welt.?“

      und gerade fällt mir auf, dass ich selbst je nach Moment, welcher Innerer Anteil gerade vorne auf der Bühne steht, etwas unersciedliche Ansichten von „erfüllendem“ Leben habe …

      Langssamkeit, mmmhhh, wer weiss vielleicht „meine Ungeduld“ die das Wort nicht so mag, von daher für mich eher … jeder in seinem Rythmus und im Rythmus der Natur, mit Momenten zum Innehalten …

      Antworten
      • Tobias Hauser

        Hej tribal,
        Danke fürs Lesen und deinen Kommentar.

        Wenn ich darf: „welche Ansicht von „erfüllendem Leben“ ist denn in dem Teil von dir lebendig, der deine unterschiedlichen Rollen/Anteile auf der Bühne beobachten kann?“

        Mit „Langsamkeit“ meine ich einen Rhythmus, der so ist, dass die Dinge, die uns begegnen und beschäftigen im Leben den Raum haben um zu landen und verdaut zu werden, anstatt auf der Halde mit der Überschrift „Kümmer‘ ich mich später drum“ vor sich hin zu gammeln.

        Schneller zu leben als das, ist der aussichtslose (und schmerzhafte) Versuch sich selbst zu überholen. Ich hab ungefähr 20 Jahre meines Lebens (aus Ungeduld) so in Endlosschleifen verbracht. Ich glaube mittlerweile dass Ungeduld auch ein Trauma Symptom ist. „Slow is fast in most instances.“ 😉
        Alles Gute!

        Antworten
    • Christiane

      Wow! Tobias. Dazu fällt mir spontan zweierlei ein… 1) deinen Text sollte jemand Herrn Scholz (Bundeskanzler in spe) am besten gleich morgen auf den Frühstücksteller legen und 2) dich würd ich gern mal persönlich kennenlernen 😉

      Antworten
    • Sonja

      Lieber Tobias wow Danke für deine Darstellung deiner Ansicht und klare Zusammenfassung der Gesamtsituation, wie du sie siehst. Du hast genau in Worte gefasst, was mich am meisten umtreibt. Das flacht mich gerade. Meine Art mit der Geschichte umzugehen ist genau das, was du am Schluss meinst: Meine Hauptintention ist, meinen Teil der Verantwortung zu übernehmen, aber auch für mich die Freiheit zu behalten, eigenständig aus den Informationen, die mit zur Verfügung stehen mit Hilfe meiner inneren Stimme die Entscheidungen zu treffen, die für mich richtig sind. Und genau mir fehlt das auch in der Gesellschaft, dass es eine Diversität geben darf von Möglichkeiten, der „Krise“ zu begegnen.
      Ich finde es enorm wichtig, zu erkennen, wie das System funktioniert und es nicht einfach zu verteufeln. Weil ja bekanntlich grundsätzlich gegen etwas zu sein oder zu kämpfen, auch nur eine schwierige Situation nur mit anderen Vorzeichen heraufbeschwört, müsste es doch möglich sein, alles was existiert an Lösungen nebeneinander bestehen zu lassen.
      Ich bin nicht geimpft, ich bin auch nicht überzeugt davon, dass die Impfung wirklich hilfreich ist, aber anderseits bin ich auch am Wahrnehmen, dass durchaus der Tag kommen kann, an dem ich mich für die Impfung entscheide. Die Entscheidung hätte mit Sicherheit nichts mit Gesundheit zu tun, aber mit Dazugehören. Dies ist mein grösstes Thema mit C, dieses Gefühl, immer wieder ausgebremst zu werden, wenn ich irgendeine Entscheidung fällen muss, zusätzlich diese Komplikationen mit Massnahmen zu bedenken und immer wieder vor neuen Tatsachen zu stehen, denen ich mich anpassen muss. Ich bin flexibel und lösungsorientiert, aber diese Situationen kosten unheimlich viel Energie, die mir an meiner Lebensenergie abgehen. Ein anderer Aspekt ist die Tatsache, dass mein Gefühl von nicht dazu gehören, ich bin das „schwarze Schaf“, getriggert wird. In meinem privaten Umfeld bin ich das nicht, ich habe sogar erlebt, mit einem jungen Kollegen einen regen Austausch darüber zu haben, ob man sich impfen will oder nicht, ohne dass wir uns gegenseitig ver- oder beurteilt haben. Das war sehr bereichernd. Aber im beruflichen Umfeld schweige ich geflissentlich über das Thema, da ich mich nicht rechtfertigen möchte und mich in der Minderheit fühle. Und das „schwarze Schaf“ – Gefühl ist ja auch irgendwie gekoppelt mit dem Thema nicht gut genug zu sein.
      Ich bin gerüstet für die Situation, wenn ich mich doch zu der Impfung entschliessen sollte, indem ich meinen Körper mit naturheilkundlichen Mitteln unterstützen würde. Ich werde sehen, wie sich alles entwickelt und zur rechten Zeit die richtige Entscheidung treffen.
      Diese Diskussion zu eröffnen von Martin, find ich eine gute Sache. Es fehlt uns wirklich, uns über die C Sache auszutauschen, ohne gleich zu ver- oder zu beurteilen.
      Und ja Tobias mit deiner Quintessenz bin ich auch voll einverstanden, bedeutet dies doch, dass jeder immer mehr zu sich selber kommt, zu dem was wir eigentlich sind und zu dem was wir jetzt gerade wahrnehmen und aus dieser Haltung auch entschieden können, was gerade das Wichtigste für uns selber ist. Dies können wir dann auch jedem anderen zugestehen und es könnte ein liebevolles Miteinander entstehen, ohne, dass wir alle gleicher Meinung sein müssen.

      Alles Liebe in dem Sinn

      Sonja

      Antworten
  40. B. Katharina

    Ein sehr achtsamer, weiser Beitrag Dankeschön !

    Antworten
  41. Björn

    Lieber Martin,
    ich finde deine Haltung zu dem Thema super und würde mir wünschen, dass alle so respekt- und verständnisvoll miteinander umgehen würden – leider ist gerade das genaue Gegenteil zu beobachten, und das ist einer der Dinge, die mir Sorge bereiten.
    Um es gleich zu sagen – ich selbst bin „Impfgegner“. Ich setze das in Anführungszeichen, da ich schon die Wortwahl manipulativ finde und ich auch nicht generell gegen das Impfen bin, sondern lediglich arge Zweifel an den derzeit verabreichten Stoffen habe. Fakt ist, dass es viele, zum Teil schwere, Nebenwirkungen und Todesfälle durch die Impfungen gibt – ich persönlich kenne zwei Menschen, die an den Folgen der Impfung verstorben sind. Natürlich ist auch eine Infektion mit Corona für viele nicht lustig, das leugne ich nicht, doch kann eine Impfentscheidung auf dem derzeitigen Stand meiner Meinung nach nur auf einer Risikoabwägung jedes Einzelnen basieren und muss daher eine persönliche Entscheidung bleiben!
    Was mir wirklich Sorgen bereitet, ist die Art und Weise, wie derzeit damit umgegangen wird. Jeder kann sehen, dass sich die Gesellschaft spaltet, und das wird zumindest billigend in Kauf genommen. Impfgegner werden pauschal zu Sündenböcken der Gesellschaft gemacht, ihnen wird suggeriert, sie seien Schuld am Tod anderer Menschen, während sie alle in die Schublade rechtsradikaler Soziapathen geschoben werden. Die Realität sieht aber nunmal anders aus, und noch nie hat eine solche Schwarz-Weiß-Malerei ein akkurates Bild der Welt wiedergegeben. Gleichzeitig werden real existierende Impfschäden nicht an die große Glocke gehangen, damit ein mögliches Verständnis für die Sicht und Argumente der so genannten „Impfverweigerer“ (das Wort impliziert ja schon einen negativen Touch) gleich im Keime erstickt wird.
    Seit nunmehr fast zwei Jahren sehe ich in zunehmendem Maße, wie Grundrechte praktisch über Nacht außer Kraft gesetzt werden, Menschen gegeneinander aufgebracht werden, die freie Meinungsäußerung zensiert wird, Leute für ihre (friedlich geäußerte) Ansicht diffamiert, beschimpft und ausgegrenzt werden, und gezielt gesteuert wird, welche Infos sich verbreiten und welche nicht. Ich finde es erschreckend und beunruhigend, in welch kurzer Zeit und in welchem Ausmaß dies geschieht – noch vor 2 Jahren hätte ich nie im Leben für möglich gehalten, dass dies in unserem Land überhaupt noch passieren kann. Sogar Familien, Freunde, Beziehungen etc. brechen darüber auseinander, mir fehlen dafür schlichtweg die Worte. All das belastet mich psychisch sehr, und ich würde mir wünschen, dass wir friedlich, respekt- und verständnisvoll miteinander umgehen – gerade jetzt brauchen wir alle Zusammenhalt, Zuspruch und Nähe! Ich würde mir wünschen, dass alle Ansichten und Argumente gehört und unzensiert zugänglich gemacht werden – solange es sich nicht um Hassreden oder dergleichen handelt. Dass jede Meinung zählt und respektiert wird statt eine Ansicht als die einzig richtige zu verkaufen. Ich wünsche mir, dass jeder sich eine eigene freie Meinung bilden kann anstatt manipuliert oder dafür beschimpft zu werden. Alles Dinge, die ich für selbstverständlich gehalten habe – was sie zumindest aktuell aber leider nicht mehr zu sein scheinen…

    Antworten
  42. Uwe Meyer

    Ihr Lieben, egal von welchem „Lager“ …

    LAGER ? Schon schlimm, welche Worte all überall benutzt werden, oder ?

    Warum eigentlich ?

    Warum werden immer wieder wie Flugzeugabsturz, Überlastung, Krieg, Rechte, Nazis und ähnlich völlig überzogene Vokabeln benutzt ? …..Um Angst zu schüren…

    Die Mehrzahl der großen Nachrichtenmedien haben – für mein Gefühl – genau wie die PolitikerInnen, viele Hemmungen verloren und vollführen einen „Wortkrieg“ gegen jede/n, der nicht folgt ( wann mußten die Menschen folgen, in welchen Jahren ? Bedingungslos ! )

    Wer das einmal versucht für sich sichtbar zu machen um dann die Realität besser einschätzen zu können, sollte sich aus dem NLP einfach mal mit den Begriffen FRAIMING und dem META-MODELL der Sprache in Ruhe, aber bewusst beschäftigt !

    Ich bin als Co-Trainer in mehreren NLP Ausbildungen seit Okt. letzten Jahres dabei gewesen.

    Auf die Frage vieler TeilnehmerInnen : Uwe, wie sollen wir denn die Sprachmuster des Meta-Modells am Besten lernen, antwortete ich : Druckt Sie Euch aus und schaut heute Abend nach dem Kurs Tagesthemen und die speziell zu C…na Ihr wisst schon was… dann werdet Ihr mind. 3-6 live erleben

    Kurze Stille, ein -zwei Beispiele von mir und schon haben Sie verstanden, was täglich in den großen Medien mit uns gemacht wird – ich sag nur Bilder nächtliche LKWs durch Bergamo…

    Diese Bilder sind so tief im Angstzentrum von Vielen verankert und Herren wie Söder, Lauterbach und weitere Hetzer spielen ganz bewusst & provokativ die Propaganda-Klaviatur.

    Es wird all über all gefraimt, was das Zeug hält : Alles sterben, die nicht geimpft sind, jeden Tag ist es, als wenn es einen Flugzeugabsturz gib und so weiter….

    DOCH googelt einfach mal selbst, checkt es mal :

    KRANKENHAUSÜBERLASTUNG und setzt das Jahr 2016 -dann mal 2017 – dann mal 2018 ein und Ihr seht, es war IMMER ! fast das Gleiche…auch das sind die Fakten…

    Ich habe bisher nur falsche Prognosen entdeckt, keine ich nenne es lieber Prophezeiung ist davon eingetreten ! ( Vor allem keine von Karl Lauterbach 😊 )

    Außer eine Triage, nämlich schon im März z.B. in der österreichischen Kinder & und Jugendpsychatrie ( durch die Maßnahmen )

    Aber die Meisten sind in der KOGNITIVEN DISSONANZ gefangen und solange sie nicht Ihre Quellen und Ihr Umfeld ändern, werden sie es auch bleiben. Und zuzugeben, dass man einfach – ohne selbst mal zu hinterfragen – stumpf einer Meinung ! mehr ist es nicht, gefolgt ist, tut weh !

    Und obwohl seit Jahrzehnten ! bekannt, dass das Gesundheitssystem, auch in Deutschland öfter Mal ( und das hat nichts ! mit Covid – 19 zu tun ! ) überlastet ist…

    Nun hatten die PolitikerInnen WIEDER mehr als 20 Monate Zeit, das Gesundheitssystem zu entlasten und besser aufzustellen, doch stattdessen wurden Gelder für sinnlose Impfwerbung ausgegeben…

    Wer vulnerabel ist, z.B. durch schwere Vorerkrankungen oder wie Martin es von sich selbst sagte :

    Zu dick, kein Sport und eine schlechte Ernährung „nutzt“, kann mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt überlegen ! ob eine Impfung Sinn macht. Alle anderen lasst bitte damit in Ruhe, denn nachweislich ( neuste Schwedische Studien mit 1,6 Millionen untersuchten Menschen, sind auch Geimpfte genauso ansteckend, wie Ungeimpfte – aktueller Stand mind. 3 Tage ! und wenn Ihr in diesen drei Tagen eben nicht Euren gesunden Menschenverstand – der über Jahrzehnte in der Leistungsgesellschaft sowieso in Bezug auf Ernährung, Stress etc. verloren gegangen scheint, nutzt, sind ALLE GEIMPFTEN genauso mögliche ! ÜberträgerInnen.

    Das sind die aktuellen Fakten.

    Wir unterstützen unser auf allen Ebenen in einer großen Gemeinschaft, die sich durch alle Maßnahmen Dienstags Abends trifft, alle im Vertrauen und die Menschen kommen aus bis zu 100 Kilometern, unterschiedlichen Landkreisen etc. gern immer wieder zusammen. Zahnärzte, Pastoren, Lehrerin, Handwerksmeister, Trainer, Coaches, Ingenieure, Hausfrauen und -männer, alles dabei. Ein Geschenk, damit man durch den äußeren Einfluss nicht verzweifelt und irgendwann an seinem Intellekt zweifelt.

    In Liebe, passt auf Eure Gedanken auf, denn sie werden Eure Taten 😊

    PS : Und wer einmal mit über 350.000 Menschen in Berlin am 29.8.2020 3 min meditiert hat, wird dies nie vergessen…Das waren die echten Bilder aus BERLIN mit 98 % ganz normalen! Menschen.

    Aber das waren ja alles ….na Ihr wisst schon gut informiert wer 😉

    Antworten
  43. Rica

    Was ich spannend finde:
    Martin, Du hast ein paar Fragen gestellt (Danke!)- und fast keine:r hat sie hier beantwortet.
    Dabei finde ich die Beantwortung Deiner Fragen viel dienlicher, als die eigene Meinung kund zu tun. Zum Zuhören und zum Austausch gehört es nach meiner Erfahrung, meine Meinung nach hinten schieben zu können. Klingt etwas besserwisserisch, ist jedoch nett gemeint.

    Ich werde mich mal daran versuchen:
    Wie geht es Dir mit der Corona-Geschichte? Wie sicher allen, nicht gut. Doch ich habe keine Angst vor Corona. Sie ist Teil meines Lebens und ich versuche, das allerbeste in jedem Moment zu sehen. Ich versuche, mein Vertrauen ins Leben zu stärken und gleichzeitig die Demut zu behalten, dass ich nicht alles im Griff haben kann. Ich habe auch kein Recht auf ein schicksalsfreies Leben. Und so versuche ich auch mit Würde und guter Laune zu tragen, dass ich nach meiner Covid Erkrankung vor über einem Jahr an Long Covid erkrankt bin. Mich meist wie 95 Jahre alt fühle (ich bin deutlich jünger) und inzwischen Blutwäschen erhalte.
    Was bewegt Dich dabei? Zu viel, als dass ich es hier aufschreiben möchte.
    Wovor hast Du eventuell Angst?
    Ich wundere mich, dass ausgerechnet beim Thema Corona kollektiv so viel über Nebenwirkungen gesprochen wird. Z.B. über die Nebenwirkung der Lockdowns und der Impfung. Wieso sprechen wir nicht mit der selben Leidenschaft über die Nebenwirkung von Ibuprofen oder der Tetanus Impfungen? Oder von der Nebenwirkung in Schulen gehen zu müssen? Oder über die Nebenwirkung des Klimawandels? Oder die Nebenwirkung des Autofahrens, die täglich Millionen Tiere tötet und ab und an auch Menschen? Oder die Nebenwirkung von Handy- oder E-Bike Akkus, die ab und an einfach explodieren können? Über die Nebenwirkung von Hartz IV? Über die Nebenwirkung des Schutzwalls Europa? Oder über die Nebenwirkung von Geld als Tauschmittel?
    Das macht mir Angst.
    Es scheint mir, dass Corona bei einigen Menschen ein kollektives Trauma triggert, das ich mir nur aus unserer kollektiven Vergangenheit erklären kann. (Nicht falsch verstehen. Es ist total ok traumatisch getriggert zu sein-egal aus welchem Grund ;-)!!! und ich schreibe: mir scheint!) Mir scheint es, dass dort, wo dieses Trauma aufflammt sich wie eine self fullfilling prophecy anbahnt? Wie um noch einmal durchzugehen durch das alte Trauma. (Hoffentlich nicht)
    Es macht mir Angst, wenn Menschen, sich bei vor allem bei Youtube informieren, obwohl wir alle wissen, dass Youtube von unserer Wut, unseren Ängsten, Verzweiflung und von Spaltung lebt.
    Angst macht mir, wenn ich in Gesprächen, weil ich zu anderen Schlüssen komme als mein Gegenüber, als „gleichgeschaltet“ bewertet werde. Das ist für mich Totalitarismus (wenn Du nicht meine Meinung hast, bist Du gleichgeschaltet oder angepasst- Du bist falsch, ich bin richtig) Ich habe Angst vor Totalitarismus. Ich habe Angst vor Richtig und Falsch

    Was wünschst Du Dir? Ich wünsche mir, dass wir alle weg kommen von unseren Meinungen. Dass wir nicht, wie auch bei vielen Kommentaren geschehen, versuchen zu überzeugen. Sondern hinschauen, hinhören. Erkennen: wo stehst Du? Was ist in Dir? Ich wünsche mir, dass wir selber die Verantwortung für uns und unsere Traumata übernehmen und nicht in ein kollektives Trauma verfallen. Dass wir persönlich von unseren Gefühlen und Bedürfnissen reden.
    Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen, für die eine Impfung nicht ausgeschlossen ist, den Hintern hoch bekommen und diese Impfung machen, damit wir KEINE Impfpflicht bekommen. Denn das fände ich unfassbar schade für uns als Gesellschaft.
    Welche Lösungen siehst Du?
    Zuhören. Akzeptanz. Unsere Feindbilder lieben lernen.

    Was kannst Du an der anderen Seite schätzen – auch wenn Du bei Deiner Meinung bleibst? Ich habe schon viel mit Menschen geredet, die Corona anders erleben als ich. Ich spüre auch ihren Sorgen. Und meist kann ich die Sorgen teilen. Ich komme einfach zu anderen Schlüssen. Und das ist an sich erst einmal überhaupt nicht schlimm sondern Teil von uns als Menschheit.

    Ich wünsche uns, dass wir wieder zu unterschiedlichen Schlüssen kommen dürfen. Ich wünsche mir den Ball flach zu halten. (wahrscheinlich ein frommer Wunsch, denn Ball flach halten und Trauma passen nicht gut zusammen?) Ich wünsche mir Beruhigung.
    Ich würde sehr gerne andere Beantwortungen von Martins Fragen lesen. Das würde mir Verbindung schenken.

    Antworten
    • Martin Weiss

      Liebe Rica

      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, auf meine Fragen zu antworten.

      Auch wenn sich nicht jeder an meine Fragen gehalten hat, so freue ich mich dennoch sehr, dass wir es geschafft haben, hier so friedlich zu diskutieren. Das ist in Zeiten wie diesen etwas besonderes, finde ich.

      Was Deine Ausführungen zum kollektiven Trauma angeht: Das sehe ich genau so. Wir sind speziell in Deutschland traumatisiert, was den Umgang mit Autoritäten angeht. Viel, wenn auch nicht alles, hat mit Erfahrungen von Staatsgewalt, Diktatur und Verfolgung von Andersdenkenden aus früheren Zeiten zu tun. Vergleiche zum Faschismus finden sich auch hier in den Blogbeiträgen.

      Eine weitere, eher weltweit geschürte Trauma-Angst geht gegen eine globale Elite, die im Hintergrund die Fäden zieht. Dazu zähle ich zum Beispiel Ängste gegen Bill Gates oder Klaus Schwab (»The Great Reset«) vom Weltwirtschaftsforum, aber auch die Ängste, die durch Qanon geschürt werden und die sich gegen eine Gruppe der liberalen Elite richtet.

      Corona ist in meinen Augen eine ideale Projektionsfläche für die Ängste aller Menschen. Mal sind es korrupte Politiker, gegen die sich die Furcht richtet, mal gewissenlose Wissenschaftler und Ärzte, mal die Superreichen und so gut wie immer irgendeine Gruppierung, die abweichendes Gedankengut hegt – ganz egal ob es sich um Meinungen aus dem linken oder rechten Lager oder aus dem der Impfbefürworter*innen oder Impfskeptiker*innen handelt.

      Last but not least haben sich in den Dialog auch Kräfte eingemischt, die von dem Dissens leben. Facebook beispielsweise, die alle hetzerischen Beiträge samt Kommentaren ganz nach oben in ihre Timeline stellen, um die Leute noch mehr an ihre Plattform zu binden.

      Das größte Problem ist jedoch, dass viele Menschen schlicht und ergreifend Angst haben und deswegen alles durch einen Filter wahrnehmen. Angst vor gesundheitlichen Schäden (durch Corona und/oder Impfung), Angst vor wirtschaftlichen Verlusten, Angst vor Diktatur oder Angst vor Isolation und Entfremdung.

      Sobald Menschen Angst haben, fallen sie oft den Mustern des Stammhirns zum Opfer: Angreifen. Flüchten oder Anpassen.

      Deswegen wird der Dialog oft nicht mehr sachlich geführt. Und deswegen hat sich meines Erachtens auch die ganze Diskussion um das Corona schon früh in einen eskalierenden Teufelskreis verstrickt: Die Angst der Politiker, dass eine Pandemie in unvorstellbarer Anzahl Menschenleben vernichten und unsere soziale wie wirtschaftliche Ordnung aushebeln kann, hat dazu geführt, dass andersdenkende Menschen und Expert*innen schon früh unverhältnismäßig hart angegriffen wurden, was wiederum deren Widerstand befeuert hat.
      Viele Diskussionen sind deswegen heute nicht von Austausch sondern von Rechthaberei motiviert. Kaum jemand hört noch zu, viele wollen einfach nur, dass sie endlich mal gehört werden.

      Diesen Teufelskreis können wir nur verlassen, in dem einfach einzelne Leute aus beiden Lagern anfangen, auf die anderen zuzugehen und zuzuhören.

      Der Zeitpunkt dazu ist jetzt.

      Danke für Deinen Beitrag, Rica. Und danke an alle, die hier mitdiskutieren. Ihr seid großartig.

      Und Dir, liebe Rica, wünsche ich gute Besserung.

      😉

      Martin

      Antworten
    • Sonja

      Liebe Rica
      Dein Beitrag berührt mich sehr. Danke für dein Teilen. Ja ich finde auch, dass man über die Nebenwirkungen von all den anderen Dingen, die du aufgezählt hast reden sollte. Tut man ja zum Teil auch.
      Ich habe oben zum Beitrag von Tobias eine Antwort geschrieben und wie es mir mit Corona geht.
      Ich wünsche dir auch alles Gute für deine Gesundheit und dass du einen Weg findest, wie es dir wieder besser gehen kann.
      Meine TCM Therapeutin meinte übrigens, dass die TCM gute Therapieerfolge habe. (Traditionelle Chinesische Medizin) Vielleicht kannst du damit etwas anfangen.

      Von Herzen alles Liebe

      Sonja

      Antworten
  44. Julia

    Ich kann jeden verstehen, der sich impfen läßt und jeden, der es nicht tut. Die einen haben im Umfeld nur Leute, die die Impfung gut vertragen haben, andere eben Leute, bei denen es Nebenwirkungen gegeben hat. Die einen haben ein erhöhtes Risiko, weil sie zum Beispiel Vorerkrankungen haben, beruflich in Risikogebiete reisen müssen oder mit Erkrankten zu tun haben. Andere leben ländlich oder sozial isoliert und schätzen ihr persönliches Risiko geringer ein. Die einen wollen ein „normales“ Leben zurück und lassen sich impfen, die anderen ihre Gesundheit behalten und tun es nicht. Jeder hat seine Gründe und sollte meiner Meinung nach auch seine eigene Entscheidung treffen dürfen.
    Übertragen wird das Virus doch von Infizierten (meist ungeimpft, aber manchmal auch geimpft), die es nicht wissen. Daher frage ich mich, was dagegen spricht, alle zu testen, die sich unter größere Menschenmengen (Kino, Stadion usw.) mischen wollen, unabhängig vom Impfstatus. Wäre das nicht nachvollziehbar, fair, solidarisch und einfacher umsetzbar, als das Regel-Durcheinander pro Bundesland? Und wer sich selber zusätzlich schützen möchte, läßt sich impfen. So könnte doch ein Miteinander ohne Bashing funktionieren, oder sehe ich das zu naiv?
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine friedliche, gesunde und gemeinsame Weihnachtszeit!

    Antworten

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